Sportlerehrung 2000 des Landkreises Weißenfels

Wir Sportler des Weißenfelser Rudervereines freuten uns an der Sportlerehrung des Jahres 2000 teilnehmen zu dürfen.
Wir wurden unter allen Sportlern des Vereins von unserem Übungsleiterteam ausgewählt,
um unsere Sportart und den Verein auf den Stimmzetteln zu vertreten. Noch größere Freude kam auf,
als wir am 27.02.01 in der Mitteldeutschen Zeitung lasen, dass der Doppelvierer der Männer es mit auf
das Siegertreppchen geschafft hatte. Mit dieser hohen Erwartungshaltung gingen wir am 09.03.01 in die Kreissparkasse.
Aber was dort geschah, kann man als Fiasko bezeichnen. Weder der Kreisportbund noch die Musikschule,
die das Programm musikalisch umrahmte, wussten, mit wem sie es zu tun hatten,
geschweige denn dass es einen richtigen Ablaufplan gab, so dass Fragen wie „Kommt jetzt nochmal Musik“
sich eher unvorbereitet anhörten.
Aber es kam ja noch „besser“. Nachdem der Doppelzweier, David Schäffel und Erhard Günther,
die im Nachwuchsbereich den 4. Platz belegten, nach der Ehrung ihre Ehrenplakette betrachteten,
fiel ihnen die Aufschrift Doppelvierer auf dieser auf. Was nun?
Im Erwachsenenbereich der Mannschaften wurde der 4. Platz aufgerufen. Er ging an den Weißenfelser Ruderverein.
Die Mannschaft des Vierers mit Matthias Schneider, Mathias Zahn, Jan Scharf und Ulli Scharf,
schaute sich verwundert an und trat mit einem fragenden, enttäuschten Gesichtsausdruck vor.
Nach der Ehrung brachten wir dann in Erfahrung, dass die Plakette für den Doppelvierer war,
nicht für den Doppelzweier und dass 2 Mann keine richtige Mannschaft sind und dass dies der Grund war,
dass es keine Plakette gab.
Man sollte vielleicht klar definieren, wieviel Personen eine Mannschaft sind, da die Tanzpaare,
auch jeweils 2 Mann, eine Ehrenplakette erhalten haben.
Auch fragten wir nach, was im Erwachsenenbereich passiert war.
Wir bekamen zur Antwort, dass 2 Tage nach der Veröffentlichung des Artikels sich noch Stimmzettel anfanden,
die noch eingerechnet wurden. Aber wozu gibt es denn dann einen Einsendeschluss,
wenn Zettel die später auftauchten noch eingerechnet wurden. Es erinnerte uns ein wenig an die Wahlen in den USA,
die auch nicht sehr seriös abgelaufen sind.
Weiterhin wurde in der Abschlussrede erwähnt, dass es schön wäre, wenn aus den Landesmeistertiteln Deutsche Meister würden.
Ich gehe jetzt einmal von meinen Ruderkameraden und Ruderkameradinnen aus,
da ich nichts konkretes über andere Vereine weiß.
Wir wurden Deutsche Meister dieses Jahr beim Bundeswettbewerb, also ist das ja schon erfüllt worden.
Wenn man sich sachlich über die Sportler des Weißenfelser Rudervereins informiert hätte, hätte sich gezeigt,
das die Vertreter unseres Vereins auch hier in der Vergangenheit unsere Stadt würdig bei Deutschen Meisterschaften
vertreten haben und die hohen Anforderungen erfüllten. Aber das wurde in keinster Weise erwähnt,
weder beim Doppelzweier noch beim Doppelvierer, in dem M. Rödiger, er belegte Rang 7 bei dieser Sportlerehrung,
die Farben des Weißenfelser Ruderverein vertrat. Allgemein gibt es noch anzumerken,
dass es wünschenswert gewesen wäre, wenn die Nennung von Namen in Zusammenhang mit Verein und Sportart,
konsequent betrieben worden wäre.

Nachwuchsmannschaft:

  • 4. Platz: Erhard Günther & David Schäffel, Sieger des Bundeswettbewerbes im leichten Doppelzweier der AK 14
  • Mannschaft – Erwachsene:

  • 4. Platz: Matthias Schneider, Mathias Zahn, Jan Scharf & Ulli Scharf, Vize-Landesmeister im Doppelvierer der Männer A/B
  • Nachwuchssportler:

  • 7. Platz: Martin Rödiger, Sieger im Bundeswettbewerb der Doppelvierer der AK 14
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