„Von Dom zu Dom“, 1. Havelberger Ruderregatta

Unter diesem Motto lud die Ruderriege Havelberg zur 1. Ruderregatta im Rahmen der BUGA 2015 ein. Wir wollten die Gastgeber mit unserer Teilnahme unterstützen und der lange Anreiseweg in den Norden von Sachsen-Anhalt lohnte sich.
Die Regattastrecke lag direkt unter den Dom auf der Havel, ein toller Anblick und dazu Sonnenschein – was brauchen wir mehr.
So waren auch dann unsere Ergebnisse 11 mal Erster, 10 mal Zweiter und vier mal Dritter.
Mit Mark Kohlbach stelle der WRV den schnellsten Einerfahrer der Altersklasse 12. Für diese gute Leistung erhielt Mark einen Siegerpokal für dieses Rennen.
Im Doppelzweier konnte er mit Maximilian Pfautsch einen weiteren Sieg errudern.
Siege erruderten auch Paul Rosenberg, Annelie Georg, Lisa Siewert, Nino Faust, Paul Täubert, Max Haase, Muriel Steps und Marie Kohlbach.

Ergebnis Havelberg

Beim Rheinmarathon von Leverkusen nach Düsseldorf den 2. Platz erkämpft !

Auf die Teilnahme am Rheinmarathon, bei welchem 42,8 Kilometer von Leverkusen nach Düsseldorf gerudert werden, haben sich die 4 Weißenfelser Ruderinnen über viele Wochen vorbereitet.
Der 2. Platz ist ein fantastisches Ergebnis, zu welchem der WEISSENFELSER RUDERVEREIN ganz herzlich gratuliert.

Städte-Achter in Magdeburg

Kult in der Ruderszene sind die jährlich in Magdeburg stattfindenden Städte-Achter.
In den Rennen treten Boote aus Magdeburg und Halle an.

Am Sonntag Mittag trafen wir pünktlich an der Magdeburger Trogbrücke ein. Hier werden jährlich die Städte-Achter ausgerichtet. In den Rennen treten unterschiedliche Mannschaften an, Magdeburg fährt gegen Halle. Es startet die Politik, Sponsoren u. Förderer, die Wirtschaft, Universität, Masters und der Leistungsbereich. Spannende Rennen waren garantiert und den Zuschauern wurde einiges geboten. Leider machte das Wetter einige Schwierigkeiten und heftige Regenschauer trieben zeitweise die Zuschauer in die Flucht. Die Organisatoren hatten die Versorgung prima geplant, aber das Wetter lässt sich leider nicht einplanen. Mit Schirm und Regenjacke harrten wir tapfer aus. Minister Holger Stahlknecht war sicherlich der hochrangigste Ruderer auf dem Wasser. Im Bereich Masters war vom Weissenfelser Ruderverein Michael Schlüter und Tom Fergin im Boot, in der Leistungsklasse vertraten Michaela Schmidt und Christoph Züger als ehemalige Weissenfelser die Hallenser. Leider hatten in beiden Rennen die Magdeburger Boote die Nase vorn. Aber die Hallenser Ruderer machten eine gute Figur und vielleicht gehen die Rennen im kommenden Jahr anders aus und dann jubelt Halle.
Gratulieren konnten wir heute einem sportlichen Geburtstagskind. Michaela Schmidt feierte ihren 25. Geburtstag. Auch ihr Trainer Klaus Ritter gehörte zu den Gratulanten.

Regatta in Werder

Super Ergebnisse für die Weißenfelser Rudermannschaft in Werder
Am Samtag fand im schön gelegenen Werder passend zur Erntezeit die alljährliche Herbstregatta statt. Was im Nebel begann, wurde zu einem wunderbar sonnigen Regattatag.
Der Weißenfelser Ruderverein 1884 fuhr mit 21 Sportlern nach Werder.
Ein großes Starterfeld zeigte das Interesse der anderen Vereine, die aus Rostock, Berlin, Salzgitter, Dresden, Leipzig usw. anreisten.
Dabei holten Mark Kohlbach und Maximilian Pfautsch gleich 2 x Gold im Doppelzweier der AK 12 sowie im Doppelvierer mit Lucas Schulze und Steuermann Nino Faust. Charlotte Luster legte zusammen mit Ihrer Partnerin aus Zschornewitz im Zweier der Mädchen AK 11 am Siegersteg an. Einen weiteren Sieg erruderte Marie Kohlbach im Einer der AK 12 weiblich. Souverän siegte Paul Rosenberg im Einer der Junioren A. Max Hase und Maximilian Helber siegten ebenfalls im Doppelzweier der AK 11.
Den zweiten Platz erkämpfte sich der Doppelvierer der Mädchen Ak 13/14 mit Lisa Siewert, Annelie Georg, Helen Walch, Julia Faust und Steuermann Nino Faust. Nur knapp geschlagen mußten sich jeweils Paul Täubert, Lisa Siewert, Charlotte Luster, Janine Jacob und Magdalena Günther in ihren Einernrennen geben.
Der Doppelvierer Juniorinnen A mit Magdalena Günther, Janine Jacob, Saskia Göthner und Steuermann Nils Strößner belegte zum Ende nochmal einen sehr guten zweiten Platz.
Einen dritten Platz erkämpten sich Lucas Schulze, Max Hase, Muriel Steps im Einer sowie Helen Walch und Julia Faust im Doppelzweier der Mädchen AK 14 sowie Nils Strößner und Clemens Risch im Doppelzweier AK 14 Leichtgewicht.
Der Mädchenvierer mit Marie Kohlbach und Muriel Steps mit ihren Partnerinnen belegten ebenfalls einen dritten Platz.

Dieses Ergebnis macht die Übungsleiter stolz auf ihre Schützlinge.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Mannschaftsleistung!

Weissenfelser Frauen nehmen an der 13. Meißener Langstreckenregatta teil

Am 12. September nahmen 5 Weissenfelser Ruderinnen an der Meissener Langstreckenregatta teil. Vom Startpunkt des Dresdner Rudervereins geht es hier 32 Kilometer die Elbe abwärts bis zum Meissener Ruderverein.
Da an dem Tag gleichzeitig die Weissenfelser Jugend in Werder bei der Regatta startete, fragten wir Frauen beim Naumburger Ruderverein an, ob uns dort ein C-Gig-Vierer und der Bootshänger leihweise überlassen werden kann. Ein großes DANKESCHÖN an die Naumburger Ruderfreunde für die freundliche und unkomplizierte Unterstützung. Ines Mann Paul stand wieder als Fahrer zur Verfügung und zog den Bootshänger nach Dresden und wieder in die Heimat. Auch dafür bedanken wir uns ganz herzlich.
Bereits am Freitag fuhren wir Richtung Dresden und erreichten kurz vor 19 Uhr den Ruderverein. Wir übernachteten in den Räumlichkeiten des Vereins und waren somit am Samstag gleich am Ort des Geschehens.
Das Starterfeld war recht überschaubar mit 8 Booten. Der Wettergott meinte es sehr mit uns. Der Samstag sollte mit Sonne und Temperaturen um 25 Grad Celsius sehr angenehm werden. Beim derzeitig sehr niedrigen Wasserstand der Elbe war die Strömung zwar deutlich schneller als von uns auf der Saale gewöhnt, aber stellte kein Problem dar.
Im Abstand von 2 Minuten gingen die Boote auf die Reise. Unser Frauenboot war von der Zusammensetzung und dem Altersdurchschnitt der Exot des Rennens. Außer uns starteten Männervierer und Jugendliche, was unsere Chancen in den Keller drückte.
Für uns zählte das Erlebnis auf der Elbe und der olympische Gedanke: „Dabeisein ist alles!“
Die 32 Kilometer waren eine gute Vorbereitung für den anstehenden Rheinmarathon, den der Frauenvierer am 3. Oktober in Angriff nehmen möchte.
Im Gegensatz zur Steuerfrau, die die Fahrt durchweg geniessen konnte, war es für die 4 Ruderinnen eine kräftezehrende Zeit. Nach 20 Kilometern legten die Mädels eine winzige Pause auf dem Wasser ein, um kurz etwas zu trinken. Nach knapp 2 Minuten ging es weiter.
Toll war zu erleben, dass alle Boote vom Meissener Ruderverein mit Moderation über Lautsprecher und Gästen der Regatta unter Beifall begrüßt wurden. Am Steg wurden wir freundlich empfangen und das Boot ganz selbstverständlich von den Männern zum Liegeplatz gebracht. Wir brauchten nur noch die Skulls zu tragen, worüber wir sehr dankbar waren.
Die Auswertung ging zügig über die Bühne und wurde gut in Szene gesetzt. Unsere erste Teilnahme brachte Platz 8, was aber im Starterfeld kaum anders zu erwarten war. Wir hatten uns achtbar geschlagen. Erfreut nahmen alle Teilnehmer der Langstrecke die Medaille aus echt Meißener Porzellan entgegen. Auch dies eine tolle Idee des Vereins.
Nach dem stärkenden Mittagsmahl brachen wir wir Zelte ab und fuhren zurück nach Weißenfels. Auch wenn das Ergebnis noch Potential nach oben hat, was es für uns ein wunderbares Erlebnis. In unserer Runde wollen wir eine Wanderfahrt von Dresden aus vorschlagen, vielleicht ja schon im nächsten Jahr.
Sylvia Kaim, Katrin Schmidt, Ines Albrecht, Ines Schulz und Steuerfrau Katja Züger

Sieg bei der Internationalen Villacher Regatta im Mädchen Doppelvierer ohne Steuermann

Unsere Sportler Helen Walch und Julia Faust konnten im Doppelvierer ohne Steuermann einen Sieg einfahren. Einen 2. Platz erruderten Erik Kohlbach und Niklas Baier im Jungen Doppelvierer.
Christoph Züger und Partner wurden im Zweier ohne dritte und Paul Rosenberg errang im B Finale den Platz 4. Insgesamt waren Boote aus 9 Nationen gemeldet.

25 Jahre Schlossfestumzug in Weißenfels

Seit vielen Jahren nimmt der WRV am alljährlichen Schlossfestumzug teil.
In diesem Jahr war unsere Gruppe besonders groß, da auch die Frauen unserer Freizeitgruppe in größerer Zahl mitliefen. Mit der Vereinsfahne, Skulls, Vereinshemden und historischen Rudermützen ging es auf die Wegstrecke vom Märchenbrunnen (Neustadt) über die Innenstadt den Schlossberg hinauf. Viele Weißenfelser freuten sich und jubelten uns zu.
Auch im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.

Sommertrainingslager am Zschornewitzer See

Am Ende der Sommerferien bereitete sich unserer Ruderjugend auf die Herbstwettkämpfe in einem Zelt-Ruder-Lager am Zschornewitzer See vor. Mit 40 Teilnehmern vom WRV und 7 Ruderern des Naumburger Rudervereins stellten wir die größte Mannschaft, neben dem Wittenberger RC und dem Zschornewitzer RC. Wir brachten gutes Wetter mit, das aber nach 2 Tagen in Regen umschlug und für uns alle zur Herausforderung wurde.
Zelte, die diesen Witterungsbedingungen nicht stand hielten. Aber wir durften in die Bootshalle des ZRC umziehen und die Schlafsäcke wurden auf der Gulaschkanone getrocknet. Einige hatten aber sehr gute Zelte mit und konnten den Regen überstehen, die letzten Tage waren wieder von gutem Ruderwetter geprägt. 13 Mädchen und Jungen waren erstmals mit in einem Trainingslager. Sie hatten sich erst vor kurzem im Rudererverein angemeldet und für sie galt es, ihre Technikstufen zu bestehen. Die Anfängergruppe wurde von Thomas Hase, Gina Weigelt und Dagmar Ritter beübt.
Die Übungsleiter Laura Ebisch, Hannes Jänicke und Ulrich Kohlbach betreuten die Mädchen der AK 10-12 und Mathias Zahn die Jungen der AK10/11 und die Jungen der Ak13/14. Die ersten drei Tage stand das Bootstraining im Vordergrund, viele Blasen stellten sich an den Händen ein. Ein Tag Athletiktraining und Spiel (Regentag) in der Turnhalle des ZRC war für die verletzten Hände eine Erholung.
Fleißig übten die Trainingsgruppen in den verschiedenen Bootsklassen. Die Anfängergruppe stellte sich der Prüfkommission und legte die Technikstufe I ab. Es bestanden Emely Stoye, Ronja Zirkenbach, Lucas Usner, Rick Schmidt, Ben Baust, Gregor Otte, Wenzel Kittler, Robin Zirkenbach, Moritz Otte und Karl Kittler.
Die 2. Stufe der Technikprüfung absolvierten erfolgreich Wenzel, Gregor, Moritz, Katk und Robin. Alle anderen werden in Villach (Österreich) und in Werder an der Havel ihr Können unter Beweis stellen.
Der Dank aller Teilnehmer geht an Christiane Stieber–Rosenberg, die für unser leibliches Wohl in der Küche sorgte.

Dagmar Ritter hatte Geburtstag, wir gratulieren

Wir haben uns heute versammelt, um Dagmar`s Wirken im WEISSENFELSER RUDERVEREIN zu würdigen. Ihre umfangreiche Arbeit wollen wir als kleinen Ausschnitt an dieser Stelle präsentieren.

Die Arbeit mit den Kindern beginnt für Dagmar mit der Anfänger-Ausbildung. Es müssen im Laufe der Jahre hunderte Kinder gewesen sein, die unter der Anleitung von Frau Ritter das Rudern erlernt haben.

Mit Einführung der Technikstufen 1 und 2 in den 90er Jahren kam noch mehr Arbeit auf Sie zu. Diese Technikstufen sind jedoch wichtig. Sie dienen der Sicherheit unserer Kinder auf dem Wasser.

In jedem Trainingslager werden die Anfänger auf ein Niveau gebracht. Der Nachwuchs soll im Boot eine ordentliche Figur machen und soll technische Grundlagen zum Rudern besitzen. Beim Vermitteln der Voraussetzungen ging da für Dagmar schon so manche Mittagspause drauf. Nicht war?

Aber die Mühe lohnt sich. Mit bestandener 2. Technikstufe dürfen die Kinder endlich an Regatten teilnehmen. Jedes Kind ist sehr stolz, wenn es seine Technikstufen geschafft hat.

Wie viele Stunden Dagmar im Verlauf ihres Amtes auf Regatten zugebracht hat, kann niemand zählen. Es gäbe unzählige Erfolge zu nennen, die ihre Schützlinge erreicht haben. Und so manches Missgeschick ist sicher auch in der Erinnerung geblieben.

Liebe Dagmar, liebe Gäste. Nun treten die Akteure in Erscheinung. Wir präsentieren nun live und ohne doppelten Boden Szenen aus Dagmar`s Trainerleben.

Vereinsfest mit Kreis-Kinder- und Jugendspielen

Pünktlich um 14:00 Uhr eröffnete der Vorsitzende Klaus Ritter das alljährliche Vereinsfest. In seiner Rede beglückwünschte er die Kinder- und Jugendabteilung für ihre sehr guten Leistungen zur Landesmeisterschaft und zum Bundeswettbewerb. Er verabschiedete Niklas Baier und Erik Kohlbach aus den Reihen des WRV. Beide werden ab September das Sportgymnasium in Halle besuchen. Er dankte Christiane Stieber -Rosenberg und Klaus Baatz für ihren Einsatz bei der Pflege und Sauberkeit unseres Bootsgeländes und Umkleidegarderoben. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Weißenfels Ekkart Günther übergab dem WRV einen Scheck in Höhe von 250,00 Euro für ein Kinderprojekt und Jens Züger, Chef der Firma SWK, überreichte dem WRV eine Sachspende in Höhe von 465,00 €. Begrüßt wurde ganz herzlich der befreundete Ruderverein aus Naumburg, der mit den Ruderbooten nach Weißenfels gerudert waren. Das 200. Mitglied wurde im Verein aufgenommen und im Anschluss ging es in die Boote. In 21 Rennen wurden Gold- Silber- und Bronzemedaillen vergeben. Vom Einer bis zum Vierer waren alle Bootsklassen am Start. Begeisterte Eltern, Großeltern und Freunde feuerten unsere jungen Sportler an. Auch die Freizeitgruppe stellte sich dem Starter und suchte die beste Mannschaft. Gäste aus Berlin (ehemaliger Weißenfelser Ruderer Christian Peters) nutzte die Gelegenheit, auf heimischen Gewässer zu rudern und der OB Robby Risch ließ es sich nicht nehmen, einmal selbst ins Boot zu steigen. Es gab ein tolles Kuchenangebot und der Kaffee schmeckte. Dank an alle, die zu diesem Fest beigetragen haben, ob auf dem Wasser, am Kuchenbüfett, bei Auf –und Abbau oder an der Technik. Nur wenn wir alle mitmachen, gelingen solche tollen Feste.