Autorenarchiv: Mike Sachse

67. Havel-Ruder-Regatta in Werder

Am Samstag, dem 12. September, fand in Werder die 67. Havel-Ruder-Regatta statt. Der Weißenfelser Ruderverein reiste mit 14 Sportlerinnen und Sportlern nach Werder und ging in den Bootsklassen Einer, Doppelzweier und Doppelvierer an den Start. Vertreten waren die Altersklassen 10 bis 12. Bei starkem Seitenwind und hoher Welle mussten die jungen Ruderinnen und Ruderer ihr technisches Können unter Beweis stellen. Für viele war es zudem das erste Rennen im Albano-System – keine einfache Aufgabe bei diesen Bedingungen. Alle Kinder kämpften sich über die Sprintdistanz von 500 Metern ins Ziel und zeigten dabei großen Einsatz und Kampfgeist. Insgesamt konnten 14 Medaillen errudert werden. Die Siegerinnen und Sieger der jeweiligen Abteilungen erhielten die Goldmedaille.

Unsere erfolgreichen Medaillengewinner waren: Hannes Dittmann, Leonie Liesker, Lina Kund, Ferdinand Eichardt, Max Breite, Felix Müller, Julia Dörner, Jette Dittmann, Finn Bielig und Adrian Krötzsch.

Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Leistungen!

Internationale Regatta in Villach (Kärnten, Österreich)

Auch in diesem Jahr machten sich unsere erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler der Altersklasse 14 sowie einige Juniorinnen und Junioren B auf den Weg zur internationalen Regatta nach Villach in Kärnten. Nach einer rund 700 Kilometer langen Anreise erreichte die Mannschaft am Donnerstag gut gelaunt den Ossiacher See. Nach dem Aufbau der Boote wurde die Gelegenheit genutzt, bei einer lockeren Trainingseinheit die Regattastrecke kennenzulernen. Anschließend bezogen alle ihr Quartier. Der Freitag stand zunächst im Zeichen des Trainings. Am Nachmittag folgte ein Ausflug nach Slowenien zur weltbekannten Regattastrecke in Bled. Die beeindruckende Anlage, auf der bereits am folgenden Wochenende die World Masters Regatta ausgetragen wurde, hinterließ bei allen einen bleibenden Eindruck.

Am Samstag begann die Regatta mit über 1.800 Sportlerinnen und Sportlern aus sieben Nationen. Bereits um 8:25 Uhr gingen Marissa Philipp und Jette Jordan im Doppelzweier der Altersklasse 14 an den Start. Mit einer starken Leistung erruderten sie sich den dritten Platz und qualifizierten sich souverän für das A-Finale am Sonntag.

Weniger Glück hatte der Doppelvierer der Jungen AK 14. Aufgrund eines technischen Defekts am Boot musste das Rennen vorzeitig beendet werden.

Der Finalsonntag begann erneut mit Marissa Philipp und Jette Jordan. In einem beherzten Rennen bestätigten beide ihre gute Form und gewannen die Bronzemedaille. Der Jubel bei den mitgereisten Eltern, Trainern und Betreuern war entsprechend groß.

Arthur, Erik, Marius und Nico wollten anschließend zeigen, dass sie zu Recht ins A-Finale gehört hätten. Mit mehreren Bootslängen Vorsprung gewannen sie das B-Finale und erzielten dabei die drittschnellste Zeit aller Boote – eine beeindruckende Leistung.

Felix Madry, Sebastian Stier und Steuerfrau Marissa Philipp gingen gemeinsam mit Sportlern aus Zschornewitz im Achter an den Start. Das Team konnte sich gleich zweimal über den dritten Platz freuen.

Zoe Reiher und Johanna Eichardt erreichten im Finale des Juniorinnen-B-Doppelvierers einen guten achten Platz.

Besonders erfolgreich war auch Marleen Philipp (HRV), die gemeinsam mit ihrer Partnerin im Juniorinnen-A-Zweier beide Rennen gewinnen konnte.

Eine Bronzemedaille sicherte sich Liza Kund (HRV) im Juniorinnen-B-Doppelvierer. Magnus Nitzsche (derzeit beim HRV) komplettierte die erfolgreiche Bilanz, im Doppelvierer A Junioren. Er gewann sowohl am Samstag als auch am Sonntag jeweils eine Goldmedaille.

Mit zahlreichen Finalteilnahmen, Medaillen und starken Leistungen war die internationale Regatta in Villach erneut ein voller Erfolg für unsere Sportlerinnen und Sportler. Gleichzeitig bot das Wochenende wertvolle Erfahrungen auf internationaler Ebene und eine hervorragende Vorbereitung auf die kommenden Wettkämpfe. Ein herzlicher Dank gilt allen Trainern, Betreuern, Eltern und Helfern, die diese Reise ermöglicht und begleitet haben.

Wir sind stolz auf die Leistungen unserer Mannschaft. Die Ergebnisse zeigen, dass sich das engagierte Training der vergangenen Monate ausgezahlt hat. Nun richten wir den Blick motiviert auf die nächsten Regatten.

65. Villacher Ruderregatta

Am ersten Septemberwochenende richtet der Ruderverein Villach bereits zum 65. Mal die Internationale Villacher Ruderregatta auf dem Ossiacher See aus. Mit dabei ist auch unser Verein, der mit fünf Sportlerinnen und Sportlern der U15 sowie vier Athletinnen und Athleten der U17 an den Start geht.

Im Schülerinnen-Doppelzweier vertreten Marissa Philipp und Jette Jordan unsere Farben. Auf sie wartet ein stark besetztes Teilnehmerfeld mit insgesamt 20 Booten aus Deutschland, Österreich, Tschechien, Slowenien und Kroatien.

Im Schüler-Doppelvierer messen sich Arthur Schulze, Erik Seyboth und Marius Enge gemeinsam mit Nico Pannike vom Ruderclub Wittenberg mit elf weiteren Booten. Die Konkurrenz kommt aus Deutschland, Österreich, Tschechien, Ungarn und Kroatien.

Zoe Reiher, Johanna Eichhardt, Felix Madry und Sebastian Stier gehen gemeinsam mit Sportlerinnen und Sportlern des Zschornewitzer Ruderclubs in Renngemeinschaften an den Start. Sie treten im Juniorinnen-Doppelvierer beziehungsweise im Junioren-Achter an.

Die Vorläufe werden am Samstag ausgetragen. Dort gilt es, sich für die Finals am Sonntag zu qualifizieren und um die Medaillen zu kämpfen.

Wir wünschen unserem gesamten Team spannende Rennen, faire Wettkämpfe und vor allem viel Erfolg bei der 65. Internationalen Villacher Ruderregatta!

Vereinsfest 2026

Am 29. August fand auf unserem Vereinsgelände wieder unser traditionelles Vereinsfest gemeinsam mit den Kreis-Kinder- und Jugendspielen des Burgenlandkreises statt. Pünktlich um 14:00 Uhr eröffnete unsere Vorsitzende Annegret Günther die Veranstaltung mit einem Appell. Sie stellte den im April neu gewählten Vorstand vor, begrüßte neue Mitglieder im Verein und würdigte die herausragenden sportlichen Erfolge der Athletinnen und Athleten des WRV.

Ausgezeichnet wurden die Siegerinnen und Sieger des Bundeswettbewerbs im Doppelvierer mit Steuermann der Altersklasse 13 (weiblich und männlich) sowie die Jungen der Altersklasse 14, die ebenfalls einen Bundessieg erringen konnten. Außerdem erinnerte sie an die Medaillenerfolge von Leonie Schneller, Charlotte Luster und Felix Zeymer bei nationalen und internationalen Wettkämpfen. Ein besonderer Gast war Jan Kohlbach. Erst wenige Tage zuvor war er im bulgarischen Plowdiw Junioren-Weltmeister im Mixed-Achter geworden und hatte zudem die Bronzemedaille im Zweier ohne Steuermann gewonnen. Für diese herausragenden Leistungen überreichte ihm die Vorsitzende ein kleines Präsent.

Geehrt wurden jedoch nicht nur die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler. Ein herzlicher Dank galt auch den Trainerinnen und Trainern Michaela Günther, Mathias Zahn, Klaus Ritter und Erhard Günther, die mit ihrem Engagement maßgeblich zu diesen Erfolgen beigetragen haben. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedeten wir außerdem Arthur Schulze, Erik Seyboth und Marius Enge. Alle drei besuchen seit Beginn des neuen Schuljahres die Kinder- und Jugendsportschule in Halle und trainieren künftig beim HRV Böllberg/Nelson.

Wir wünschen ihnen für ihren weiteren sportlichen und schulischen Weg viel Erfolg.

Mit einem kräftigen „Hipp, hipp, hurra!“ ging es anschließend aufs Wasser. Der Kampf um Gold, Silber und Bronze konnte beginnen.

Neben unseren Sportlerinnen und Sportlern gingen auch Ruderinnen und Ruderer aus Naumburg und Merseburg an den Start. Vom Einer bis zum Achter wurden Rennen in nahezu allen Bootsklassen ausgetragen. Dabei gab es strahlende Gesichter über gewonnene Medaillen, aber auch Enttäuschungen. Am Ende stand jedoch das Miteinander im Mittelpunkt.

Zahlreiche Mitglieder, Eltern, Großeltern und Freunde des Rudersports nutzten den Tag, um an die Saale zu kommen und die Wettkämpfe zu verfolgen. Unser Kaffee- und Kuchenbuffet fand großen Zuspruch und lud zum gemütlichen Verweilen ein.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern sowie allen Mitwirkenden, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben. Es war ein Vereinsfest im wahrsten Sinne des Wortes.

Stadtfestumzug

Die Farben Blau-Weiß durften auch in diesem Jahr beim Stadtfestumzug nicht fehlen. Mit einer großen Gruppe junger und älterer Ruderinnen und Ruderer waren wir wieder vertreten und präsentierten unseren Verein mit Stolz. An der Spitze unseres Blocks marschierten die Jüngsten und schwangen die Vereinsfahnen. Malte und Tom trugen unser Vereinsbanner. Dahinter folgten die Mädchen mit unseren Skulls. Den Abschluss bildete die große Vereinsfahne, die von Florian und Paul getragen wurde. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer am Straßenrand begrüßten uns mit Applaus und freundlichen Zurufen. Auch wir erwiderten die Grüße und begrüßten die Vertreter der Stadt sowie die vielen Gäste entlang der Umzugsstrecke. So wurde der Stadtfestumzug einmal mehr zu einem schönen Erlebnis für alle Beteiligten.

 

Sommer-Camp in Zschornewitz

Pünktlich um 8 Uhr rollten die Autos in Richtung Zschornewitz. Insgesamt 35 Sportlerinnen und Sportler sowie fünf Betreuer hatten sich für die Ferienfreizeit in der letzten Ferienwoche angemeldet. In Zschornewitz angekommen, wurden wir herzlich von unseren Gastgebern begrüßt. Mit tatkräftiger Unterstützung unserer Eltern entstand in kurzer Zeit unsere kleine Zeltstadt. Vom großen Gemeinschaftszelt bis zur kleinsten Schlafhütte war alles dabei. Anschließend halfen alle mit, die Bootshänger abzuladen und die Boote sicher zu lagern. Es war ein Sommerlager im wahrsten Sinne des Wortes: Bei hochsommerlichen Temperaturen ließ die erste Abkühlung im Wasser nicht lange auf sich warten.

Unser Tagesablauf bestand aus Rudern, Schwimmen, Baden und Kanufahren. Außerdem war der WRV an zwei Tagen für den Küchendienst eingeteilt, bei dem alle tatkräftig mit anpackten. Besonders intensiv bereiteten sich Jette, Marissa, Arthur, Marius und Erik auf die internationale Regatta Anfang September in Villach vor. Die Technikstufe 2 legte Armin Urbansky erfolgreich ab, die Technikstufe 1 absolvierte Lilly Kopp ebenfalls mit Erfolg.

Es war eine tolle Ferienwoche, die allen noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

 

Gold und Bronze für Jan Kohlbach

Vor vier Jahren wechselte der damals 14-jährige Jan Kohlbach aus Weißenfels an das Landesleistungszentrum Halle zum HRV Böllberg/Nelson. Kurz vor seinem 18. Geburtstag im September krönte er seine bisherige sportliche Laufbahn mit zwei Medaillen bei den Junioren-Weltmeisterschaften im bulgarischen Plowdiw. Besonders wertvoll ist die Bronzemedaille in der kleinsten Riemenbootklasse, dem Zweier ohne Steuermann. Bei den Europameisterschaften war Jan noch im Vierer ohne Steuermann gestartet. Nach dem Gewinn des Deutschen Meistertitels im Zweier ohne wurden er und sein Partner Niklas Brell für die Junioren-Weltmeisterschaften in dieser Bootsklasse nominiert.

In einem spannenden Rennen belegte der von Erhard Günther und Klaus Ritter trainierte Zweier hinter Griechenland und Rumänien den dritten Platz. Der Jubel war sowohl in Plowdiw als auch in der Heimat riesengroß. Erstmals stand bei den Junioren-Weltmeisterschaften außerdem der Mixed-Achter mit Steuermann auf dem Wettkampfprogramm. In diesem Boot saßen am Sonntag auch Jan und Niklas. Gemeinsam mit ihren Mannschaftskameradinnen und -kameraden krönten sie ihren erfolgreichen Wettkampf mit dem Gewinn der Goldmedaille.

Herzlichen Glückwunsch, lieber Jan! Wir sind stolz auf dich.

Rudern auf den Fjord

Am 26. Juli machten sich 14 Ruderinnen und Ruderer aus Weißenfels auf den Weg nach Norwegen. Ziel der Reise war das Bootshaus des Ålesunder Rudervereins, wo uns unser Ruderkamerad Åke Fiskerstrand herzlich willkommen hieß.

Der Start verlief jedoch anders als geplant. Regen und starker Wind machten eine Rundfahrt durch die beeindruckenden Fjorde zunächst unmöglich. Doch anstatt den Kopf hängen zu lassen, nutzten wir die Zeit, um die schöne Küstenstadt Ålesund zu erkunden. Außerdem besuchten wir die vorgelagerten Inseln und unternahmen mit der Fähre einen Ausflug in den weltberühmten Geirangerfjord, der mit seiner einzigartigen Landschaft alle begeisterte.

Im Laufe der Woche zeigte sich das Wetter schließlich von seiner freundlicheren Seite. Endlich konnten wir vom Bootshaus aus aufs Wasser gehen und die norwegische Fjordlandschaft vom Ruderboot aus erleben. Michaela war dabei im Coastal-Einer unterwegs, während die übrigen Teilnehmer gemeinsam im Riemenvierer ruderten. Die beeindruckende Natur und das Rudern auf den Fjorden machten diese Ausfahrten zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Den gelungenen Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen mit unserem Gastgeber Åke Fiskerstrand. Dabei bedankten wir uns herzlich für seine Gastfreundschaft und die hervorragende Betreuung während unseres Aufenthalts. Natürlich durfte auch eine Einladung nicht fehlen: Wir würden uns sehr freuen, Åke schon bald in Weißenfels begrüßen zu dürfen, um gemeinsam mit ihm auf der Saale zu rudern.

Zu Besuch auf dem Weinberg bei Christian Probst

Weinverkostung der Gymnastikgruppe des WRV

Wir haben das große Glück, mit Christian Probst ein Vereinsmitglied in unseren Reihen zu haben, das in Burgwerben einen Weinberg besitzt. Diese besondere Gelegenheit nutzte die Gymnastikgruppe des WRV, um gemeinsam mit Christian und seiner Frau Nadine eine Weinverkostung zu erleben.

Mit sieben verschiedenen Weinen, frisch gebackenem Brot, leckeren Dips und Käse wurden wir von Nadine herzlich auf dem Weinberg empfangen. Zu jedem Wein gab es interessante Erläuterungen, sodass wir nicht nur genießen, sondern auch viel über den Wein erfahren konnten.

Die Weine schmeckten hervorragend, und mit jedem Glas wurde die Stimmung in unserer Gruppe noch gemütlicher. Gegen 21:00 Uhr traten wir den Heimweg an. Alle bedankten sich herzlich bei Familie Probst für den gelungenen Abend. Der Wunsch nach einer Wiederholung wurde sofort laut.

Vielen Dank für die herzliche Gastfreundschaft – wir kommen sehr gern wieder!

Die Frauengymnastikgruppe des WRV

RV-Talente bei der U23-Weltmeisterschaft in Duisburg

Am vergangenen Wochenende kämpften Charlotte Luster und Felix Zeymer auf der Wedau-Regattastrecke in Duisburg um Medaillen bei den U23-Weltmeisterschaften.

Charlotte hatte sich durch ihren Titelgewinn im Doppelzweier bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften Ende Juni in Krefeld direkt für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Felix empfahl sich mit konstant guten Saisonleistungen für den Männerachter. Darüber hinaus wurde Charlotte für die Weltmeisterschaftspremiere des Mix-Doppelzweiers nominiert.

Am Donnerstag standen bei starkem Gegenwind die Vorläufe in allen Bootsklassen auf dem Programm. Charlotte und ihre Partnerin Helena Brenke (Karlsruher RV) belegten den dritten Platz und qualifizierten sich aufgrund ihrer Zeit für das Halbfinale. Im Männerachter kam es kurzfristig zu einer medizinisch bedingten Umbesetzung, wodurch Felix auf den Bugplatz rückte. In der neuen Besetzung mit Ersatzmann Julius Watzka (Stuttgart-Cannstatter RC), Leonardo Rosenquist (RC Allemannia), Vinzent Kuhn (RV Münster), Justus Beckmann (RV Bochum), Julius Kaim (Turnverein Essen-Kupferdreh), Lino Zastrow (USV TU Dresden), Carl Sgonina (Dresdner RC) und Steuerfrau Mia Wegele (Krefelder RC) löste das deutsche Boot dennoch souverän als Drittplatzierter seines Vorlaufes das Ticket für das A-Finale. Für den Achter hieß es anschließend: Kräfte sammeln bis zum Finale am Sonntag.

Am Freitag wurden die Halbfinalrennen ausgetragen. Bei wechselhaften Bedingungen ruderten Charlotte und Helena auf Rang vier und verpassten damit den Einzug ins A-Finale.

Bei besten Bedingungen wurden am Samstag die ersten Finalläufe ausgetragen. Charlotte und Helena gingen im B-Finale an den Start. Nach einem starken Rennen mussten sie sich am Ende nur knapp geschlagen geben und beendeten die Weltmeisterschaft auf dem achten Gesamtrang.

Später am Tag saß Charlotte gemeinsam mit Yannik Sens (Berliner RC), der zuvor bereits Silber im Männer-Doppelvierer gewonnen hatte, im Mix-Doppelzweier am Start. Mit einem starken zweiten Platz qualifizierte sich das neu formierte Duo für das A-Finale.

Am Sonntag standen schließlich nur noch die Finals der Einer, Achter und Mix-Boote auf dem Programm. Der Männerachter mit Felix Zeymer konnte wieder in seiner ursprünglichen Besetzung mit Leon Gronbach (RG Speyer) antreten. Doch Finalrennen haben ihre eigenen Gesetze. Trotz überzeugender Vorleistungen gelang es dem deutschen Achter nicht, in den Kampf um die Medaillen einzugreifen. Am Ende belegte das Boot den fünften Platz.

Besser lief es anschließend für Charlotte und Yannik im Mix-Doppelzweier. Das neu zusammengestellte Boot ging mutig ins Rennen, übernahm bereits zur Streckenhälfte die Führung und lag damit früh auf Medaillenkurs. Im Endspurt sicherten sich die beiden schließlich die Bronzemedaille und sorgten damit für einen gelungenen Abschluss der Weltmeisterschaften.

Nun geht es für beide Athleten zunächst in die wohlverdiente Saisonpause, bevor im September das Training wieder aufgenommen wird. Felix Zeymer wird dann weiterhin für den Berliner Ruderclub in der U23-Klasse an den Start gehen, während Charlotte Luster in den A-Bereich aufrückt.