35. Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen (Berlin-Grünau) (03.-06.07.2003)

Sieben Ruderer des Weißenfelser Rudervereins der Altersklassen 13 und 14 gehörten zum erfolgreichen Team Sachsen-Anhalts, die anläßlich des Bundeswettbewerbs für Jungen und Mädchen in Berlin-Grünau den Wanderpokal für das beste Bundesland in der Sportart Rudern erkämpften. Nicht nur die Stimmung stimmte in der Mannschaft, sondern auch ihre Leistungen. 15 Bundesländer hatten ihre besten Sportler in die Hauptstadt zur Deutschen Meisterschaft der Alterskassen 13/14 entsendet. Die jungen Ruderinnen und Ruderer ermittelten in den Skullbootsklassen Einer, Doppelzweier und Doppelvierer die Besten in drei Bereichen, bei der Langstreckenregatta über 3000 Meter, dem Athletikwettkampf in 10 Disziplinen und bei der Bundesregatta über 1000 Meter. Die Auswahl Sachsen-Anhalts bestand aus 79 Teilnehmern, unter ihnen die Weißenfelser Anne Warzecha, Michaela Schmidt, Hannes Jänicke, Nils Koschitzki, Tobias Klopsch, Frank Wagner und Philipp Berthel. Beim Langstreckenwettkampf erzielte unsere Landesmeisterin Michaela Schmidt (AK 13) im Doppelzweier mit ihrer Partnerin vom Zschornewitzer RC den Sieg in ihrer Abteilung und erkämpften die Bestzeit aller, bei der Bundesregatta erruderte sie die Silbermedaille. Philipp Berthel im Jungendoppelvierer, zusammen mit Ruderern des Zschornewitzer Ruderclubs, belegten beiden Wettbewerben den 2. Platz. Der Mix-Doppelvierer mit unseren Ruderern Anne Warzecha, Nils Koschitzki, Hannes Jänicke und Tobias Klopsch erruderten bei der Langstreckenregatta den 3. Rang, und steigerten sich bei der Bundesregatta. Sie errangen den Sieg und erhielten ihre verdiente Goldmedaille. Das gleiche Resultat erzielte Frank Wagner mit seinem Partner im Leichtgewichts-Doppelzweier der Altersklasse 14, einmal Platz 3 und einen 1. Rang für ihn. Nach dem ersten Wettkampftag der Langstreckenregatta konnte das Team aus Sachsen-Anhalt die Punktwertung und den Langstreckenpokal vor den Ländervertretungen Brandenburgs und Nordrhein-Westfalen in Empfang nehmen. Am 2. Wettkampftag standen 10 Athletikdisziplinen auf dem Programm, in die Siegermannschaften reihten sich Anne Warzecha, Philipp Berthel, Nils Koschitzki und Frank Wagner ein. Auch diesmal konnten wir die Punktwertung vor Berlin und Nordrhein-Westfalen für uns entscheiden. Am Abschlusstag, nach der Bundesregatta, ging die Länderwertung an Sachsen, ganz knapp vor Sachsen-Anhalt. Trotzdem behielten wir die Führung in der Gesamtwertung und der silberne Wanderpokal für die erfolgreichste Landesvertretung ging an die Ruderjugend Sachsen-Anhalt.

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