Archiv der Kategorie: 2019

Landeskaderüberprüfung des Ruderverbandes Sachsen-Anhalt

Bei der Landeskaderüberprüfung des Ruderverbandes Sachsen-Anhalt ruderten fünf Boote von zehn WRV-Startern ins Finale. Vier Boote erreichten das B-Finale und ein Boot ruderte im C-Finale. Im Jahrgang 2007 wurden der 3. Platz von Felix Zeymer und der 4. Platz von Jörg Thieme belegt. Die Mädchen des Jahrganges 2006 erruderten die Plätze 2 mit Nina Ohl und 4 mit Xenia Hoffmann. In dieser Altersklasse konnte Thea Zinke das kleine Finale gewinnen. Im gleichen Jahrgang bei den Jungen erreichte Ben Baust im Finale Platz 6. Unsere WRV-Mitglieder, die im Leistungszentrum in Halle trainieren, stellten mit Charlotte Luster die Siegerin bei den Juniorinnen B. Marie Kohlbacher ruderte bei den Juniorinnen A Platz 4, Anne Schepinski kenterte im Finale und Maximilian Pfautsch startete in der jüngeren Altersklasse und wurde Zweiter.

Erfolgreiche Regatta in Werder

Am frühen Morgen ging es am Bootshaus los. Wir fuhren mit 2 Autos nach Werder (Havel).
Um 10.32 Uhr startete das erste Rennen von uns. Johannes Wolter und Jörg Thieme traten im
Doppelzweier an und freuten sich über den 1. Platz. Dann begannen die Einer-Rennen. Magnus Nitzsche und Jacob Steps freuten sich über ihre Goldmedaillen. Heiko Prätzsch gewann einen guten 2. Platz. Jan Kohlbach und Toni Ohl freuten sich auch über den 2. Platz im Einer.
Dann startete das Rennen von Saskia Göthner. Sie gewann den 2. Platz im Einer. Danach starteten wieder Jörg Thieme und Johannes Wolter. Sie freuten sich über den 3. und 4. Platz.
Gleich danach fuhren die Mädchen der Altersklasse 11 um die Wette. Sophie Hildemann gewann den 3. Platz, Diana Meyer den 2. Platz und Alexandra Stede den 1. Platz.
Eine Stunde später startete Romy Haubenschild im Einer und belegte den 4. Platz.
Dann starteten noch einmal Toni und Jan im Doppelzweier und gewannen das letzte Rennen von uns. Ein schöner Abschluss für uns.
Dann ging es wieder nach Hause.

Drachenbootrennen am Bootshaus

In diesem Jahr konnten die Organsiatoren 12 Mannschaften zu diesem unterhaltsamen Sprintrennen auf der saale begrüßen. Zwei Mannschaften des Weißenfelser Rudervereins nahmen daran teil. Leider konnten Sie an den Erfolg des letzen Jahres nicht anknüpfen und belegten den 2. und den 4. Platz.

51. Bundeswettbewerb in München

Der 51. Bundeswettbewerb in München fand bei sehr schlechten Witterungsbedingungen statt. Am vorhergehenden Wochenende noch Sonne und 30 Grad, erwarteten uns in München 8-10 Grad und Regen. Der WRV hatte sich mit 17 Sportlern qualifiziert. Sie wurden von Mathias Zahn, Paul Rosenberg und Dagmar Ritter betreut. Zum ersten Mal gelang es uns, einen reinen Weißenfelser Doppelvierer zum Sieg zuführen. Die Mädchen der Altersklasse 13 (Jasmin Benz, Xenia Hoffmann, Nina Ohl, Thea Zinke, Ronja Zirkenbach) siegten zur Bundesregatta souverän mit einer Bootslänge Vorsprung vor dem Boot aus Nordrhein-Westfalen. Sie hatten auch bei der Langstrecke am Samstag in ihrer Abteilung die Goldmedaille mit der Steuerfrau Beatrice Siewert gewonnen. Die Freude über die Goldmedaille war bei Sportlern, Betreuern und Eltern sehr groß. Im A-Finale bei der Bundesregatta waren auch die Jungen der Altersklasse 13 im Doppelvierer(Ben Baust, Eric Christel, Marius Schiedt, Jonas Gräfe, WB-Ruderer). Gold bei der Langstrecke und ein 6. Platz im Finale waren ein gutes Ergebnis. Ronja Zirkenbach startete in Leichtgewichts Einer der AK13 undkonnte auf der Langstrecke eine Silbermedaille gewinnen. Mit der sechstschnellsten Zeit zog sie ins A-Finale ein und belegte den 6. Platz. Ihren Titel des vergangenen Jahres wollten auch die Mädchen AK 14 (Johanna Gabler, Vivien Koch, Stm. Wenzel Kittler) im Mixvierer mit Ruderern aus Zschornewitz und Wittenberg verteidigen. Sie wurden nur 2. auf der Langstrecke(Silbermedaille) und mit der siebtschnellsten Zeit ruderten sie im B-Lauf. Bei der Bundesregatta kamen in verschieden Finalen Felix Zeymer, Miguel Kilchenmann, Nino Faust und Ben Klapetz zu einer Silbermedaille. Unsere Ruderer trugen zum 3. Platz von Sachsen-Anhalt im der Gesamtwertung aller Bundesländer bei. Gesamtsieger wurde Nordrhein-Westfalen vor dem Ruderverband Berlin.

135 Jahre Ruderverein Weißenfels

Am 24. August fand auf unserem Vereinsgelände das 135-jährige Jubiläum statt und
begann zünftig mit einem Festappell. Dieser wurde von Thomas Jähnel eröffnet.
Nach der Rede unseres Vereinsvorsitzenden Klaus Ritter hatten die anwesenden
Ehrengäste Landrat Götz Ulrich, das Mitglied des Bundestages Dieter Stier und der
Geschäftsführer der Stadtwerke Weißenfels Lars Meinhardt das Wort.
Vielen Dank an dieser Stelle für ihre Teilnahme an unserer Jubiläumsveranstaltung,
für die anerkennenden Worte und die Unterstützung. Die überaus verdienstvollen Mitglieder Petra Fergin und Mathias Zahn wurden für ihre herausragende Arbeit im Verein ausgezeichnet.
Der Naumburger Ruderverein war mit zahlreichen Mitgliedern im Kinder-, Jugendund
Erwachsenenbereich vertreten. Auch dafür sagen wir herzlich Danke. Feierlich wurde an diesem Ehrentag der neugebaute Ergometer- und Gymnastikraum eröffnet. Mitglieder und Gäste hatten die Möglichkeit, die neuen Räumlichkeiten zu bestaunen. Die Kreis-Kinder- und Jugendspiele fanden direkt im Anschluss statt mit zahlreichen spannenden Rennen der Weißenfelser und Naumburger Sportler. Dagmar Ritter kommentierte diese am Mikrofon. Der frischgebackene Junioren-Weltmeister Erik Kohlbach überreichte die Medaillen an die Nachwuchs-Ruderer. Die Gäste und Zuschauer feuerten die Ruderer vom Ufer aus kräftig an. Nicht unerwähnt bleiben sollte das großartige Kuchenbüffet, welches zeitweise von den vielen Gästen belagert wurde. Die Damen der Gymnastikgruppe um Petra Fergin hatte Verstärkung durch einige Frauen aus dem Freizeitbereich, sodass Kaffee und Kuchen erfolgreich an den Mann, die Frau und das Kind gebracht wurden. Unser herzlicher Dank geht an die Mitwirkenden, die fleißigen Helfer, die Ehrengäste und Sponsoren des WRV. Denn nur im Zusammenspiel aller ist so etwas möglich.

WRV-rudern in Norwegens Fjorden

Im Sommer 2018 besuchte eine Gruppe norwegischer Ruderer aus Alesund unsere schöne Heimat, um auf Unstrut und Saale zu rudern. An diesen Tagen wurden sie unter anderem von unserem Vorsitzenden Klaus Ritter, Hartmut Stahr und Jens Züger betreut und begleitet. Nach den unterhaltsamen und lustigen Tagen entstand die Idee eines Gegenbesuches der Weißenfelser in Alesund. Und fast genau ein Jahr später reisten 21 WRV-ler tatsächlich nach Norwegen zum RUDERN IN DEN FJORDEN. Akribisch planten Klaus und Ake die 4-tägige Wanderfahrt vom Alesunder Ruderverein aus. Unzählige Mails zwischen den langjährigen Freunden während der vergangenen Monate klärten die vielen Details. Voller Aufregung und Tatendrang begann die Reise gen Norwegen per Auto und per Flugzeug.
Am Sonntag traf wie vereinbart die WRV-Reisegruppe am Bootshaus in Alesund ein. Personell waren wir vollzählig. Leider wurden 4 Koffer bei der Ankunft in Norwegen vermisst, was für ordentlich Verwirrung bei 3 Familien sorgte. Aber das konnte uns nicht bremsen und auch nicht unsere Freude auf das anstehende Abenteuer. Unsere norwegischen Gastgeber hatten einfach an alles gedacht. In den gemütlichen Räumlichkeiten des Bootshauses hatten sie für uns eine große Tafel vorbereitet und servierten uns eine selbst gekochte Fischsuppe. Es beruhigte uns, dass wir zur Begrüßung den Wein aus unserer Heimat beisteuern konnten. Ake gab uns einen genauen Überblick für die 4-tägige Wanderfahrt, bei der wir in 2 Unterkünften übernachteten. Mit einem wunderschönen Holz-Riemenvierer und zwei schnittigen Wandervierern ging es, begleitet unseren norwegischen Gastgebern, von Alesund auf dem Wasserweg in Richtung Trandal los. Sehr umsichtig hatte das Ake-Team festgelegt, dass in jedem Boot ein Norweger steuerte oder ruderte. Und wir staunten nicht schlecht, als Björn mitteilte, dass er mit seinem Boot den Ausflug komplett begleiten würde. Er nahm unsere Auswechsel-Ruderer und Fotografen mit an Bord.
Bei herrlichem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen starteten wir pünktlich. Die Schönheit Norwegens ist einfach unerschöpflich und wir konnten sie im Ruderboot genießen. Das spiegelglatte Wasser machte das Rudern zu einer Freude, die wir kaum in Worte fassen konnten. Im Tagesverlauf wurde das Wasser zunehmend welliger und die letzten Kilometer bis nach Trandal waren schon herausfordernd für uns. Dank unserer Reiseleiter verlief aber alles glatt und wir erreichten die kleine Bucht mit der urigen Unterkunft hoch über dem Fjord zwar geschafft und glücklich.
Am nächsten Tag ruderten wir von Trandal aus nach Oye. Die Boote wurden dort auf den eigens für uns vorbereitenden Bootshänger mit besonderer Konstruktion verladen. Mit 3 Kleinbussen fuhren wir zur nächsten Unterkunft nach Hellesylt. Unterwegs hatten wir die Gelegenheit, jede Menge Seen, Wasserfälle und Berge zu bestaunen. Am Mittwoch änderte sich kurzfristig der Ruder-Plan, weil es am Morgen ein wenig regnete. Von Hellesylt aus ruderten wir im Fjord in Richtung Stranda und konnten unterwegs schon einen Blick in den Geirangerfjord werfen.
Ein ganz besonderes Erlebnis war für uns die Einladung von Bobby zur Hütte seiner Familie, die in traumhaft schönen Tal liegt. Zusammen mit seiner Tochter, dem Schwiegersohn und seinen Enkelinnen bewirtete er uns ganz wunderbar. Wir wurden von ihnen so herzlich aufgenommen. Es waren unvergleichlich schöne Stunden in „Andorra“ bei Bobby und seiner Familie.
Unser Highlight in den Ruderbooten erlebten wir beim Rudern im Geirangerfjord am Donnerstag.

6. Landesjugendspiele des Landessportbundes Sachsen-Anhalt

Der Landessportbund lud die Verbände der Sommersportarten vom 29.bis 30.Juni 2019 nach Halle ein, um ihre Landesjugendspiele auszutragen.

2000 Sportlerinnen und Sportler in 17 Sportarten nahmen an den Spielen teil. Der Ruderverband war in den Altersklassen 10 bis 12 männlich und weiblich vertreten und fünf Vereine hatten ihre Meldungen abgegeben. 93 Meldungen lagen bei Meldeschluss vor. Beteiligt waren HRV, SCM, RCW, ZRC und WRV.

Im Bootshaus der Halleschen Rudervereinigung wurden die Wettkämpfe durchgeführt. Am Samstag trugen die Sportler den Athletikwettkampf mit sechs Disziplinen aus. Es gab eine Einzel- und Mannschaftswertung. Die Siegerehrung nahm Ex-Ruderweltmeister Christian Schreiben vor und konnte vielen Sportlern die begehrten Medaillen überreichen. Jakob Steps freute sich über sieben Medaillen, gefolgt von Derick Witt mit sechs. Aber auch Sportler wie Beatrice Siewert, Paul Hammer, Jan Kohlbach,Alexandra Stede, Heiko Prätzsch, Sophie Hildemann,Diane Meyer, Miguel Kilchenmann und Felix Zeymer, die in einer Einzeldisziplin eine Medaille gewannen, waren glücklich. In den Mannschaften kamen Maria Heine, Marta Dube, Jonas Gräfe, Maximilian Benndorf, Johannes Wolter und Nils Hartung zur ersehnten Medaille.

An Abend fuhren die jungen Ruderer und Betreuer zum Sportevent zur Peißnitz-Insel, wo viele Sportarten Demonstrationsübungen zeigten.

Nach dem gemeinsamen Frühstück wurde das Wettkampfgeschehen auf den Ruderergometern fortgesetzt. Die Ruderjugend stellte die Street-Rowing-Anlage zur Verfügung und es ging in Mannschaften um viele Rudermeter.

 

Erfolgreiche Teilnahme an der Deutschen Jugendmeisterschaft

Deutsche Jugendmeisterschaften 2019 in Brandenburg – Ein erfolgreicher Tag für Weißenfelser Ruderer/innen. Die Regattastrecke Beetzsee in Brandenburg/Havel war vom 19.06. – 22.06.2019 Austragungsort für die Deutschen Jugendmeisterschaften in den Altersklassen (AK) 17/18 – Junioren A und 15/16 – Junioren B. Acht Sportler/innen die im WEISSENFELSER – RUDER – VEREIN 1884 (WRV) das Rudern erlernten und gegenwärtig im Leistungszentrum Halle trainieren gehörten zum Starterfeld dieser Meisterschaft.  Bereits im Rennen 2, dem Doppelzweier Junioren B gelang es durch Marc Kohlbach mit seinem Magdeburger Mannschaftskameraden den Meistertitel zu errudern. Nur wenige Minuten später siegten Muriel Steps und Marie Kohlbach im Juniorinnen B Vierer in Renngemeinschaft mit 2 Sportelrinnen aus Magdeburg. Damit konnten beide Boote ihre Siegesserie im Jahr 2019 untermauern. Siege auf den Regatten in München, Köln und Hamburg zeugten von der hohen Leistungsfähigkeit im Jahresverlauf. Mit Spannung wurden die Entscheidungen in den Doppelvierern mit Steuermann der AK B (4x+) erwartet. Seit längerer Zeit bei Meisterschaftsentscheidungen konnte mit einer Mannschaft aus den Leistungszentren in Sachsen – Anhalt eine Medaille erkämpft werden. Bronze erhielten dabei Anne Schepinski und Charlotte Luster. Medaillenkandidat war auch die männliche Crew in der selbigen Alters- und Bootsklasse. Nach hartem Kampf über die 1500 m Distanz war Silberein würdiges Ergebnis. Marc Kohlbach, MaximillianPfautsch und Nino Faust standen dabei freudestrahlend auf dem Podest. Für Erik Kohlbach war die Jugendmeisterschaft der 2. Qualifikationswettkampf für die Nationalmannschaft zu den Juniorenweltmeisterschaften 2019 (JWM). Traditionell finden diese Wettkämpfe immer ein Jahr vor den Olympischen Spielen auf dem Olympiaregattakurs statt.  Mit dem Gewinn der Deutschen Jugendmeisterschaft im Achter und seinem 2. Platz im Vierer, sowie seinem 5. Platz bei der individuellen Leistungsüberprüfung in Hamburg im Zweier (bei 36 Booten) ist Eric nach seinem 4. Platz 2018bei den JWM auch 2019 in Tokio / Japan dabei. Mit dem Erreichen des Kleinen Finales im Einer der Juniorinnen A hat Lisa Siewert bewiesen, dass es sichlohnt das Wettkampfjahr 2020 voller Energie anzusteuern, zumal sie Trainingspartnerinnen ab August 2019 in ihre Trainingsgruppe erhält. Für Trainer, Übungsleiter und Eltern, die zahlreich an der Regattastrecke waren, ein erlebnisreicher  Tag  mit tollen Erfolgen der Sportler/innen , die in Weißenfels das Ruder ABC und Einmaleins erhielten.

Trainer im Landesleistungszentrum Halle in dieser Altersklasse Junioren B ist Erhard Günther mit hohem Anteil an diesen Erfolgen.

Landesmeisterschaften Sachsen – Anhalt 2019

Das Konzept des Trainer – und Übungsleiterteam wurde durch unsere Nachwuchssportler hervorragend mit 13 Gold- , 14 Silber- und Bronze – Medaillen mehr als erwartet, erfüllt.

3 Tage Landesmeisterschaften bei brütender Hitze stellten an alle Beteiligten hohe Anforderungen. Hilfreich dabei das Wetter am Sonntag mit leichter Abkühlung und weniger Wind und damit sehr gute ruderbare Bedingungen auf der Zschornewitzer „Gurke“.

Vor und während der Ruderwettkämpfe ist die Logistik für den 3 Tage Wettkampf zu sichern. Ganz toll wieder die Unterstützung des Zeltplatz- und Verpflegungsteam unter der Mitarbeit der Fam. Züger, Fam. Zinke und Fam. Gräfe. Sie schufen die Voraussetzungen damit unser Trainer- und Übungsleiterteam sich 100% dem sportlichem Bereich zuwenden konnte. Bratwurst und Steaks gesponsert von unserem Vereinsmitglied Reinhold Dierkes sicherten die 2 Abendmahlzeiten schmackhaft und ausreichend. Ein  Höhepunkt vor Beginn der Wettkämpfe ist am Vorabend die Ausgabe der T-Shirts als äußeres einheitliches Zeichen der Weißenfelser Rudermannschaft. Unser Dank hier an die Elektro – Altwein GmbH. Mannschaftsfoto in den T-Shirts und Ansprache der Cheftrainerin Dagmar Ritter sind dabei seit Jahren feste Rituale , die mithelfen die Rudermannschaft zu motivieren an den Wettkampftagen ihr Können aus dem Training umzusetzen.

Das sportliche Konzept seit Beginn des Trainingsjahres 2018/2019 sah die Bildung von leistungsstarken und damit erfolgreichen Mannschaftsbooten (Doppelvierer mit Steuermann 4x+) in den Altersklassen(AK) 10/11 – 14 vor. Dies sollte gleichzeitig die Chance eröffnenmit vielen Sportlern und Booten in der Landesauswahl Sachsen – Anhalt am Jahreshöhepunkt, dem Bundeswettbewerb Anfang September 2019 in München zu starten. 16 Ruderer/innen haben dies erreicht.

Der Auftritt unserer Rudermannschaft zeichnete sich durchweg mit einem hohem kämpferischen Einsatz und altersspezifisch stabiler Rudertechnik aus. Den Landesmeistertitel erruderten die 4x+ in den AK 10/11 männlich, 12 männlich und 13 weiblich, dazu die Titel in den Mix 4x+ Altersklassen 11/12, 12/13 und 13/14 (Bootsbesatzung 2+2 männlich/weiblich). In den 4x+ der AK 11 weiblich und der Altersklasse 13 männlich war die Silbermedaille der Lohn für die fleißige Trainingsarbeit.

Der Wettkampftag am Sonntag war vorrangig in den Klein- und Mittelbooten, d.h. Einer und Zweier. Große Aufregung auf dem Sattelplatz herrschte als unsere jüngsten Teilnehmer Platz 1 und 2 im Einer der AK 10 männlich (Magnus Nitsche u. Jakob Steps) belegten, sowie Platz 3 im Einer AK 11 weiblich(Diana Meyer) und männlich (Toni Ohl).

Auch unsere Starter in den Junioren A und B AK schmückten sich mit Edelmetall. Jonas Scholz freute sich dabei über seine erste Rudergoldmedaille. Gerade diese beiden AK halfen den jüngsten Teilnehmern beim An- und Ablegen am Bootssteg, sowie beim Verladen der Boote. Vielen Dank.

Erfolgreichste Teilnehmer/innen waren : Ronja Zirkenbach 3x Gold(G),3x Silber(S), Xenia Hoffmann 3xG, Beatrice Siewert 3x G, Nina Ohl und Thea Zinke 2x G , Wenzel Kittler 2x G, Niels Strößner 2x G, Magnus Nitsche 2x . Weitere Sieger waren Toni Ohl, Jan Kohlbach, Jonas Gräfe, Miguel Kilchenmann, Felix Zeymer, Johannes Wolter, Jörg Thieme, Ben Baust, Eric Christel, Nino Faust, Johanna Gabler, Vivien Bach, Romy Haubenschild, Jasmin Benz

Silbermedaille/n erhielten : Sophie Hildeman Alexandra Stede, Maria Heine, Maximilian Helber, Paul Täubert, Saskia Göthner

Bronzemedaillen erhielten : Paul Hammer, Derick Witt, Ben Klapetz ,

Die jeweiligen Endläufe ihrer AK erreichten : Heiko Prätsch, Marta Dube, Donatos Basis mit Plätzen 5 und 6

In der Vereinswertung aller ausgetragenen Rennen erreicht der WRV den 5. Platz bei 17 teilnehmenden  Vereinen hinter den Leistungszentren Halle und Magdeburg, sowie Bernburg und Zschornewitz , die im Gegensatz zu uns im Junioren- und Erwachsenen/Masterbereich zahlreiche Starter aufweisen und damit Punkte sammeln. Den 2. Platz belegte der WRV dagegen in der Kategorie AK 10 – 14. Hier ist lediglich das Leistungszentrum Halle vor uns platziert. Ein tolles Ergebnis und Ausdruck der zielgerichteten Trainingsarbeit unserer Trainer und Übungsleiter.

Allen anwesenden „Rudereltern, Omas  und Opas „ Dank für die Unterstützung bei den Landesmeisterschaften, aber auch für die bisherige Saison. Für die Qualifizierten zum Bundeswettbewerb ist jetzt Kursrichtung München angesagt. Die jüngeren Jahrgänge trainieren fleißig weiter, um 2020 erneut so erfolgreich zu sein.

 

                                                                    

 

Gold für Erik Kohlbach bei den Ruder-Europameisterschaften im Achter

In Essen fanden  auf dem Baldeneysee die Europameisterschaften der Junioren (17 und 18 Jahre)  statt. Durch die guten Leistungen zum Saisonbeginn qualifizierte sich unser Erik Kohlbach, zurzeit im Leistungszentrum Halle trainierend, für die Nationalmannschaft. Nach einem klaren Vorlaufsieg des deutschen Junioren-Achters war die Medaille zum Greifen nah. Bei idealen Bedingungen ruderte der Achter mit Erik der Konkurrenz davon und sicherte sich klar vor dem Achter aus Polen und Russland die Goldmedaille.

Herzlichen Glückwunsch.

Leider konnte sein Partner Niklas Beyer aus gesundheitlichen Gründen an dieser Meisterschaft nicht teilnehmen. Gute Besserung.