Archiv der Kategorie: 2022

Einer Überprüfung in Zschornewitz

Bereits zum dritten Mal fand in Zschornewitz die Einerüberprüfung der Vereine aus Halle, Wittenberg, Merseburg, Zschornewitz und Weißenfels statt. Mehr als 60 Kinder der Altersklassen 9 bis 14 starteten in Vorlauf und Finale. Bei frühherbstlichem, zum Teil stürmischem Wetter ruderten 15 Talente aus Weißenfels über ihre Wettkampfdistanz.

In Ihrem ersten Rennen für den WRV gewann Jette Jordan (Jg. 2013). Außerdem belegten Yannik Hoffmann, Leonie Schneller (beide Jg. 2010) und Zoe Reiher (Jg. 2011) den ersten Platz.

Den zweiten Platz erruderte sich Marlen Phillip (Jg. 2009). Dritte Plätze erreichten Ronja Voigt (Jg. 2009) und Felix Madry (Jg. 2010). Marissa Phillip (Jg. 2012) belegte in einem 8-Boote Feld den vierten Platz.

61. Villacher Ruderregatta

Mit einer Goldmedaille, einer Silbermedaille und einmal Bronze kehrten unsere Sportler von der 61. Internationalen Villacher Ruderregatta am späten Sonntagabend nach Weißenfels zurück.

Acht Nationen hatten ihre Rennmeldungen abgegeben und das Siegen war nicht so leicht. Am Samstag wurden die Rennen in Abteilungen ausgefahren und am Sonntag nach den Leistungen in A-, B-, oder C-Finale eingeteilt.

Unser Jungen-Doppelvierer AK 14, betreut von Mathias Zahn, mit Jan Kohlbach, Tim Schade und den Hallensern Richard Schreiber und Niklas Prell konnte an beiden Tagen Samstag und Sonntag seinen Erfolg vom Bundeswettbewerb wiederholen. Das Boot fuhr an beiden Tagen als erstes über die Ziellinie vor den Booten aus Zagreb und Zadar. Sie erhielten die begehrten Goldmedaillen und am Sonntag den Siegerpokal.

Alexandra Stede, AK 14, und die drei Mädchen der HRV wollten den Jungen in der gleichen Bootsklasse nacheifern, mussten sich jedoch am Samstag der Mannschaft aus Wien geschlagen geben. Am Sonntag kamen sie besser ins Rennen und führten das 8-Boote-Feld an, bis ein technischer Fehler den Traum vom Sieg zunichtemachte. Trotzdem schafften sie noch den 2. Platz und erhielten am Finaltag die Silbermedaille.

Im Zweier ohne der Juniorinnen A über 2000 Meter gingen Nina Ohl und Thea Zinke an den Start. An beiden Tagen belegten sie den 3. Platz.

Unser Doppelzweier AK 14 mit Jonas Gräfe und Florian Dockhorn startete nicht wie bisher im Leichtgewicht, sondern in der normalen Kategorie, da Leicht nicht ausgeschrieben war. Zu diesem Rennen hatten 24 Boote gemeldet. Am Samstag wurde es nach einer guten Leistung Rang 4 und am Sonntag wurde im B-Finale der 3. Rang errudert.

Über die Erfolge von Felix Zeymer und Johannes Wolter – im Junioren B Doppelvierer Platz 1 – sowie den 3. Platz von Tobias Hildemann und Ben Baust im Vierer ohne freuten sich die Weißenfelser Trainer. Alle vier Sportler trainieren zurzeit in Halle bei Erhard Günther im Leistungszentrum.

Vereinsfest und Kreis-Kinder- und Jugendspiele

Zufrieden zog am Abend der Vorsitzende Klaus Ritter sein Resümee über ein gelungenes Vereinsfest mit sportlichem Wettkampf. Begonnen hatte es pünktlich um 14:00 Uhr mit dem Vereinsappell und den Neuaufnahmen von sieben Sportlern in unseren Verein. Bei einem kleinen Rückblick auf die bisherige Saison 2022 würdigte der Vorsitzende die Leistungen beim Bundeswettbewerb in Bremen des BW Siegers in der Altersklasse 14 im Doppelvierer – Jan Kohlbach, Tim Schade und Steuermann Derick Witt, sowie den 2. Platz der Sportler Alexandra Stede, Marleen Philipp, Leonie Schneller, Magnus Nietzsch, Niklas Kinzel und Felix Madry.

Bei den diesjährigen Deutschen Jugendmeisterschaften konnten Nina Ohl und Thea Zinke zwei Silbermedaillen im Vierer und Achter errudern, gleiches erreichte Tobias Hildemann im Doppelvierer der Jungen. Auch sie wurden mit einem Gutschein geehrt.

Den Sprung in die Junioren-Nationalmannschaft schafften Charlotte Luster und Viola Heidacher. Charlotte als Schlagfrau des Doppelvierers erruderte sich nach hartem Kampf gegen Rumänien die Silbermedaille und Viola saß im Vierer und errang den 4. Platz. Auch diese Leistungen würdigte Klaus Ritter.

Der Ruderkameradin Sylvia Kaim wurde die ehrenvolle Aufgabe übergeben, einen neuen Doppelvierer ohne Steuermann für den Freizeitsport auf den Namen „Drau“ in Verbundenheit zu unseren Freunden vom Villacher Ruderverein zu taufen.

Aber dann ging es in die Boote und es wurde um Gold, Silber und Bronze gekämpft.

Die jüngsten Ruderer Martha Meißner, Elias Börner und Paulus Pache legten die Technikstufe 1 erfolgreich ab. Viele Vereinsmitglieder, Eltern, Großeltern und Freunde des Weißenfelser Rudersports hatten den Weg ins Bootshaus gefunden und konnten bei einer guten Tasse Kaffee und sehr appetitlichem Kuchen das bunte Treiben verfolgen.

Einen Dank an unsere Frauen aus den Mittwochsgruppen für die köstliche Bewirtung, an alle die gebacken haben, an unser Team für Auf- und Abbau und die Übungsleitergruppe für die Wettkampforganisation.

 

Weißenfelser Ruderverein nimmt am Altstadtumzug teil

Nach zwei Jahren Pause fand in diesem Jahr wieder ein Umzug statt. Der Ruderverein mahm mit einer Abordnung Kinder- und Jugendlichen teil. Auch einige Ruderkameraden aus dem Erwachsenbereich ergänzten unser Bild.

Informationen zum Vereinsfest am 3. September

Liebe Vereinsmitglieder,

zum diesjährigen Vereinsfest treffen wir uns 13.45 Uhr am Bootshaus. 14.00 Uhr findet dann der Eröffnungsappell mit Bootstaufe und Würdigung von Mitgliedern im Ehrenamt und Wettkampfsport statt. Im Anschluss werden die Wettkämpfe derKreiskinder- und Jugendspiele durchgeführt.

Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Der Vorstand

Silber für Charlotte Luster

Am letzten Juliwochenende fanden auf dem Lago di Varese in Italien die Junioren-Weltmeisterschaften 2022 statt. Die deutsche Mannschaft erruderte zweimal Gold, zweimal Silber und viermal Bronze.

Von uns waren Charlotte Luster im Doppelvierer und Viola Heidacher im Vierer mit Steuermann am Start. Beide trainieren im Leistungszentrum Halle und besuchen die Sportschule.

Der Doppelvierer mit Schlagfrau Charlotte Luster kam gut in den Wettkampf und konnte die ersten Rennen siegreich beenden. Im Finale trafen sie dann auf die starken Rumäninnen, die vom Start an das Rennen beherrschten. Das Boot mit Schlagfrau Charlotte fuhr klar auf den 2. Platz und konnte sich auch im Endspurt den 2. Platz vor Großbritannien sichern. Nach dem 7. Platz im Vorjahr im Doppelzweier war die Freunde über die gewonnene Medaille besonders groß.  

Viola Heidacher schaffte nach einer überstandenen Corona-Infektion noch den Sprung in die Nationalmannschaft. Im Bahnverteilungsrennen erruderte sich der Vierer mit Steuermann den 4. Platz. Darum galt es, im Finale alles auf eine Karte zu setzen. Lange lagen sie auf dem Bronzeplatz, aber die Rumäninnen zogen mit 0,89 Sekunden auf den letzten Schlägen an ihnen vorbei und es wurde der 4. Platz. Der Sieg ging an die USA.

 

Deutsche Jugendmeisterschaften U17, U19 und U23 in Köln mit sieben Silbermedaillen

In den verschiedenen Altersklassen waren insgesamt 9 Weißenfelser Sportler in Köln auf dem Fühlinger See zu den deutschen Meisterschaften am Start. Von ihnen trainieren zurzeit 7 in Halle im Leistungszentrum und 2 in Weißenfels im Verein.

U17: Nino Ohl und Thea Zinke wurden über den Winter von Klaus Ritter in Weißenfels gut auf die Saison 2022 vorbereitet, so dass sie an den Wochenenden mit nach Halle ins Leistungszentrum zum Training fuhren, um sich dort optimal in den verschiedenen Bootsklassen auf die Meisterschaft vorzubereiten.

Am Ende wurden sie mit 2 Silbermedaillen im Vierer mit Steuermann und im Achter, der sehr knapp ausging, belohnt. In diesen Booten saß auch Xenia Hoffmann.

Tobias Hildemann startete im Doppelvierer der Jungen und erruderte ebenfalls Silber. In der gleichen Bootsklasse schaffen es Felix Zeymer und Ben Baust ins Finale und errangen am Ende Rang 6. Diese Boote wurden von Erhard Günther als Trainer der HRV Böllberg-Nelson betreut.

U 19: 2 Mal Silber für Charlotte Luster im Doppelzweier und Doppelvierer und das Ticket für die Junioren Weltmeisterschaft.

U 23: 2 Mal Silber für Maximilian Pfautsch im Doppelzweier und Doppelvierer und das Ticket für die U23 Europameisterschaft.

 

Bundeswettbewerb der deutschen Ruderjugend in Bremen

Eine kühle steife Brise empfing die 1009 Ruderer auf dem Werdersee in Bremen zum 53. Bundeswettbewerb. In 413 Booten wurde um die begehrten Medaillen gerudert. Dieser Wettkampf besteht aus drei Teilen: am Freitag 3000 Meter Langstreckenregatta, am Samstag Athletikwettkampf und am Sonntag Finaltag über die normale 1000-Meter-Wettkampfstrecke. Wir waren mit 16 Sportlern im Alter von 12-14 Jahren angereist, 14 Weißenfelser und zwei Merseburger (die wir mit betreuen). Groß war die Aufregung am ersten Tag der 3000-Meter-Langstrecke mit einer Wende nach 1500 Metern. Und der Wind blies weiter – hochwärts Schiebewind und zurück Gegenwind, da musste man schon kräftig an den Skulls ziehen.

Am Abend bei der Siegerehrung durften sich Magnus Nietzsch, Marleen Philipp, Leonie Schneller, Niklas Kinzel und Steuermann Felix Madry die Goldmedaille im Mix-Doppelvierer der AK 13 abholen. Gleiches schafften Jan Kohlbach, Tim Schade, Derick Witt und Alexandra Stede im Doppelvierer der AK14 in Kombination mit Ruderern des HRV Böllberg-Nelson. Eine Silbermedaille erruderten Jonas Gräfe und Florian Dockhorn im Leichtgewichts-Doppelzweier, sowie Maria Heine im Mix-Doppelvierer, alle in der Altersklasse 14. Der Jubel in unserer Mannschaft war groß. Die Länderwertung konnte Sachsen-Anhalt vor Nordrhein-Westfalen gewinnen.

Zweiter Tag: Springen, Werfen, Geschicklichkeit und Wissen war gefordert. In acht Riegen à 10 Sportler wurde Sachsen-Anhalt aufgeteilt. Alle gaben ihr Bestes und bei der Siegerehrung konnten sich Jan, Tim, Derick, Jonas, Magnus, Niklas, Ronja, Marleen, Leonie, Alexandra und Marie eine Medaille abholen. (Länderwertung 3.Platz)

Am Finaltag war um 6:00 Uhr Abfahrt vom Turnhallenquartier. Noch einmal einrudern und 8:30 Uhr begannen die Finale. Ronja Voigt gewann das B-Finale im leichten Einer und dann ging es um die Finalläufe. Der Mixer AK 13 erkämpfte sich eine klare Silbermedaille. Alexandra Stede gelang gleiches im Doppelvierer der AK14 und dann kamen unsere Jungen Jan Kohlbach, Tim Schade und Derick Witt. Sie siegten, das Rennen wurde aber nicht anerkannt. So mussten sie nach einer Stunde wieder aufs Wasser und erneut starten. Aber auch in diesem Rennen fuhr unsere Bugspitze als erste über die Ziellinie. Große Freude nicht nur in der Mannschaft, sondern auch bei den Betreuern Mathias Zahn und Dagmar Ritter.

In der Länderwertung der Bundesregatta erreichten wir den 2. Platz und konnten mit einem knappen Punktvorsprung die Gesamtwertung gewinnen.

Jugendleiter Tim Lauterbach nahm stolz den Pokal des Gesamtsiegers entgegen.

 

Vogalonga 2022 – wir waren dabei

Pünktlich um 6 Uhr des 02.06.2022 startet Fahrer Jens den Stadtwerke-Bus mit den Fahrtziel Venedig. Nach dem ersten Start Weißenfelser Boote im Jahr 2017 auf der Vogalonga hatten sich 17 Vereinsmitglieder, ergänzt um zwei Gastruderer entschlossen, 2022 zur 46. Vogalonga erneut an den Start zu gehen.

Es wurde ein unvergessliches verlängertes Wochenende mit einigen Herausforderungen. Die erste bestand schon am Ankunftstag darin, einen geeigneten Standplatz für den Bootshänger zu finden, da der Sattelplatz erst am Samstagnachmittag geöffnet werden sollte. Die Suche nach einem vor allem sicheren Stellplatz nahm nach der problemlosen Anreise einige Zeit in Anspruch, konnte aber durch die Ausdauer von Fahrer und Beifahrern gelöst werden.

Nach dem Bezug der Unterkunft, im Herzen des ehemaligen Arbeiterviertels Cannaregio gelegen, stand das Abendessen auf dem Programm. Was schon am ersten Abend und auch an den folgenden Abenden gelang, hatten einige eigentlich nicht für möglich gehalten – wir fanden ein Restaurant, in welchem wir alle gemeinsam die italienische Gastfreundschaft und Küche genießen konnten. Der Freitag wurde in individuellen Gruppen genutzt, um die zahlreichen Sehenswürdigkeiten in und um Venedig zu erkunden – Rialtobrücke, Markusplatz, Dogenpalast, Ghetto oder die Inseln Lido, Murano und Burano boten dafür schöne Ziele. Insbesondere unsere drei Jungmänner Christian, Paul und Christoph taten sich hier hervor, indem sie einige schöne Ecken abseits der Touristenmeile auskundschafteten und uns diese für die folgenden Tage empfohlen. Nachdem wir die Information erhalten hatten, dass der Sattelplatz bereits am Vormittag seine Türen öffnet, ging es am Samstag für alle dann sofort in diese Richtung. Während der Bootstransport noch unterwegs war, sicherten wir unseren Stellplatz und hatten dabei einigen Spaß u.a. bei der Probe der u.a. „Schildkrötenformation“                                                                                                                               Auf dem Sattelplatz wurden viele neue Bekanntschaften geschlossen.  Mit dem Straubinger RV und dem RC Basel erfolgte sogar ein tieferer Austausch – vielleicht ergibt sich daraus einmal ein weiteres Wochenende für unsere Freizeitgruppe?

Problemlos und Hand-in-Hand erfolgte der Anbau der Boote, bevor wir uns die Herausforderung Nr. 2 ansahen – die Planung, wie wir die Boote am Pfingstsonntag zu Wasser lassen. Der Transport durch eine schmale Tür eines hohen Zaunes und das Ablegen von einem Segelbootssteg mit Reling sind sicher nicht alltäglich…

Auch diese Herausforderungen konnten wir mit bester Teamarbeit meistern und so ging es bei bestem Wetter dann am Sonntag auf`s Wasser. Beim Eintreffen vor dem Markusplatz bot sich ein beeindruckendes Bild – 1.700 Boote unterschiedlichster Art, alle muskelbetrieben, schwammen vor der Kulisse an welcher früher die Galeere des Dogen lag, nebeneinander. Pünktlich um 9 Uhr ertönte, ausgelöst von einem Kanonenschuss, das Startkommando und 8.000 Teilnehmer in Ruderbooten, Drachenbooten, Gondeln verschiedenster Ausprägung, Kanus, auf Standups und Wasserfahrrädern setzten sich in Bewegung, um die ca. 32 km lange Strecke zu absolvieren. Darunter befanden sich drei gesteuerte Vierer und ein gesteuerter Zweier aus Weißenfels!

Herausforderung Nr. 3 bestand darin, unsere Boote sicher und unbeschadet ins Ziel zu rudern. Im Gegensatz zu 2017 wurde von einigen teilnehmenden Booten zum Teil sehr rücksichtslos Wassersport betrieben, wie unsere Teilnehmer aus 2017 befanden. Zur Halbzeit, im Kanal der Insel Burano wurden zur Stärkung Wasser und Bananen gereicht und schon ging es weiter in Richtung Ziel. Vor der Einfahrt in den Canale Grande wartete dann eine Herausforderung, welche die Organisatoren nicht beeinflussen können – die Kanaleinfahrt durch eine schmale Brücke. Während unsere ersten Boote, welche die Strecke in 2h 45 Minuten absolvierten, diese Durchfahrt ohne Probleme passieren konnte, bildete sich später hier ein langer Stau. Die eingesetzten sechs Taucher gaben ihr Bestes, um die Reihenfolge der Boote durch das Nadelöhr zu organisieren, trotzdem kam es auf Grund der hohen Teilnehmerzahl zu langen Wartezeiten. „Wir haben ca. 1 Stunde gewartet,“ so Katja aus dem Frauenvierer.

Spätestens nach den ersten Schlägen im Canale Grande waren aber sämtliche Herausforderungen vergessen. Angefeuert von zahlreichen Zuschauern und mit Blick auf die zahlreichen Palazzos oder das Arsenale vergingen diese 4 km wie im Fluge. Direkt an der Rialtobrücke hatte sich Eberhardt den mit Abstand besten Platz organisiert, um die Weißenfelser Boote zu fotografieren. Im Ziel angekommen bekam dann jedes Boot seine Teilnehmer-Urkunden und Medaillen sowie nochmals Verpflegung und dann ging es auf den Rückweg in Richtung Sattelplatz.

Unter Aufnahme verschiedener elektrolytischer Getränke erfolgte die Verladung der Boote in der bereits erwähnten, ausgezeichneten Teamarbeit und auch das Parken des Bootshängers, der Sattelplatz musste 16 Uhr geräumt sein, war auf Grund der Erfahrungen des Anreisetages schnell erledigt.

Bevor es in die Gestaltung des Abschlussabends ging, wurde noch einmal mit einem Glas Sekt gemeinsam angestoßen. Vorstandsmitglied Frank nutzte die Gelegenheit und dankte im Namen aller Teilnehmer Christiane für die Organisation unserer Teilnahme an der Vogalonga 2022. Während einige Teilnehmer ein paar Tage Urlaub im Anschluss an Venedig gebucht hatten, ging es für den Großteil der Gruppe am Pfingstmontag auf die Heimreise. Ohne Stau und Unterbrechungen wurde das Weißenfelser Bootshaus gegen 19 Uhr erreicht.

Trotz der genannten Herausforderungen 1- 3, bei welchen wir immer noch rätseln, ob deren Ursache die italienische Mentalität oder mangelndes Organisationstalent ist, waren wir uns (fast) alle einig – zur 50. Vogalonga sind wir wieder dabei!

Steffen Planer

Eltern probieren sich im Ruderboot

Am Ende der Frühjahr-Sommer-Wettkampfsaison lud das Übungsleiterteam die Eltern der Ruderjugend ein. Erstaunt waren die Trainer/Übungsleiter über die große Teilnahme an der Aktion. Am Freitagabend um 17:30 Uhr nach dem Training ihrer Kinder ging es los, 15 Eltern wollten es probieren.

Jedes Boot wurde von einem Trainer/Übungsleiter betreut, Mathias Zahn bekam die Mütter, Ronald Beer die Väter in den Doppelvierern, Paul Täubert übte im Dreier und Christoph Züger betreute die Familie Zier im Zweier mit Steuermann. Gisela Voigt, die seit Mai das Rudern erlernt, probierte sich im C-Einer. Die Kinder halfen den Eltern, das Bootsmaterial bereitzustellen und auch wieder in die Bootshallen zu schaffen. Im Anschluss grillte Frank Wagner Würstchen und Steak für die fleißigen Ruderer.

Liebe Eltern, wer das Rudern lernen möchte, meldet sich bei dem Trainerteam. Es geht auch in den Sommerferien.