Autorenarchiv: Mike Sachse

Wanderfahrt nach Bad Dürrenberg

Fünf Frauen auf Tour

Vor einiger Zeit hatten wir die Idee, mal die Saale abwärts zu fahren. Zum Vereinsfest wurden die Details für den folgenden Sonntag besprochen und ein Boot voller ehrgeiziger und zielstrebiger Frauen machte sich auf den Weg, die Saale in Richtung Bad Dürrenberg zu erkunden. Der Wetterbericht versprach uns einen heißen Tag. So machten wir uns, das waren Janet, Ines, Katja, Sylvia und Christiane auf den Weg.
Genügend Proviant, vor allem zu Trinken, hatten wir an Bord. Das Schleusen durch Weißenfels war sehr interessant und es gab vieles entlang des Ufers zu sehen. Die Fahrt Fluss abwärts ging gut voran und wir suchten schon mal mögliche Halteplätze für die Rückfahrt aus. In Bad Dürrenberg entschlossen wir uns, am Kanuverein anzulegen und ein nettes Lokal zum Mittagessen zu suchen. Auf Empfehlung kehrten wir „Zum Saalstrand“ ein. Ein wirklich guter TIP. Nach dem vorzüglichen Essen und mit neuer Energie ging es an die Heimreise.
Die übertraf dann unsere Befürchtungen. Die teilweise starke Strömung und auch der niedrige Wasserstand zehrten an den Kräften der starken Frauen. Am Ufer gab es eine günstige Stelle, das Boot festzumachen, um ein erfrischendes Bad in der Saale zu nehmen. Das tat gut, mal den Kopf unter Wasser zu stecken. Weiter ging es saaleaufwärts. Beim nächsten Halt unter der A38 besuchten uns Jens und Christoph, prüften ob es alle noch bis nach Hause schaffen und motivierten noch mal. Bis zur Herrenmühle am späten Nachmittag war es ein zäher Weg. Dort bekamen wir von Dieter persönlich frisches Wasser gereicht, nun mussten wir nur noch durch die Schleusen. K.o. und stolz am Bootshaus angekommen putzten wir in den Abendstunden unser Boot und dachten schon über die nächste Fahrt nach.

13. Langstreckenregatta Rund um den Wannsee in Berlin

Bei sonnigem und milden Herbstklima ohne Wellengang nahmen die Teams die 15 km über den Grossen Wannsee, vorbei an der Pfaueninsel, über die Glienicker Lake, Griebnitzsee, Stölpchensee, Pohlesee bis zum Ziel, das Bootshaus des BRC am Kleinen Wannsee in Angriff. Die Strecke fordert durch ihre Länge den Aktiven alles ab.

Der WRV war mit einem Michael Schlüter in u.a. Renngemeinschaft, besser bekann als Elster-Saale-Piraten, am Start. Es gingen dann insgesamt zwei Vereinsachter und zwei Renngemeinschaften auf die Strecke.

Bei etwa 1.000m lag Micha’s Achter noch im Feld, durch die Startbahn benachteiligt. In Folge setzte sich Renngemeinschaft Schlag für Schlag von den anderen Mastersachtern ab. Die Altmasters mit Durchschnittsalter 49 attackierten nun die jüngeren Masters des Münchner RC, konnten diese aber nicht überholen. Dennoch passierten die „Alten“ als insgesamt sechstes Boot die Ziellinie.

Die Piraten um Micha konnten nun im vierten Anlauf nach drei zweiten Plätzen endlich die Offene Mastersklasse gewinnen.

Abschließend wurden der Sieg gebührend im Bootshaus des BRC gefeiert.

Masters A-C „Elster-Saale-Piraten“ Offene Klasse Sieger

Rgm. ARV Leipzig, Hallesche RV Böllberg-Nelson, RG Grünau, Weißenfelser RV 1884

Gerald Saalfeld (ARV), Manfred Ludwig (ARV), Dirk Luther (ARV), René Beccard (HRV), Daniel Creutzburg (RGG), Arnim Burck (RGG), Michael Schlüter (ARV/WRV), Ulf Sauerbrey (HRV), Stm. Holger Geisler (ARV)

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Rheinmarathon von Leverkusen bis Düsseldorf

Wir, Ines Albrecht, Sylvia Kaim, Katrin Schmidt und Ines Schulz fuhren am 03.10.2014 mit unserem Boot namens Rhein zum Rhein nach Leverkusen. Dank der versierten Fahrweise des Paul Albrecht kamen wir ohne Zwischenfälle gut an. Dann hieß es, das Boot mit Panzertape und in Feinarbeit hergestellten Aufsätzen zu verkleiden, um den Wellen ein Contra zu geben. Nach einer unruhigen Nacht im Hotel und etwas feuchten Händen am Start begann am 04.10.2014 um 10:31 Uhr unser Marathon. Wir hatten uns im Rennen 11 mit weiteren 7 Damenbooten zu messen. Sonnenschein, große Schiffe, hohe Wellen und Rückenwind waren unsere Begleiter. Unser Steuermann Rainer Hampf umschiffte die Wellen so gut, so dass wir noch nicht einmal unsere Pumpe „Marke Eigenbau“ (Autobatterie und Saugpumpe) in Betrieb nehmen mussten. Auf dem Weg zwischen Leverkusen und Düsseldorf überholten wir 3 Boote unseres Rennens. Gab es Grund zur Hoffnung auf einen Platz unter den ersten Dreien? Erschöpft, aber auch ganz schön stolz, fuhren wir nach 2:35 h über die Ziellinie in Düsseldorf. Als wir dann noch erfuhren, dass wir die Bronzemedaille erkämpft hatten, gab es kein Halten mehr. Wir konnten unser Glück gar nicht richtig fassen. Lag es letzten Endes daran, dass wir an der Bootsspitze unseren Talisman „Rubin“ angebracht hatten? Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen Organisatoren bedanken, die diesen Rheinmarathon 2014 zu einem unvergesslichen Erlebnis werden ließen. Danke auch an alle Ruderkameraden, die mit uns mitgefiebert haben.

Ostdeutsche Sprintmeisterschaft in Brandenburg

Mit 10 Goldmedaillen, 9 x dem 2. Platz und 2 x dem 3. Platz kehrten die Ruderer des Weißenfelser Rudervereins 1884 e.V. von den Ostdeutschen Sprintmeisterschaften aus Brandenburg an der Havel an die heimische Saale zurück.
Die internationale Regattastrecke am Beetsee bot für den 250-Meter-Sprint ideale Bedingungen für alle Wettkämpfe und es gab sehr viele knappe Entscheidungen.
Eine der jüngsten Teilnehmerinnen, Marie Luise Kohlbach AK 11, erruderte 3 Mal Gold. Ihr gelang es, den Einer, den Doppelzweier mit ihrer Partnerin Muriel Steps und den Doppelvierer mit den Mannschaftskameradinnen Annelie Georg, Lisa Marie Siewert, Muriel Steps und Steuermann Marcel Maihöfner erfolgreich über die Ziellinie zu rudern.
Der Doppelzweier AK 12 Mädchen wurde von Annelie Georg und Lisa Marie Siewert deutlich vor den Ruderinnen aus Rüdersdorf und Werder gewonnen.
Zweimal Gold erruderte auch Paul Rosenberg im Juniorenbereich. Er siegte im Einer und im Doppelzweier mit seinem Partner Til Ködel über die 250-Meter-Sprintstrecke.
Mit einer Goldmedaille im Gepäck reisten auch Niclas Müller Ak11 Einer, Niklas Baier AK 12 Einer, Sebastian Estel AK 13 Einer und Janine Jakob AK 14 Einer nach Hause.

Wanderfahrt durch Berlin

Die überwiegende Zeit des Jahres rudern wir im Freizeitbereich ja auf der Saale. Aber ab und zu nutzen wir auch die Gelegenheit für eine Wanderfahrt und sind dann auch auf fremden Gewässern unterwegs. Bereits im Frühjahr begann die Planung einer Wanderfahrt durch Berlin. Unser Vereinsmitglied Horst, der sich dankenswerter Weise um große Teile der Planung kümmerte, hatte die Zügel in der Hand. Dank seiner langjährigen Rudererfahrung und der guten Kontakte zu verschiedenen Berliner Rudervereinen waren wir für unsere Unternehmung am 13. und 14. September bestens gerüstet. Christiane hat uns alle informiert, kleine Aufgaben an uns weitergeleitet und sich auch von notwendigen Änderungen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Mit 2 Kleinbussen startete unsere Fahrt am Samstag gegen 7:30 Uhr in Weißenfels. Die Ankunft in Berlin Grünau beim Ruderverein direkt an der Regattastrecke konnten wir pünktlich vermelden. Nach einem stärkenden und überaus leckeren Frühstück übernahmen wir 2 Vierer für die beiden Tage. Und dann ging es auch schon los. Am Samstag haben wir per Ruderboot auf der Spree bis zu unserem Ziel-Hotel eine ordentliche Strecke zurückgelegt. Zu unserer großen Freude war uns in Berlin das Wetter sehr hold. Zu Hause bei Nieselregen gestartet, war es in der Hauptstadt trocken und wenn auch nicht gerade sonnig, so doch trocken. Bei wirklich angenehmen Temperaturen konnten wir an beiden Tagen prima rudern. Die Perspektive vom Wasser aus ist erstaunlich. Wir haben herrliche Kanäle durchquert, wunderschöne Grundstücke, tolle Villen und zauberhafte kleine Gartenhäuser bewundert. Zeitweise hatten wir das Gefühl gar nicht mehr in einer Millionen-Stadt zu sein. Mehrmals haben wir Rast bei Rudervereinen gemacht. Überall wurden wir sehr freundlich empfangen. An dieser Stelle unser herzlicher Dank für die Gastfreundschaft. Unser Quartier war ein gemütliches Hotel in Rüdersdorf direkt an der Spree. Hier konnten wir einen lustigen Abend bei leckerem Essen verbringen. Erst nach Mitternacht flüchteten die Letzten in die Federn. Nach dem gemeinsamen Frühstück checkten wir im Hotel aus, unser Landdienst übernahm den Transport des Gepäckes für alle Richtung Grünau und die Mannschaft der beiden Boote setzte sich zu Wasser für den zweiten Teil der Fahrt in Bewegung. Stolz können wir unseren Vereinsfreunden berichten, dass wir an den beiden Tagen reichlich 80 Kilometer gerudert sind. Genauso problemlos wie die Hinfahrt verlief auch unsere Rückfahrt nach Weißenfels. Kurz vor 19 Uhr am Sonntag waren wir zurück in der Heimat.
Unser Fazit vom Wochenende:
– ein herrliches Wochenende in Berlin liegt hinter uns
– unsere Reiseleitung hat super für uns organisiert und geplant-> Christiane und Horst, wir danken Euch beiden ganz herzlich!
– wir waren eine lustige Gruppe, hatten viel Spaß und sind vollzählig zurückgekehrt
– die Verpflegung wurde als spitzenmäßig eingeschätzt (eigentlich viel zu gut)
– jederzeit sehr gern wieder eine Wanderfahrt nach/durch Berlin

53. Internationale Villacher Regatta -Weißenfelser Ruderer fuhren vorn mit

Mehr als 2000 Sportler aus zehn Nationen trafen sich Anfang September zur interantionalen Regatta im österreichischen Villach auf dem Ossiacher See. Mit der 53. Auflage zählt diese zu den größten Europas. Auf acht Bahnen haben die Ruderer teilweise die olympische Distanz von 2000 Metern zu bewältigen. Der Weißenfelser Rudervein 1884 e.V. wurde durch die Sportler Janine Jakob, Saskia Göthner, Magdalena Günther, Til Ködel und Paul Rosenberg vertreten. Janine Jakob siegte mit Ihrer Partnerin aus Wittenberg am Samstag und erkämpften einen sehr guten 2. Platz am Sonntag im A-Finale des Schülerinnen-Doppelzweier. Magdalena Günther und Saskia Göthner freuten sich über einen 3. und 4. Platz im Juniorinnen-B-Doppelzweier. Til Ködel und Paul Rosenberg belegten im Doppelzweier der Junioren A einen sehr guten 5. und 6. Platz in einem sehr starken internationalen Starterfeld. Paul bestätigte seinen Leistungen dann im Einer der Junioren B. Bei 51 Booten am Samstag, siegte er in seinem Lauf und verwies die Konkurrenz auf die Plätze. Am Sonntag musste er sich im A-Finale nur dem roten Teufel vom Wörthersee geschlagen geben.

Wanderfahrt nach Freyburg

Am 24.08. machten sich fünf Ruderkameraden auf den Weg nach Freyburg. Das Wetter war angenehm zum Rudern und bis auf einen kurzen Regenschauer während der Mittagspause blieb die Fahrt von oben her trocken. Leider waren wieder einige rücksichtslose Motorbootfahrer unterwegs, die mit voller Geschwindigkeit vorbeizogen und der Bootsbesatzung durch hereinschwappendes Wasser nasse Füße bescherten. Bis auf diese ärgerlichen Zwischenfälle war es eine schöne und angenehme Ausfahrt.

130 Jahre Ruderverein Weißenfels

Pünktlich um 10:30 Uhr eröffnete unser Vereinsvorsitzender Klaus Ritter den Festappell zum 130-jährigen Bestehen des WEISSENFELSER-RUDER-VEREIN 1884 e.V.
Viele Gäste konnte er begrüßen, den scheidenden Landrat Harry Reiche, den neuen Landrat Götz Ullrich, den Bundestagabgeordneten Dieter Stier, den Oberbürgermeister der Stadt Weißenfels Robby Risch, den Geschäftsführer des Kreis-Sport-Bund Burgenlandkreis Ron Schlehahn, den Vorstand der Volks- und Raiffeisenbank Saale/Unstrut e.G. Thomas Metzke, die erste Olympiasiegerin der Stadt Weißenfels Jutta Schenk-Ploch, die Vorsitzenden der befreundeten Rudervereine Wittenberg, Zschornewitz und Naumburg, viele Sponsoren des WRV, Mitglieder, Eltern der Ruderjugend und Freunde des Rudersportes in Weißenfels.
Klaus Ritter ging noch einmal kurz auf die Geschichte des WRV ein und würdigte den guten Stand des Vereines in der heutigen Gesellschaft. In den Grußworten der einzelnen Repräsentanten wurde der Verein gewürdigt und aufgefordert, die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen. Es wurden Spenden von Jens Züger und Frank-Otto Democh für den Kinder- und Jugendsport im Verein übergeben.
Für langjährige Tätigkeit zeichnete der Vorstand die Ruderkameradin Rosi Küttner und die Ruderkameraden Werner Krause und Walter Eisenschmidt mit der Ehrennadel des WRV aus.
Zwei neue Boote wurden getauft, die Taufpatenschaft für den C-Line Doppelzweier übernahm Dieter Stier. Dieses Boot wurde auf den Namen „Weißenfels“ getauft und er wünschte alles Gute bei den Ruderausfahrten.
Der Ruderkamerad Hartmut Stahr taufte den Renn- Doppelzweier auf den Namen eines WRV Gründungmitgliedes „Fritz Kunze“. Im Anschluss ging es zur Bootsparade aufs Wasser.
Vom Einer bis zum Achter, vom Holzboot, C- Gig, C- Line bis zum neusten Rennboot gingen 58 Ruderer des WRV und ehemalige Weißenfelser Ruderer in die Boote. Eröffnet wurde die Parade von Niklas Baier, Steffen Schmidt, Charlotte Luster und Janine Jakob, die alle einen verschiedenen Einer ruderten. Die Mittagversorgung wurde über das Suppenmobil der Gaststätte Bootshaus organisiert. Am Nachmittag kam die Ruderjugend zum Zug, sie fuhren die Kreis-Kinder- und Jugendspiele des Burgenlandkreises aus. Die Sportler von Rot-Weiss Naumburg und unsere jungen Ruderer kämpften um Gold, Silber und Bronze.
Das Wetter passte, unser Kuchenbüfett war sehr gut und wurde gut angenommen. Um 17:00 Uhr gab der Starter Thomas Necke das letzt Rennen frei. Auf der Bootshausterrasse fang ein gelungener Tag seinen Ausklang.
Dank an alle, die zum Gelingen unseres Festes beigetragen haben.

Deutsche Jugendmeisterschaft und U 23-Meisterschaft

Vom 26.-29. Juni 2014 fanden die Meisterschaften der U 19 und U 23 auf der Beetsee-Regattastrecke in Brandenburg statt.
Vier Sportler des WRV starteten in verschiedenen Altersklassen und Bootsbesatzungen. Drei davon, Christoph Züger, Christiane Estel und Nikolas Schlüter, trainieren im Leistungszentrum Halle, der Vierte, Paul Rosenberg, trainiert in Weißenfels.
Zum Meistertitel im Doppelvierer der U 23 Männer fuhr Nikolas Schlüter und qualifizierte sich mit dieser Platzierung für die U 23 Weltmeisterschaften im Juli in Varese, Italien. Eine Silbermedaille erruderte er mit seinem Halleschen Partner Denis Sittel im Doppelzweier.
Christiane Estel wurde im Frauen-Achter U 23 eingesetzt und erruderte mit ihren Mannschaftskameradinnen Silber.
Große Starterfelder gab es bei den Junioren B. Christoph Züger ruderte im Auswahl-Doppelvierer Sachsen-Anhalts. In der Saison immer unter den ersten drei Booten, war die Anspannung und Nervosität sehr groß. Im Finale wurde der 5. Platz belegt.
Paul Rosenberg im Einer startend. 26 Boote hatten ihre Meldung abgegeben. So war für ihn der Einzug in das Finale ein großer Erfolg. Sein bestes Rennen fuhr Paul im Halbfinale, wo er eine starke kämpferische Leistung bot. Diese hätte sich sein Trainer Erhard Günther auch im Finale gewünscht, Paul konnte an der 1000-Metermarke die Spitze nicht mehr mithalten und gab sich 300 Meter vor dem Ziel geschlagen. Am Ende wurde es der 6.Platz.