Internationale Regatta Hamburg- Allermöhe

Am Pfingstwochenende hieß es für die Ruderer des DRV: Auf zum letzten großen Test vor den Deutschen Meisterschaften. Hier gab es daher ein sehr großes Starterfeld. Für Weißenfels ging Paul im Einer und für Halle Christoph Züger im Doppelzweier und Doppelvierer mit Steuermann der Junioren B an den Start. Der Samstag lief für beide sehr gut. Gleich im zweiten Rennen startete Christoph im Doppelzweier und konnte mit seinem Partner einen Sieg herausfahren. Am Nachmittag startete er noch mal. Der Doppelvierer musste sich nur einer starken Mannschaft aus Berlin geschlagen geben. Im Rennen 16 waren 45 Einer gemeldet. Das hieß für Paul, unbedingt auf Zeit zu fahren, denn bei acht Abteilungen kommen nur die Zeitschnellsten ins A-Finale. Er konnte diese Aufgabe gut lösen und gewann seinen Vorlauf. Mit der sechstschnellsten Zeit schaffte er es dann auch ins A- Finale. Er bestätigte am Sonntag noch mal die Zeit vom Vortag und belegte den 6. Platz. Für Christoph hieß es am Sonntag noch mal volles Programm. Der Doppelzweier belegte immerhin den 5. Platz von 29 Booten. Am Nachmittag wurde der Vierer mit Christoph Dritter hinter Hamm und Berlin. Das lässt hoffen für die Deutschen Meisterschaften Ende Juni in Brandenburg.

Jugend trainiert für Olympia

Die Ruderer der Wettkampfklasse III des Goethe-Gymnasiums Weißenfels nahmen am Mittwoch, dem 11. Juni, am Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia 2014“ auf der Regattastrecke in Zschornewitz teil.
Der Schülerinnen-Doppelvierer des Goethe-Gymnasiums mit Janine Jakob, Hannah Otto, Annelie Georg, Lisa Siewert und Julia Faust konnte das Finale über 1000 Meter gewinnen.
Sie als Landessieger qualifizierten sich somit für das Bundesfinale in Berlin im September 2014 und werden die Farben von Sachsen-Anhalt dort vertreten.
Die Jungen der gleichen Wettkampfebene erruderten den 4. Platz. Es waren die Schüler Erik Kohlbach, Sebastian Estel, Niklas Baier, Clemens Risch und Jonas Scholz für unser Gymnasium am Start.

Ein Weißenfelser in Rüdersdorf

Am 17. und 18.5.2014 feierte der Rüdersdorfer Ruderverein Kalkberge sein 100-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wurde die 60. Rüdersdorfer Regatta durchgeführt. Mit rund 1.000 Teilnehmern aus über 125 Vereinen war ein großes Starterfeld angetreten. Vom Weißenfelser RV ging Paul Rosenberg an diesem Wochenende viermal an den Start. Samstag war es im Zielbereich zwar windig, wo hingegen am Start ein starker Wind wehte, der für alle Sportler eine Herausforderung war. Paul konnte dennoch die Rennen im 1x Junioren B als auch 1x Junioren A über 1500 m deutlich für sich entscheiden. Sportler und Trainer waren zufrieden. Gegen Abend setzte dann heftiger Dauerregen ein.
Der erste Start am Sonntag war zum Glück erst um die Mittagszeit. Das Wetter hatte sich wieder beruhigt, kein Wind mehr und kein Regen. Neben Schlagzahlfahren und Langstrecken gab es neu im Programm die 300-m-Rennen, welche sehr interessant für die Zuschauer waren, da man vom Start an das Rennen verfolgen konnte. Auf die Kürze der Distanz gab es dann auch sehr spannende Zieleinläufe zu sehen. So auch der Lauf von Paul, den er mit nur fünf Zehntel Vorsprung für sich entschied.
Über 1500 m ging er im Junioren A Bereich, am frühen Abend, noch mal an den Start und wurde mit einer guten Zeit Zweiter.

Wanderfahrt auf der Bleilochtalsperre

Fünf unerschrockene Freizeitruderer trafen sich am Samstagmorgen (17.05.2014) trotz mieser Wettervorhersagen, um sich auf dem Weg nach Saalburg in Thüringen zu machen. Dort stellte uns der Jenaer Kanu- und Ruderverein freundlicherweise ein Boot samt Ausstattung zur Verfügung, mit dem wir die ca. 12 km lange Strecke über die Bleilochtalsperre bis nach Saaldorf zurücklegten. Etwas enttäuschend war, dass es vor Ort mit der gastronomischen Versorgung nicht klappte, statt Thüringer Klöse gabe es unsere mitgebrachten Müsliriegel. Dafür hatte aber Petrus ein Einsehen mit uns – jedenfalls besserte sich das Wetter zusehends und am Nachmittag kam sogar über längere Strecken die Sonne hervor. Auf der Rücktour machten wir noch einmal einen kurzen Zwischenhalt in Bad Lobenstein, wo gerade die neue Bootshalle des Lobensteiner-Ruder-Vereins 1932 e.V. eingeweiht wurde. So war es eine sehr gelungene Wanderfahrt, die wir im kommenden Jahr gern wiederholen möchten, um auch den Bereich der Talsperre nördlich von Saalburg zu erkunden. Also schon mal vormerken: Bleilochtalsperre im Mai 2015!

Ruderkurs für Eltern

An einem Freitagabend im Mai versuchten sich die Eltern unserer jüngsten Sportler im Boot.
Auf Einladung des Vereins waren dreizehn Elternteile im Bootshaus erschienen. Es wurde im Gig-Doppelzweier, im Dreier und Vierer das Rudern ausprobiert und so mancher musste feststellen, dass es einfacher aussieht als es im Boot ist. Den Betreuern A. Kohlbach, Ch. Stieber-Rosenberg, M. Zahn, Th. Hase, E. Bönicke, I. Albrecht und S. Kaim gilt unser Dank für die Betreuung der Ruderneulinge. Die Eltern waren von der schönen Natur und von dem Sport wahrlich begeistert. Am nächsten Freitag um 17:00 Uhr geht es weiter.

Internationalen Junioren-Regatta in München

Der Weissenfelser Christoph Züger, der seit 2012 für den HRV Böllberg/Nelson aktiv ist, startete mit seinen Ruderkameraden bei der Internationalen Junioren-Regatta mit knapp 2000 Teilnehmern in München. 4 Rennen in verschiedenen Bootsklassen standen an den beiden Wettkampftagen auf dem Programm. Er kehrte mit einem 4. Platz und 3 Goldmedaillen im Gepäck in seine Heimat zurück

Bernburger Regatta

Mit neun Siegen, sieben zweiten und vier dritten Plätzen kehrten die Ruderer unseres Vereins am Sonntag, dem 4. Mai 2014 nach Weißenfels zurück.
Die Altersklasse 12 bis 14 ging am Samstag über die 1000-Meterstrecke an den Start, die Junioren-Trainingsgruppe mit Trainer Erhard Günther und Mathias Zahn nahm am Sonntag an der Sprintregatta teil.
Über ihren ersten Sieg im Einer der Mädchen AK 12 konnte sich Lisa Siewert freuen, die am Nachmittag auch noch im siegreichen Doppelvierer mit Annelie Georg saß.
Gleichfalls zu zwei Siegen ruderte Janine Jakob im Einer und Doppelzweier der Mädchen AK14.
Auf der anspruchsvollen Strecke mit zwei Kurven konnte sich auch Niklas Baier klar in seinem Einer der AK 12 durchsetzen.
Helen Walch (AK 13) und Hannah Otto (AK14) ruderten in Auswahl-Doppelvierern der Süd-Ostgruppe. Sie konnten am Siegersteg anlegen und erhielten ihre Medaillen sowie ein Erinnerungshirt.
Am Sonntag siegten Saskia Göthner im Leichtgewichts-Einer der Juniorinnen B und Robert Riedel, Johannes Siml und Steuermann Marcel Maihöfner in Renngemeinschaft mit dem HRV Böllberg-Nelson im gesteuerten Riemenvierer.
Auf der 300-Meterstrecke und der Kurve im Zielbereich gingen viele Rennen sehr knapp aus, auch zum Nachteil unserer Ruderer – (nur) 2. Platz.

Bezeichnung Namen Platz
Jung 4x+ 12/13 Estel, Voigt 2.
Mäd 4x+ 12/13 Walch 1.
Jung 1x 11 Baier 1.
Jung 1×13 E. Kohlbach 3.
Voigt 2.
Mäd 1×13 Siewert 1.
Mix 4x+ 12/13 Estel, Kohlbach, Georg, Walch, 2.
Mäd 1x 13 Lgw. Faust 3.
Mix 4x+ 13/14 Otto 1.
Mäd 4x+12 Georg, Siewert 1.
Mäd 1x 14 Jakob 1.
Mäd 2x 13/14 Jakob 1.
JF 1x B Göthner 1.
JM 1x A Ködel 2.
JF 1x B Günther 2.
JF 2x B Günther, Göthner 2.
JF 2x B Kamholz, Weigelt 3.
JM 4+ Riedel, Siml 1.
JM 2x A Riedel, Ködel 3.
JF 4x+ B Göthner, Günther, Kamolz, Weigelt 2.

Eilenburger Regatta

Eine sehr schöne Regattastrecke ist der Kiessee bei Eilenburg. Aber am 11.Mai war sie durch die stürmischen Winde eine wahre Herausforderung für die Wettkämpfer.
Um 9:00 Uhr begann der Wettkampf schon auf der verkürzten Streckenlänge. Vom 1000-Meter-Start ging es auf den 500-Meter-Start.
Unser erstes Boot mit Sebastian Estel und Erik Kohlbach im Doppelzweier AK 13 belegte den 2. Platz und die Sportler sagten nach dem Rennen: Einen Start konnten wir gar nicht fahren, der starke Gegenwind ließ keine schnellen Schläge zu.
Ähnlich erging es Clemens Risch und Jonas Scholz im Leichtgewichtsdoppelzweier, für beide die erste Regatta und solche widrigen Bedingungen. Stellenweise konnte man denken, sie standen auf der Stelle. Am Ende landeten sie auf Rang 3.
Trotzdem gab es Sieger: Lisa Siewert im Doppelzweier AK 12, Niklas Baier im Einer AK 12 und die Juniorinnen B Magdalena Günther und Saskia Göthner im Doppelzweier.
Der Wind nahm zum Mittag nicht ab, er wurde noch stärker. Unsere Altersklasse 10/11 die gerade angereist war und ihre Boote angebaut hatte, durfte ohne zu rudern wieder abbauen.
Das Wettkampfgericht hatte aufgrund der Witterung die Regatta abgebrochen, da der Wettkampf zur Glücks-Lotterie geriet und die Sicherheit der Sportler vorging.
Der Hänger wurde beladen und es ging zurück nach Weißenfels, Vor Ort wurde das Bootsmaterial gleich ruderfertig in die Bootshallen eingelagert.
Eine Regatta vom Winde verweht.

Bezeichnung Namen Platz
Jung 2x 12/13 Estel, E. Kohlbach 2.
Jung 2x 12/13 Lgw Risch, Scholz 3.
Mäd 2x 12/13 Siewert 1.
Jung 1x 12 Baier 1.
JF 2x B Kamolz, Weigelt 3.
JF 2x B Günther, Göthner 1.
JM 1x A Riedel 2.
JM 1xA Ködel 4.
JM 1x B Siml 5.
Jung 1x 13 Voigt 5.
Jung 1x 13 Lgw Scholz 3.

Alle anderen Rennen abgebrochen.

Erfolgreicher Langstrecke in Passau für den WRV

Am 12.04.2014 fand auf dem Inn-Stausee Passau-Ingling das 36. Internationale Inn River Race statt.
Vom WRV nahmen wie 2013 Hannes Jänicke und Michael Schlüter an dieser traditionsreichen Regatta über 5,5km auf dem Inn-Stausee teil. Das Wetter sehr gut, die Bedingungen waren diesmal für alle Abteilungen gleich.

Die Rennen wurde aufgrund Rekordmeldeergenis von über 70 Booten in drei Abteilungen gestartet.

In der zweiten Abteilung startete Micha im Masterachter zusammen mit Akademischen Ruderverein zu Leipzig in der Altersklasse D (Durchschnittsalter mindestens 50 Jahre). Hier galt es für die Mannschaft den Sieg aus dem Vorjahr zu verteidigen.
Als erstes Boot der Altersklasse D gestartet versuchte man mit hoher Schlagzahl sich gleich abzusetzen und das davor gestartete jüngere Boot des Akademischen Ruderclub zu Würzburg einzuholen. Dies gelang nach etwa der Hälfte der Strecke und es entwickelte sich ein Bord-an-Bordkampf, den Micha’s Boot auf dem letzten Kilometer deutlich zu ihren Gunsten entschied.

In der dritten Abteilung als letztes Boot des Feldes musste Hannes Männer A Achter des Dresdner Ruderverein/TU Dresden an den Start. Hannes auf der Schlagposition hatte sich natürlich den Sieg im Männer A-Achter und die absolut schnellste Zeit vorgenommen. Der Sieg war diesem Boot nicht zu nehmen, alle davor gestarteten Konkurrenten wurden überholt. Jedoch reichte es nicht für die schnellste Zeit, woran sicher auch die fünf Überholmanöver zumindest eine Teilschuld hatten. Die fuhren die A-Junioren aus Linz/Österreich.

Für beide war es nach den Rennen in Amsterdam bereits der zweite Wettkampf der Saison und wie im letzten Jahr hier wieder zwei Siege für den WRV.

2014-04-12_Schuelter_Passau_1_k

2014-04-12_Schuelter_Passau_2_k

81. Head of the River in Amsterdam

Am 23. März 2014 wurde zum 81. Mal die Langstreckenregatta auf der Amstel für Achter und Vierer gerudert. Diese Veranstaltung, bekannt unter dem Namen ‘Head of the River Amstel’ ist das größte Ruderevent in den Niederlanden.
In diesem Jahr hatten mehr als 523 Boote mit viertausend Teilnehmern gemeldet. Es wird in vielen verschiedenen Klassen für Altersgruppen zwischen 15 und 70 Jahren und auf unterschiedlichem Niveau, Anfänger und Topklasse, gerudert.

Die Regatta auf der Amstel ist eine der ältesten holländischen Regatten. Die erste Ausgabe – nur für Männer – datiert aus 1933.
Bei der Regatta wird gerudert in Doppelvierer und Achter jeweils mit Steuermann. Die Strecke von ungefähr 8 km führt von Amsterdam nach Ouderkerk.
Vom WRV war Michael Schlüter im Achter in einer Renngemeinschaft mit RG Berlin-Grünau, ARV zu Leipzig, RC Fürstenwalde und Bernburger RC am Start. Der Achter startete im Block 4 – Masters A-D – in einem internationalen 70-Boote Feld.

Am Samstag wurde auf der Strecke trainiert und mehrfach eine spezielle Kurve bei Streckenkilometer 6 geübt. Hierbei musste man sich tatsächlich anstellen, da nicht nur unser Achter diese Übung machen wollte.
Am Sonntag ging es dann mit Startnummer 59 im Block (gesamt 453) auf die Strecke. Im Headrace wird mit kurzen Abständen von 5…10s gestartet. Dadurch entwickelten sich interessante Bord-an-Bord Kämpfe, bei denen 7 Boote überholt werden konnten. Allerdings kostet jedes Überholmanöver auch Zeit. Die am Vortag geübte Kurve wurde mit Bravour gemeistert. Am Ende stand ein 13. Gesamtplatz zubuche und beste Platzierung eines deutschen Bootes im Feld.
Die Organisation war nahezu perfekt und alle waren sich einig, nächstes Jahr wieder.

2014-03-23_Schuelter_Amsterdam_k