Städte-Achter auf der Saale

Weißenfels fordert Naumburg im sportlichen Ruder-Wettstreit heraus

Was die Städteachter von Oxford und Cambridge sowie Halle und Magdeburg bereits sind, sollen die von Weißenfels und Naumburg noch werden. Bei einem Pressegespräch bei Manfred Rauner, Oberbürgermeister der Kreisstadt, wird der 2. September als Termin für das erste Spektakel genannt. Dann, wenn der Weißenfelser Ruderverein sein traditionelles Vereinsfest durchführt.

Man habe eine Stadt gleicher Größe gesucht, betont Rauner, der auch mit seinem Amtskollegen telefoniert hat. „Wir treten nicht an, um zu verlieren“, sagte er, doch in den nächsten Tagen sollen die Bedingungen festgeklopft werden, um die Chancengleichheit zu wahren. Allen eventuellen hochkochenden Emotionen erteilte der erste Mann im Weißenfelser Rathaus eine klare Absage: „Die Kreisstadtfrage entscheiden wir nicht mehr, obwohl es vielleicht wünschenswert gewesen wäre, sie auszurudern.“ Statt dessen gehe es um das Miteinander, das er sich auch in weiteren Sportarten vorstellen könne.

Frank Democh, im Ruderverein für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, verweist auf die Städteachter Halle – Magdeburg. Eine ähnliche Stimmung könnte er sich am 2. September vorstellen. Immerhin sollen in einem Rahmenwettkampf auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft in Vierern mit Steuermann aus beiden Städten gegeneinander antreten. Und damit alles klappt, wird es zuvor natürlich die Möglichkeit zum gemeinsamen Training geben.

Wer in den Booten sitzt, muss ebenso erst noch entschieden werden wie die Länge der Strecke. Da sollen die Vereinschefs des Weißenfelser RV und von Rot-Weiß Naumburg 08 mitreden dürfen. Für den Weißenfelser Verein selbst wird es ein Höhepunkt, bei dem das mit Unterstützung der Wohnungsverwaltung Weißenfels GmbH sanierte Bootshaus im Mittelpunkt stehen wird.

(Mitteldeutsche Zeitung)

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