Ferienfreizeit in Zschornewitz

In der 2. Herbstferienwoche trafen sich viele WRV Ruderer in Zschornewitz, um mit den Sportlern aus Wittenberg, Dessau und Zschornewitz eine Woche gemeinsam zu trainieren.

Die ersten Tage waren etwas kühl und feucht, aber das Wetter besserte sich im Verlauf der Woche. Für viele war es das erste Trainingslager und für manchen auch das erste Mal im Renneiner. Die Übungsleiter Magdalena Günther und Natalie Kamolz übten fleißig mit der Anfängergruppe, um am Ende der Woche die Technikstufen abzulegen. Mathias Zahn, Ronald Beer und Dagmar Ritter formierten eventuelle Doppelvierer in verschiedenen Altersklassen für das Jahr 2018.

Am Donnerstag konnten freudestrahlend Beatrix Siewert, Diana Meyer, Sophie Hildemann, Jana Schulte, Paul Hammer und Johannes Wolter die Urkunde und Medaille für die bestandene Technikstufe 1 in Empfang nehmen. Die Technikstufe 2 legten Jana Schulte und Jörg Thieme erfolgreich ab. Alle Sportler nahmen am Lauftest über 1500 und 3000 Meter erfolgreich teil. Dank an alle Eltern, die uns beim Kindertransport mit geholfen haben.

Internationale Erfolge für Weißenfelser Nachwuchsruderer in Villach

Seit vielen Jahren ist es Tradition im Weißenfelser Ruder Verein mit den erfolgreichen Sportlern des Bundeswettbewerb die Internationale Ruderregatta in Villach zu Besuchen. 1600 Ruderer und Ruderinnen aus 9 Nationen nahmen in diesem Jahr an der Regatta im Süden Österreichs teil. Vom WRV starteten Muriel Steps, Marie Kohlbach, Maxi Pfautsch, Mark Kohlbach und Paul Täubert in verschiedenen Bootsklassen. Auch Lisa Siewert und Niklas Baier, die bereits seit einem Jahr an der Sportschule in Halle trainieren, starteten in Villach.

In den Vorläufen am Samstag überquerten Muriel und Marie im Doppelvierer der AK 14 mit ihren Partnerinnen aus Wittenberg und Halle mit großen Vorsprung als erste die Ziellinie und sicherten sich den Platz im A-Finale. Ebenfalls ins große Finale schaffte es Mark im Einer (AK 14) und gemeinsam mit Maxi im Doppelzweier (AK 14).Paul ruderte im Einer der Junioren B ins C-Finale. Bei über 40 Startern war dies ein großer Erfolg. Gemeinsam mit seinem Partner aus Wittenberg schaffte er im Doppelzweier auch noch das B-Finale. Gegen Mittag verschlechterte sich das Wetter allerdings extrem, so dass kein weiteres Rudern möglich war und Lisa und Niklas ihre Vorläufe erst am Sonntag früh austragen mussten. Beide qualifizierten sich dann aber für das B-Finale.

Ohne Wind und bei Sonnenschein fanden dann am Sonntag die Finals statt.

Der Mädchendoppelvierer dominierte abermals über die 1000m die Konkurrenz aus Österreich und sicherte sich mit 3 Bootslängen Vorsprung den ersten Platz. Maxi und Mark steigerten sich im A-Finale deutlich zum Vortag und erkämpften sich auf der Ziellinie den zweiten Platz. Zuvor belegte Mark im Einer noch einen sehr guten vierten Platz. In diesem Rennen waren 30 Jungen der AK 14 am Start. Um sich auf den Doppelzweier konzentrieren zu können verzichtete Paul auf den Start im Einer und ruderte im Doppelzweier im B-Finale auf Platz 4. Lisa, im Einer der Juniorinnen B, erreichte im B-Finale den dritten Platz und Niklas überruderte im Doppelzweier der Junioren B als zweiter die Ziellinie.

Matthias Zahn

Ruderverein nimmt am Schlossfestumzug teil

Auch in diesem Jahr nahm eine Abordnung des Rudervereins am Schlossfestumzug teil. Dank an alle Mitwirkenden.

Drachenbottrennen 2017

 

Vereinsfest 2017

Herrlichster Sonnenschein, eine große Teilnehmer- und Besucherzahl und ein dreistündiges Rahmenprogramm prägten das diesjährige Vereinsfest.

Erster Höhepunkt waren die in die Eröffnungsrede eingebauten Ehrungen von Vereinsmitgliedern:

  • Die Verabschiedung von vier Sportlern/innen zum Landesleistungszentrum nach Halle: Muriel Steps, Marie Kohlbach, Maximilian Pfautsch und Marc Kohlbach besuchen seit Schuljahresbeginn 2017/2018 die Sportschule in Halle. Wir wünschen euch viel Erfolg und haltet unserem Verein die Treue!
  • Die Ehrung des Übungsleiterteams für die Erfolge in der Regattasaison 2017 mit dem 1. Platz in der Vereinswertung bei den Landesmeisterschaften Sachsen-Anhalt in den Altersklassen 10-14 sowie dem hervorzuhebenden Anteil am 3. Platz in der Länderwertung beim Bundeswettbewerb AK 12-14 des Ruderverbands Sachsen-Anhalt. Siege und Medaillenleistungen erzielten hierbei die Ruderer/innen: Steps, Kohlbach, Zirkenbach 1. Platz, Helber 2. Platz, Luster, Kohlbach, Pfautsch, Faust 3. Platz. Aber auch gewürdigt wurden die Finalteilnehmer: Platz 4-5 mit Haubenschild, Koch und Gabler. Sie erhielten einen Gutschein als Anerkennung für ihre Leistungen.
  • Petra Fergin und Mike Sachse wurden ebenfalls für aktives Mittun im Verein geehrt. Petra Fergin leitet seit Jahren die Gymnastikfrauengruppe (mit einem männlichen Teilnehmer) und ist beim Anrudern und dem Vereinsfest Chefin am Kuchen- und Kaffeebüffet. Mike Sachse ist Gestalter unserer Internetseite, die seit längerer Zeit aktuell und informativ für alle Interessierten ein Spiegelbild der Vereinsarbeit ist.

Wir konnten zahlreiche Gäste zu unserem Vereinsfest begrüßen. Traditionell nahmen die Ruderer/innen vom Ruderverein Rot-WeißNaumburg mit Aufstellung beim Eröffnungsakt. Der Bundestagsabgeordnete Dieter Stier würdigte in seinem Grußwort die Vereinsarbeit und ließ es sich nicht nehmen, dem Verein eine Spende zukommen zu lassen. Vielen Dank dafür!

Abschließender Höhepunkt war die Bootstaufe eines neuen Einers, beschriftet mit dem Logo der Volks- und Raiffeisenbank Saale-Unstrut e. G. durch die anwesenden Vorstände B. Lyga und T. Metzke. Allzeit gute Fahrt und allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel wünschte T. Metzke beim Taufakt, während Frau Lyge den Bootsnamen „Simba“ enthüllte.Für die Unterstützung beim Kauf dieses Bootes durch die Volks- und Raiffeisenbank Saale-Unstrut e. G. bedankt sich der Verein nochmals nachdrücklich!

Anschließend begann der aktive Teil des Vereinsfestes mit den Ruderwettkämpfen der Kreiskinder- und Jugendfestspiele. Während spannender Wettkämpfe auf dem Wasser nutzten die Eltern, Omas und Opas unserer Ruderjugend das Kaffee- und Kuchenbüffet intensiv. Den Sponsoren wie immer ein herzliches Dankeschön!

Erfreulich auch der Wettkampf im Seniorenbereich mit gemischten Mannschaften aus Naumburg und Weißenfels.

Mit der letzten Siegerehrung, vorgenommen durch Michaela Schmidt, klang unser Vereinsfest immer noch bei strahlendem Sonnenschein aus.

Hohe Aufgaben stehen bevor

Aus dem Kreis der Weißenfelser Ruderer werden Muriel Steps, Marie-Luise Kohlbach, Maximilian Pfautsch und Mark Kohlbach verabschiedet.

Alle vier werden mit dem neuen Schuljahr die Sportschule in Halle besuchen und für den HRV Böllberg /Nelson starten.

Wir wünschen euch „Riemen- und Dollenbruch“ für die weiteren Jahre.Vergesst nicht euren Heimatverein, hier seid ihr immer gern gesehen.

49. Bundeswettbewerb für Jungen und Mädchen der Altersklassen 12 bis 14

In Brandenburg fand der 49. Bundeswettbewerb für Jungen und Mädchen statt. Das Meldeergebnis der Vorjahre wurde übertroffen. Alle Bundesländer hatten ihre qualifizierten Boote gemeldet, somit waren 1070 Aktive in 442 Booten am Start und wir,der Weißenfelser Ruderverein, waren mit 13 Sportlern in der Landesauswahl Sachsen-Anhalts vertreten. Der 1. Wettkampftag, Freitag-die 3000 Meter Langstrecken-Regatta – und wir konnten Medaillen einfahren. Gold gab es für die Mädchen der AK 14 im Auswahl-Doppelvierer mit Steuermann (Muriel Steps,Marie Kohlbach, Anne Schepinski, Ronja Zirkenbach). Aber sie erruderten nicht nur Gold, sondern auch die Bestzeit aller Boote ihrer Altersklasse. Über die Silbermedaille freuten sich Charlotte Luster (Einer AK 13), Maximilian Helber (Doppelzweier Lgw. AK 13) und die Jungen des Auswahldoppelvierers AK 14 Mark Kohlbach, Maximilian Pfautsch und Steuermann Nino Faust. Nach diesem tollen Ergebnis schafften 11 unserer Ruderer den Einzug in das Finale A der Bundesregatta (1000 Meter) am Sonntag. Hierbei konnten der Mädchen-Doppelvierer (Steps, Kohlbach,Schepinski) mit ihrer Steuerfrau Ronja Zirkenbach auf dem Beetzsee ihre Klasse unter Beweis stellen. Sie siegten mit einer Bootslänge Vorsprung vor den Vertretern aus Potsdam. Den 2. Platz erruderte sich Maximilian Helber und auf Platz 3 kamen Charlotte Luster im Einer und der Jungen Doppelvierer(Kohlbach, Pfautsch, Faust) ins Ziel. Romy Haubenschild mit ihrer Partnerin wurden im Leichtgewichts-Doppelzweier AK 14 Fünfte und Johanna Gabler/Vivien Koch erruderten den 6. Rang in der AK 12/13 Doppelvierer. Am Samstag stand die allgemeine Athletik im Vordergrund. Auf dem Siegerpodest waren Johanna Gabler und Anne Schepinski ganz oben.

Herzlichen Glückwunsch!                                                         

Die Ruderer des Weißenfelser Rudervereins trugen zum 3. Platz in der Länderwertung hinter Nordrhein Westfalen und Berlin mit ihren sehr guten Leistungen bei.

Unsere Mannschaft wurde von denTrainern Mathias Zahn und Dagmar Ritter betreut.

Vogalonga – Venedig

Das Projekt Vogalonga ist schon circa zwei Jahre in der Planung. Christiane und Sylvia hatten es sich in den Kopf gesetzt, alles Notwendige organisiert und gebucht. Am Freitag vor Pfingsten startete das Abenteuer im Stadtwerke-Bus mit dem Bootshänger im Schlepptau. Klaus Ritter höchstpersönlich saß am Steuer und stand uns an allen Tagen mit Rat und Tat hilfreich zur Seite. Mitfahrer waren Sylvia, Christiane, Ines A., Janet, Jens und Katja. Für die 961 Kilometer bis nach Venedig brauchten wir stolze 14 Stunden, die wir aber mit reichlich Speisen und Getränken (die Damen hatten etwas Sekt im Gepäck) gut meisterten. Reinhold und Heike hatten sich für den Flug entschieden. Sie begrüßten uns am Quartier und hatten bereits einen ersten Bummel durch Venedig in den Füßen. Am Samstag Vormittag planten wir die Fahrt zum Liegeplatz für unsere Boote, damit wir diese anbauen und seefest machen konnten. Der Plan war genau richtig, da bereits viele andere Mannschaften ebenso dachten und ihre Vorbereitungen dort trafen. Von dort aus ging es dann direkt weiter zum gemeinsamen Bummel durch Venedig. Wir gönnten uns einen Drink direkt am Markusplatz, obwohl beim Anblick der Preise gerade den Damen der Gesichtsausdruck ein wenig entglitt. Aber was sein muss, muss halt sein. Wir haben zu Fuß eine ziemliche Strecke zurückgelegt und viel gesehen von dieser tollen Stadt. Am Sonntag starteten wir pünktlich nach dem Frühstück und machten uns gut gerüstet auf zum Liegeplatz unserer Boote. Es war ein buntes Gewimmel von Menschen und Booten. Unbeschadet manövrierten wir nacheinander die Boote ins Wasser und ruderten die circa vier Kilometer in Richtung Start. Bei mehr als 2.000 teilnehmenden Booten in allen Arten und Größen kann man sich vorstellen, dass wir uns etwas aus den Augen verloren. Jeder Moment war für uns aufregend, es ist kaum mit Worten zu beschreiben. In der Lagune vor dem Markusplatz wurde sich gesammelt und gewartet. Es erklang eine Ansprache, die italienische Hymne und danach Kanonendonner (das Startsignal). Das war sehr emotional und sorgte für Gänsehaut bei uns. Unmittelbar darauf läuteten an allen Kirchen, welche wir passierten, die Kirchenglocken. So etwas hatte noch niemand von uns erlebt. Die Strecke von mehr als 30 Kilometern galt es zu meistern. Für die Zeiteinteilung sorgte jede Mannschaft individuell. Es ging hier nicht darum der Schnellste zu sein. Das Miteinander war unglaublich und einfach schön. Temperaturen und Sonne machten es nicht einfach, aber gemeinsam waren wir stark. Die Einfahrt in den Canale Grande war der Höhepunkt. Zuschauer über Zuschauer säumten die Ufer und jede Brücke. Die Sportler wurden bejubelt und beklatscht. Wir zählten mindestens zehn Nationen, die daran teilnahmen. Den Ursprung hat die Vogalonga in den 1970er Jahren, als einige Freunde ein Zeichen gegen die fortwährend zunehmende Motorisierung in Venedig setzen wollten. Im Laufe der Zeit schlossen sich immer mehr Wassersportler an und heute ist die Vogalonga ein Großereignis.Wir Ruderer aus Weißenfels sind froh und glücklich, gemeinsam die Vogalonga erlebt zu haben. Unser Ziel ist es (vielleicht nicht gleich im nächsten Jahr) an dieser Regatta erneut teilzunehmen.
Auf diesem Weg bedanken wir uns bei Klaus Ritter für seine großartige Unterstütztung. Danke sagen wir an die Stadtwerke, welche uns das Fahrzeug für den Transport zur Verfügung gestellt haben und unserem Verein, welcher diese Unternehmung großzügig unterstützte.

Katja Züger