Kategoriearchiv: 2015

Vortrag „Mit dem Segelboot über den Atlantik“

Unser WEISSENFELSER RUDERVEREIN vereint eine recht bunte Mischung von Vereinsmitgliedern. Das ist gut so, denn auch das Leben sollte bunt sein, finde ich. Der Ruderkamerad Dieter B. hatte die Möglichkeit, im November 2014 auf einem Segelboot (!!!) mit einer Crew aus 6 tollkühnen Männern den Atlantik zu überqueren. Dieter hatte uns im Vorfeld der Unternehmung ja davon berichtet und dies als seinen Lebenstraum geschildert. Als solches hat er die Chance beim Schopf ergriffen und das Ding durchgezogen. Und er ist gesund und munter heimgekehrt. Im Nachgang suchten wir einen gemeinsamen Termin. Diesen hatten wir bei perfektem sonnigem Ruderwetter am Mittwoch, dem 15. April gefunden. Nach der Trainingsfahrt fanden sich beachtliche 24 Ruderfreunde im Saal der Gaststätte „Bootshaus“ ein, um einen Videozusammenschnitt und prächtige Bilder dieser Reise von Teneriffa nach Martinique zu sehen. Dieter lieferte uns einen so interessanten Bericht, hat uns somit an seinen einmaligen Erinnerungen teilhaben lassen. Spätestens an dem Teil des Videos, als sich hinter dem 16 m langen Segler die Wellenberge (!!!) auftürmten, stand für mich fest: ich bleibe lieber schön im Ruderboot und habe das Land in Sichtweite. Ich mag mir nicht ausmalen, was auf der Strecke von ca. 2.500 Seemeilen an Herausforderungen gemeistert werden muss. Wellen und Wetter sind da nur ein Teil. Nach Beginn der Reise gibt es eben nur den Blick gen Westen. Dieter, allerhöchsten Respekt für diese Leistung. Ich spreche im Namen dieses wunderbar unterhaltsamen Abends und möchte mich im Namen der Gruppe ganz herzlich für den gelungenen Vortrag bei Dir bedanken. Die kleinen technischen Schwierigkeiten hast Du ebenso Klasse gemeistert wie die Überquerung des Atlantiks. Ein paar flink geschossene Handy-Bilder können das leider nicht annähernd wiedergeben.
Der WRV grüßt an dieser Stelle mit Riemen- und Dollenbruch!

Bernburger Ruderregatta

9 Mal WRV Ruderer auf Platz 1

Zum zweiten Wettkampf der neuen Regattasaison führte es die junge Mannschaft des Weißenfelser Rudervereins an die Saale nach Bernburg. Ein langer Wettkampftag lag von den Teilnehmern, da 37 Vereine aus Niedersachsen, Brandenburg, Berlin, Sachsen und Sachsen- Anhalt ihre Meldungen abgegeben hatten. Der Wettkampf begann mit dem Jungenvierer der Altersklasse13 im Auswahlboot Niklas Baier, Fabian Emmerich und Steuermann Marcel Maihöfner. Sofort nach dem Start konnten sie sich von den Booten aus Magdeburg und Bernburg lösen und fuhren einen sicher Sieg ein. Die Erfolgsserie ging in Rennen 3 mit Mark Kohlbach und Maximilian Pfautsch (AK 12) weiter. Sie siegten im Doppelzweier. Ein Sieg im der gleichen Bootsklasse konnten auch die Mädchen der AK14 verbuchen, Lisa Siewert und Julia Faust waren die glücklichen Siegerinnen. Auf dem welligen Wasser der Saale war es in den Einerrennen nicht einfach das Gleichgewicht und die Schnelligkeit zu entwickeln. Charlotte Luster (AK11), Niclas Müller, Muriel Steps und Marie Kohlbach alle Ruderer AK 12, siegten in dieser schwierigen Bootsklasse. Zwei weitere Erfolge und 8 Mal der 2.Platz rundete das gute Ergebnis ab.

Ergebnisse Bernburg

Frühjahrsregatta Zschornewitz

11 Siege zum Saisonauftakt

Ende April beginnt die Regattasaison, 26 Weißenfelser Ruderer starteten zum Saisonauftakt über die Normalstrecke auf dem Zschornewitzer See         ( Landkreis Wittenberg). Ruderer aus 19 Vereinen der Bundesländer Brandenburg, Sachsen und Sachsen- Anhalt hatten zu diesem Wettkampf ihre Meldungen abgegeben. Nach dem langen Wintertraining galt es zu sehen wo die Sportler in den einzelnen Altersklassen und Bootsklassen stehen.
Zum ersten mal im Wettkampf unsere jüngste Teilnehmerin Johanna Gabler ( AK 10) in Einer. Dort erruderte sie den 2.Platz, aber mit ihrer Zweierpartnerin Charlotte Luster (AK 11) konnte sie ihrer ersten Sieg feiern. Charlotte war auch im Einer ihrer Altersklasse erfolgreich. Nino Faust (AK 10) und Max Haase (AK11) machen es den Mädchen nach, beide gewannen überlegen ihre Einer, nur im Zweier mussten sie sich den Zschornewitzer Ruderern geschlagen geben. Mit viel Spannung wurden die Rennen der Altersklasse 12 erwartet, mit vollen Starterfeldern. Mark Kohlbach und Maximilian Pfautsch im Zweier konnten sich an der 500 Meter Marke aus den 6 Boote Feld lösen und siegen mit mehreren Bootslängen. Gleiches schaffen die Mädels in Vierer Muriel Steps, Marie Kohlbach, Lina Rosenberg, Romy Haubenschild und Steuermann Nino Faust siegen vor den Ruderinnen aus Bernburg. Aber nicht nur die jüngsten zeigten sehr gute Leistungen. In der Altersklasse 13 siegte Niklas Baier in Einer und mit seinen Partnern Paul Täubert und Paul Putsche auch in Vierer. Annelie Georg und Lisa Siewert fuhren im Auswahlvierer einen sicheren Start –Ziel Sieg nach Hause. Mit Helen Walch und Julia Faust (AK14) ab es weitere Medaillen für den WRV. Die Juniorinnen Magdelena Günther, Janine Jakob, Rosi Scholz, Nathalie Kamolz und Stm. Marcel Maihöfner lagen noch nach der Hälfe der Strecke auf Platz 2, konnten aber im Endspurt gegen die Mädchen aus Dresden den Sieg an die Saale holen. 11 mal erruderten die WRV Sportler noch den 2. Platz.

Ergebnisse 1

Achterfahrt in Potsdam

Bei der Überschrift könnte man einen Fehler vermuten, weil vielleicht „Achterbahnfahrt“ gemeint sein könnte. Nein, der Titel ist richtig, denn eine Abordnung unserer Freizeitgruppe vom WEISSENFELSER RUDERVEREIN nutzte die Gelegenheit, eine organisierte Wanderfahrt in Potsdam zu machen. Dort konnten wir freundlicherweise einen Doppel-Achter bei der Potsdamer Rudergesellschaft für einen Tag ausleihen und damit vom Templiner See aus eine Runde von 36 km über die Gewässer drehen. Ein Ehepaar war bereits am Freitag (17. April) als Vorhut nach Potsdam gereist. Der Großteil der Ruderer, genau gesagt 6, fuhren am Sonnabend beladen mit reichlich Proviant im Gepäck in Richtung Potsdam. Nach zügiger Fahrt umkreisten wir das Zielgebiet kurzzeitig, aber fast pünktlich kamen wir bei der Rudergesellschaft an und wurden da auch bereits sehnsüchtig erwartet. Flott schlüpften wir in die Sportkleidung und nahmen dann den Achter in Empfang. Nachdem das Boot im Wasser lag, machte die übergroße Mehrheit der Gruppe deutlich, dass eine Grundlage in Form von Essen vor der Wanderfahrt dringend notwendig war. Unser Frühstück auf dem Vereinsgelände der Rudergesellschaft konnte sich wahrlich sehen lassen und ließ keine Wünsche offen. Nach der Stärkung waren alle bereit zum Start der Wanderfahrt. Das Boot wurde mit weiterem Proviant beladen und wir legten ab. Auf Anraten der erfahrenen Potsdamer Ruderer änderten wir die Route, denn der Wind spielte bei unserer Fahrt eine bedeutsame Rolle. Nach den ersten Kilometern frischte der Wind deutlich auf. Gemischt mit dem Wellengang war es keine Fahrt für Schwächlinge. Nach reichlich zurückgelegten 20 km entdeckten wir einen schönen Sandstrand, der zum Anlegen für unser großes Boot geeignet war. 4 mutige aus unserem Boot wagten den Ausstieg über das Wasser und eilten flinken Fußes ans nahe Ufer. Der Rest kam völlig trockenen Fußes ans gelobte Land. Unsere Vorräte wurden ausgepackt und wir genossen den Sonnenschein während wir uns stärkten. Nicht fehlen durften im Nachgang einige aussagekräftige Fotos von uns. Danach kletterten alle wieder ins Boot und die Fahrt wurde fortgesetzt. Nach Natur pur konnten wir im Folgenden Potsdam recht nah erleben. Schlösser, Parkanlagen, unzählige Segel- und Motorboote konnten wir bestaunen. So langsam drängte die Zeit zur Rückkehr ans Bootshaus und auch die Kräfte der Besatzung schwanden. Aber wir erreichten vollzählig und stolz den Ausgangspunkt der Fahrt. Nach Reinigung des Holzachters wurde dieser wieder zu seinem Platz in der Bootshalle gebracht. Nach der Verabschiedung vom Ruderverein bezogen wir unser Quartier im Hotel direkt neben dem Ruderverein. Wir gönnten uns eine kleine Pause zum Frischmachen. Für den Abend hatten wir im Krongut, einem traditionsreichen Lokal mit hauseigener Brauerei und Brennerei einen Tisch bestellt. Von der rustikalen Einrichtung waren wir begeistert, das Büffel-Bier schmeckte vorzüglich und auch das Essen war spitze. Allerdings machten sich nach 2 unterhaltsamen Stunden die Anstrengungen des Tages bemerkbar. Im Foyer unseres Hotels setzten wir uns noch zu 1-2 Gläschen zusammen. Am nächsten Morgen begrüßte uns strahlender Sonnenschein und ein spiegelglatter See. Gerudert sind wir an dem Tag trotzdem nicht. Wir genossen die Sonne bei einer gemütlichen Wanderung und einer motorbetriebenen Fahrt über den Templiner See. Unsere Muskeln dankten uns diese weise Entscheidung. Gegen 13 Uhr traten wir am Sonntag die Rückfahrt an. Unseren Fahrer konnten wir zum Glück cirka 50 km vor Weißenfels noch von einer Rast überzeugen. Die Vorräte waren längst nicht aufgebraucht, so dass wir tüchtig zulangen konnten. Tja, dann näherten wir uns zügig unserer Heimatstadt. Die 1. Wanderfahrt des Jahres 2015 endete für uns. Den 8 Teilnehmern hat die Fahrt in Potsdam großartig gefallen.
Und schon bald locken neue Ziele. Ende Juni plant Christiane bereits seit Längerem eine Wanderfahrt nach Havelberg. Neben dem Rudern ist hier der Besuch der Bundesgartenschau angedacht. Dies versprechen ebenfalls erlebnisreiche und lustige Tage zu werden. Schauen wir mal, ob es in unseren Reihen noch weitere reiselustige Ruderinnen und Ruderer gibt.

Deutsche Meisterin- Michaela Schmidt

Bei den diesjährigen Deutschen Kleinbootmeisterschaft auf dem Beetsee in Brandenburg, erruderte sich Michael Schmidt mit ihrer Partnerin Sonja Schütte vom Essener RC die Goldmedaille im Zweier vor dem Duo aus Crefeld. Dieser Deutscher Meistertitel ist der erste für Michaela auf dem Weg zu den Olympischen Spielen nach Rio 2016. Auch für ihren Trainer Klaus Ritter war es der 1. Meistertitel im Kleinboot im DRV. Nicolas Schlüter erreichte einen sehr guten 11. Platz und bewirbt sich für die U 23 Nationalmannschaft.

Leipziger Langstrecken-Regatta

Eine kleine Mannschaft vom WRV, 7 Ruderer, fuhr nach Leipzig zum Auftakt der Wettkampfsaison 2015. Der andere Teil unserer Wettkampfruderer war in Zschornewitz zum Großboot-Training oder nahm am Anrudern des WRV teil. Nach 30 Jahren Wettkampfpause wollte es Steffen Schmidt noch einmal wissen. Im Einer über 3000 Meter in der Männer C Klasse wurde die Luft zum Ende der Strecke etwas dünn und wurde am Ende 4.
Sebastian Estel und Niklas Hollstein starteten in der AK 14 und wurden 12. und 22. Die Altersklasse 12 männlich wurde durch Mark Kohlbach (6. Platz), Maximilian Pfautsch (10. Platz) und Niclas Müller (14. Platz) vertreten. Den einzigen Podestplatz erruderte Muriel Steps, sie belegte Platz 3 und es fehlte nur 1 Sekunde zum 2. Platz, Marie Kohlbach startete in der gleich AK 12 wie Muriel und wurde 6.

 

Anrudern mit Baustelle

Am 11. April fand traditionell unser Anrudern auf dem Bootsplatz statt. Der Kran und die Schuttcontainer hielten uns nicht ab, unser gemeinsames Anrudern durchzuführen. Der Vorsitzende Klaus Ritter begrüßte beim Appell seine Mitglieder, die Eltern unserer Ruderjugend, die Gäste und Förderer des Weißenfelser Rudersports. Mit kurzen Worten ging er auf die beiden Baustellen, Bootshausterrasse und Zugang zur zweiten Steganlage, ein. Ruderkameradin und Übungsleiterin Anke Kohlbach taufte einen neuen Einer für den Kinder und Jugendbereich auf den Namen „Pilum“ (römischer Wurfspieß). In die Reihen der Mitglieder des WRV wurden 15 neue Mitglieder aufgenommen. Mit dem Hissen der Vereinsflagge und dem Ausruf „hipp, hipp, hurra“ , ging es in die Boote. Der älteste Ruderer an diesem Tag im Boot war Horst Fröhlich mit 77 Jahren und die jüngste Ruderin Emily Franke-Stoye mit 8 Jahren. Bei frühlingshaften Temperaturen, in der Sonne sitzend, bei Kaffee und Kuchen wurde auf die Rückkehr der Boote gewartet. Dank an alle, die zum Gelingen des Anrudern beitrugen.

RUDER-WETTKAMPF Weißenfels und Naumburg messen Kräfte auf sportliche Weise

An die Paddel!

VON KLAUS-DIETER KUNICK

WEISSENFELS/MZ- Oxford und Cambridge machen es seit 1829 regelmäßig auf der Themse weltweit vor: Es geht um die Ruderregatta zwischen den beiden renommierten englischen Universitäten, die im Frühjahr ihre stärksten Männer-Achter ins Rennen schicken. Klar, die meisten Sportinteressierten werden das „Spektakel“ nur aus dem Fernsehen kennen. Nun ist es endlich soweit – einige Etage tiefer eifern Weißenfels und Naumburg um die Wette. Allerdings befinden sich die Boote auf der Saale nicht unmittelbar nebeneinander, sondern jeder „strampelt“ für sich. Über dieses Prozedere haben sich am Freitagnachmittag in Naumburger Rathaus die Oberbürgermeister Robby Risch (parteilos), Bernward Küper (CDU), die beiden Chefs der Rudervereine Ralf Baumgart (Naumburg) und Klaus Ritter (Weißenfels) sowie die Sponsoren, das sind Ekkart Günther (Stadtwerke Weißenfels) und Sabine Zimmer (Technische Werke Naumburg) verständigt. Wer in der Zeit vom 11. April bis zum 31. Oktober dieses Jahres die meisten geruderten Kilometer zusammenbekommt, hat gewonnen. So einfach ist das. Daran teilnehmen können alle ab einem Alter von 25 Jahren, nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt. Das können Aktivruderer sein, aber auch diejenigen, die sich nur zum Freizeitvergnügen in ein Boot setzen. Für die jeweils geruderten Kilometer in diesem Zeitraum zahlt der Sponsor, das sind die Technischen Werke Naumburg sowie die Stadtwerke Weißenfels, dem Verein ein Kilometergeld – zehn Cent pro zurückgelegtem Kilometer stehen den Vereinen für die Nachwuchsförderung zur Verfügung. Die Kontrolle über die geruderten Kilometer erfolgt im Fahrtenbuch des jeweiligen Vereins mit einer extra Kennzeichnung „Wettbewerb-Ruderwette 2015“. Eine Zwischenauswertung der Fahrtenbücher ist am 31. Mai vorgesehen sowie am 31. August. Schirmherren sind Robby Risch und Bernward Küper. Abgemacht ist, dass der Oberbürgermeister der „Verliererstadt/Verein“ der „Gewinnerstadt/Verein“ einen Pokal spendet. „Ich hatte die Idee zu diesem Wettkampf, als ich vom Rudern zurückgekommen bin“, erzählte Frank Democh, der vom Rudern scheinbar gar nicht genug kriegen kann. Immerhin ist er in beiden Rudervereinen, im Weißenfelser und im Naumburger, Mitglied. „Die Ruderer kennen die einzelnen Abstände auf der Saale genau, sie wissen, wie viel Kilometer sie zurücklegen“, so Frank Democh. „Es wird bei diesem sportlichen Wettkampf fair zugehen“, erklärt er. Und fügt gleich hinzu: „Es wird bei diesem Wettstreit keine Verlierer geben.“ Den Gedanken der Fairness nahm Klaus Ritter spontan auf: „Auch wenn wir verlieren sollten, gehen wir fair miteinander um.“ Aber die Weißenfelser werden „Druck“ machen, den Wettstreit zu gewinnen. Der Oberbürgermeister werde nicht umhin kommen, sich ins Boot zu setzen. Symbolisch nahm Robby Risch den Ball locker auf. Vor der Aufgabe werde er sich ganz bestimmt nicht drücken, sagte er.. „Ich finde die Idee klasse“, so das Weißenfelser Stadtoberhaupt. Hier werde zugleich für den Breitensport etwas getan. Er werde den einen oder anderen Kilometer selbst rudern. „Es wird zwei Gewinner geben, das steht heute schon fest“, ergänzte sein Naumburger Amtskollege. „Es wird bei diesem sportlichen Wettkampf absolut fair zugehen.“ Der Weißenfelser Ruderverein 1884 gehört zu den größten und traditionsreichsten Rudervereinen in Sachsen-Anhalt. 1901 wird ein neues Bootshaus eingeweiht. Es wird eine Frauenabteilung gegründet. Der Verein zählt heute in etwa 200 Mitglieder. Der Ruderverein Rot-Weiß-Naumburg ist 1908 gegründet worden. Ihm gehören derzeit rund 65 Mitglieder an.

Alle Mitglieder des Weißenfelser Rudervereins sind hiermit aufgefordert sich an den Wettkampf zu beteiligen und recht viele Kilometer zu rudern.

Bauarbeiten am Bootshaus und dem Wiesengelände der WRV

Die WVW als Eigentümer des Bootshauses saniert ab März 2015 die riesige Bootshausterrasse, die Bauarbeiten sollen laut Bauplanung im Juni 2015 abgeschlossen werden. Nach Antrag der WRV für die Hochwassergeschädigten, wurde uns durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt eine Hochwasserhilfe bescheinigt. Die Firma Haak wird bis Mitte April 2015 den Weg zur 2. Steganlage erneuern.

Bericht über die Sportlerwahl für das Jahr 2014

In den letzten Wochen gab es neben der regulären Trainingsarbeit ein weiteres Ereignis, an welchem der WEISSENFELSER RUDERVEREIN 1884 e.V. seit mehreren Jahren überaus erfolgreich teilgenommen hat. Die Rede ist von der Sportlerwahl des Burgenlandkreises. Bereits 3 Mal konnte der WRV in den letzten Jahren im Bereich Nachwuchs Mannschaft den 1. Platz nach Weißenfels holen. Für die diesjährige Sportlerwahl waren nominiert:
Nachwuchs Einzel Paul Rosenberg und Nachwuchs Mannschaft Doppelvierer mit Steuermann der AK 13/14. Als Ruderverein stehen wir grundsätzlich in der Presse nicht im Vordergrund. Umso mehr Energie verwenden wir über Familien, Freunde, Nachbarn und Förderer für die Suche nach Unterstützung bei der Wahl. Sehr gespannt traten am Freitag die jungen Sportlerinnen und Sportler mit ihren Eltern und Trainern die Fahrt nach Freyburg an. Im Lichthof der Rotkäppchen Sektkellerei findet der Sportlerball einen überaus würdigen Rahmen. Die Atmosphäre IST wunderschön, die gesamte Gestaltung und Umrahmung des Abends großartig. Bereits die Teilnahme an dem Ball ist eine Auszeichnung für die Jugendlichen. Mit großer Spannung warteten alle auf die Verkündung der Ergebnisse. Paul Rosenberg erhielt im Bereich Nachwuchs Einzel beachtliche 1.523 Stimmen. Damit landete er auf dem 4. Platz. Ihm fehlten nur 20 Stimmen zu Platz 3. Bei der Nachwuchs Mannschaft gingen 1.265 Stimmen an den WRV. Auch hier ergab es den 4. Platz für Janine, Helen, Erik, Sebastian und Paul. Der WRV gratuliert dem Nachwuchs zu der guten Platzierung bei der Sportlerwahl 2014 und wünscht für die Rudersaison 2015 viel Erfolg bei den Wettkämpfen. Herzliche Glückwünsche gehen an alle Teilnehmer! Der Mitteldeutschen Zeitung war zu entnehmen, dass die Wahl mit sehr großer Resonanz (ca. 8.100 Stimmzettel) stattfand. Ich bin überzeugt, dass alle Teilnehmer ihre Sportart sehr würdig vertreten. Der WRV dankt allen, die ihre Stimme für den Ruderverein abgegeben haben auf das Herzlichste. Bitte halten Sie uns auch in der Zukunft so die Treue! Als zusätzliche Auszeichnung sieht der WRV die Übergabe der Urkunde zum Landes-Leistungsstützpunkt an den 2. Vorsitzenden Ekkart Günther. Nach den zahlreichen Gratulationen konnten sich alle Gäste bei Speis und Trank stärken, interessante Gespräche führen und das Tanzbein schwingen. Erst spät traten die Ruderinnen und Ruderer aus Weißenfels die Heimreise an. Aber irgendwann ist halt auch der tollste Abend mal zu Ende.