WRV-rudern in Norwegens Fjorden

Im Sommer 2018 besuchte eine Gruppe norwegischer Ruderer aus Alesund unsere schöne Heimat, um auf Unstrut und Saale zu rudern. An diesen Tagen wurden sie unter anderem von unserem Vorsitzenden Klaus Ritter, Hartmut Stahr und Jens Züger betreut und begleitet. Nach den unterhaltsamen und lustigen Tagen entstand die Idee eines Gegenbesuches der Weißenfelser in Alesund. Und fast genau ein Jahr später reisten 21 WRV-ler tatsächlich nach Norwegen zum RUDERN IN DEN FJORDEN. Akribisch planten Klaus und Ake die 4-tägige Wanderfahrt vom Alesunder Ruderverein aus. Unzählige Mails zwischen den langjährigen Freunden während der vergangenen Monate klärten die vielen Details. Voller Aufregung und Tatendrang begann die Reise gen Norwegen per Auto und per Flugzeug.
Am Sonntag traf wie vereinbart die WRV-Reisegruppe am Bootshaus in Alesund ein. Personell waren wir vollzählig. Leider wurden 4 Koffer bei der Ankunft in Norwegen vermisst, was für ordentlich Verwirrung bei 3 Familien sorgte. Aber das konnte uns nicht bremsen und auch nicht unsere Freude auf das anstehende Abenteuer. Unsere norwegischen Gastgeber hatten einfach an alles gedacht. In den gemütlichen Räumlichkeiten des Bootshauses hatten sie für uns eine große Tafel vorbereitet und servierten uns eine selbst gekochte Fischsuppe. Es beruhigte uns, dass wir zur Begrüßung den Wein aus unserer Heimat beisteuern konnten. Ake gab uns einen genauen Überblick für die 4-tägige Wanderfahrt, bei der wir in 2 Unterkünften übernachteten. Mit einem wunderschönen Holz-Riemenvierer und zwei schnittigen Wandervierern ging es, begleitet unseren norwegischen Gastgebern, von Alesund auf dem Wasserweg in Richtung Trandal los. Sehr umsichtig hatte das Ake-Team festgelegt, dass in jedem Boot ein Norweger steuerte oder ruderte. Und wir staunten nicht schlecht, als Björn mitteilte, dass er mit seinem Boot den Ausflug komplett begleiten würde. Er nahm unsere Auswechsel-Ruderer und Fotografen mit an Bord.
Bei herrlichem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen starteten wir pünktlich. Die Schönheit Norwegens ist einfach unerschöpflich und wir konnten sie im Ruderboot genießen. Das spiegelglatte Wasser machte das Rudern zu einer Freude, die wir kaum in Worte fassen konnten. Im Tagesverlauf wurde das Wasser zunehmend welliger und die letzten Kilometer bis nach Trandal waren schon herausfordernd für uns. Dank unserer Reiseleiter verlief aber alles glatt und wir erreichten die kleine Bucht mit der urigen Unterkunft hoch über dem Fjord zwar geschafft und glücklich.
Am nächsten Tag ruderten wir von Trandal aus nach Oye. Die Boote wurden dort auf den eigens für uns vorbereitenden Bootshänger mit besonderer Konstruktion verladen. Mit 3 Kleinbussen fuhren wir zur nächsten Unterkunft nach Hellesylt. Unterwegs hatten wir die Gelegenheit, jede Menge Seen, Wasserfälle und Berge zu bestaunen. Am Mittwoch änderte sich kurzfristig der Ruder-Plan, weil es am Morgen ein wenig regnete. Von Hellesylt aus ruderten wir im Fjord in Richtung Stranda und konnten unterwegs schon einen Blick in den Geirangerfjord werfen.
Ein ganz besonderes Erlebnis war für uns die Einladung von Bobby zur Hütte seiner Familie, die in traumhaft schönen Tal liegt. Zusammen mit seiner Tochter, dem Schwiegersohn und seinen Enkelinnen bewirtete er uns ganz wunderbar. Wir wurden von ihnen so herzlich aufgenommen. Es waren unvergleichlich schöne Stunden in „Andorra“ bei Bobby und seiner Familie.
Unser Highlight in den Ruderbooten erlebten wir beim Rudern im Geirangerfjord am Donnerstag.

6. Landesjugendspiele des Landessportbundes Sachsen-Anhalt

Der Landessportbund lud die Verbände der Sommersportarten vom 29.bis 30.Juni 2019 nach Halle ein, um ihre Landesjugendspiele auszutragen.

2000 Sportlerinnen und Sportler in 17 Sportarten nahmen an den Spielen teil. Der Ruderverband war in den Altersklassen 10 bis 12 männlich und weiblich vertreten und fünf Vereine hatten ihre Meldungen abgegeben. 93 Meldungen lagen bei Meldeschluss vor. Beteiligt waren HRV, SCM, RCW, ZRC und WRV.

Im Bootshaus der Halleschen Rudervereinigung wurden die Wettkämpfe durchgeführt. Am Samstag trugen die Sportler den Athletikwettkampf mit sechs Disziplinen aus. Es gab eine Einzel- und Mannschaftswertung. Die Siegerehrung nahm Ex-Ruderweltmeister Christian Schreiben vor und konnte vielen Sportlern die begehrten Medaillen überreichen. Jakob Steps freute sich über sieben Medaillen, gefolgt von Derick Witt mit sechs. Aber auch Sportler wie Beatrice Siewert, Paul Hammer, Jan Kohlbach,Alexandra Stede, Heiko Prätzsch, Sophie Hildemann,Diane Meyer, Miguel Kilchenmann und Felix Zeymer, die in einer Einzeldisziplin eine Medaille gewannen, waren glücklich. In den Mannschaften kamen Maria Heine, Marta Dube, Jonas Gräfe, Maximilian Benndorf, Johannes Wolter und Nils Hartung zur ersehnten Medaille.

An Abend fuhren die jungen Ruderer und Betreuer zum Sportevent zur Peißnitz-Insel, wo viele Sportarten Demonstrationsübungen zeigten.

Nach dem gemeinsamen Frühstück wurde das Wettkampfgeschehen auf den Ruderergometern fortgesetzt. Die Ruderjugend stellte die Street-Rowing-Anlage zur Verfügung und es ging in Mannschaften um viele Rudermeter.

 

Erfolgreiche Teilnahme an der Deutschen Jugendmeisterschaft

Deutsche Jugendmeisterschaften 2019 in Brandenburg – Ein erfolgreicher Tag für Weißenfelser Ruderer/innen. Die Regattastrecke Beetzsee in Brandenburg/Havel war vom 19.06. – 22.06.2019 Austragungsort für die Deutschen Jugendmeisterschaften in den Altersklassen (AK) 17/18 – Junioren A und 15/16 – Junioren B. Acht Sportler/innen die im WEISSENFELSER – RUDER – VEREIN 1884 (WRV) das Rudern erlernten und gegenwärtig im Leistungszentrum Halle trainieren gehörten zum Starterfeld dieser Meisterschaft.  Bereits im Rennen 2, dem Doppelzweier Junioren B gelang es durch Marc Kohlbach mit seinem Magdeburger Mannschaftskameraden den Meistertitel zu errudern. Nur wenige Minuten später siegten Muriel Steps und Marie Kohlbach im Juniorinnen B Vierer in Renngemeinschaft mit 2 Sportelrinnen aus Magdeburg. Damit konnten beide Boote ihre Siegesserie im Jahr 2019 untermauern. Siege auf den Regatten in München, Köln und Hamburg zeugten von der hohen Leistungsfähigkeit im Jahresverlauf. Mit Spannung wurden die Entscheidungen in den Doppelvierern mit Steuermann der AK B (4x+) erwartet. Seit längerer Zeit bei Meisterschaftsentscheidungen konnte mit einer Mannschaft aus den Leistungszentren in Sachsen – Anhalt eine Medaille erkämpft werden. Bronze erhielten dabei Anne Schepinski und Charlotte Luster. Medaillenkandidat war auch die männliche Crew in der selbigen Alters- und Bootsklasse. Nach hartem Kampf über die 1500 m Distanz war Silberein würdiges Ergebnis. Marc Kohlbach, MaximillianPfautsch und Nino Faust standen dabei freudestrahlend auf dem Podest. Für Erik Kohlbach war die Jugendmeisterschaft der 2. Qualifikationswettkampf für die Nationalmannschaft zu den Juniorenweltmeisterschaften 2019 (JWM). Traditionell finden diese Wettkämpfe immer ein Jahr vor den Olympischen Spielen auf dem Olympiaregattakurs statt.  Mit dem Gewinn der Deutschen Jugendmeisterschaft im Achter und seinem 2. Platz im Vierer, sowie seinem 5. Platz bei der individuellen Leistungsüberprüfung in Hamburg im Zweier (bei 36 Booten) ist Eric nach seinem 4. Platz 2018bei den JWM auch 2019 in Tokio / Japan dabei. Mit dem Erreichen des Kleinen Finales im Einer der Juniorinnen A hat Lisa Siewert bewiesen, dass es sichlohnt das Wettkampfjahr 2020 voller Energie anzusteuern, zumal sie Trainingspartnerinnen ab August 2019 in ihre Trainingsgruppe erhält. Für Trainer, Übungsleiter und Eltern, die zahlreich an der Regattastrecke waren, ein erlebnisreicher  Tag  mit tollen Erfolgen der Sportler/innen , die in Weißenfels das Ruder ABC und Einmaleins erhielten.

Trainer im Landesleistungszentrum Halle in dieser Altersklasse Junioren B ist Erhard Günther mit hohem Anteil an diesen Erfolgen.

Landesmeisterschaften Sachsen – Anhalt 2019

Das Konzept des Trainer – und Übungsleiterteam wurde durch unsere Nachwuchssportler hervorragend mit 13 Gold- , 14 Silber- und Bronze – Medaillen mehr als erwartet, erfüllt.

3 Tage Landesmeisterschaften bei brütender Hitze stellten an alle Beteiligten hohe Anforderungen. Hilfreich dabei das Wetter am Sonntag mit leichter Abkühlung und weniger Wind und damit sehr gute ruderbare Bedingungen auf der Zschornewitzer „Gurke“.

Vor und während der Ruderwettkämpfe ist die Logistik für den 3 Tage Wettkampf zu sichern. Ganz toll wieder die Unterstützung des Zeltplatz- und Verpflegungsteam unter der Mitarbeit der Fam. Züger, Fam. Zinke und Fam. Gräfe. Sie schufen die Voraussetzungen damit unser Trainer- und Übungsleiterteam sich 100% dem sportlichem Bereich zuwenden konnte. Bratwurst und Steaks gesponsert von unserem Vereinsmitglied Reinhold Dierkes sicherten die 2 Abendmahlzeiten schmackhaft und ausreichend. Ein  Höhepunkt vor Beginn der Wettkämpfe ist am Vorabend die Ausgabe der T-Shirts als äußeres einheitliches Zeichen der Weißenfelser Rudermannschaft. Unser Dank hier an die Elektro – Altwein GmbH. Mannschaftsfoto in den T-Shirts und Ansprache der Cheftrainerin Dagmar Ritter sind dabei seit Jahren feste Rituale , die mithelfen die Rudermannschaft zu motivieren an den Wettkampftagen ihr Können aus dem Training umzusetzen.

Das sportliche Konzept seit Beginn des Trainingsjahres 2018/2019 sah die Bildung von leistungsstarken und damit erfolgreichen Mannschaftsbooten (Doppelvierer mit Steuermann 4x+) in den Altersklassen(AK) 10/11 – 14 vor. Dies sollte gleichzeitig die Chance eröffnenmit vielen Sportlern und Booten in der Landesauswahl Sachsen – Anhalt am Jahreshöhepunkt, dem Bundeswettbewerb Anfang September 2019 in München zu starten. 16 Ruderer/innen haben dies erreicht.

Der Auftritt unserer Rudermannschaft zeichnete sich durchweg mit einem hohem kämpferischen Einsatz und altersspezifisch stabiler Rudertechnik aus. Den Landesmeistertitel erruderten die 4x+ in den AK 10/11 männlich, 12 männlich und 13 weiblich, dazu die Titel in den Mix 4x+ Altersklassen 11/12, 12/13 und 13/14 (Bootsbesatzung 2+2 männlich/weiblich). In den 4x+ der AK 11 weiblich und der Altersklasse 13 männlich war die Silbermedaille der Lohn für die fleißige Trainingsarbeit.

Der Wettkampftag am Sonntag war vorrangig in den Klein- und Mittelbooten, d.h. Einer und Zweier. Große Aufregung auf dem Sattelplatz herrschte als unsere jüngsten Teilnehmer Platz 1 und 2 im Einer der AK 10 männlich (Magnus Nitsche u. Jakob Steps) belegten, sowie Platz 3 im Einer AK 11 weiblich(Diana Meyer) und männlich (Toni Ohl).

Auch unsere Starter in den Junioren A und B AK schmückten sich mit Edelmetall. Jonas Scholz freute sich dabei über seine erste Rudergoldmedaille. Gerade diese beiden AK halfen den jüngsten Teilnehmern beim An- und Ablegen am Bootssteg, sowie beim Verladen der Boote. Vielen Dank.

Erfolgreichste Teilnehmer/innen waren : Ronja Zirkenbach 3x Gold(G),3x Silber(S), Xenia Hoffmann 3xG, Beatrice Siewert 3x G, Nina Ohl und Thea Zinke 2x G , Wenzel Kittler 2x G, Niels Strößner 2x G, Magnus Nitsche 2x . Weitere Sieger waren Toni Ohl, Jan Kohlbach, Jonas Gräfe, Miguel Kilchenmann, Felix Zeymer, Johannes Wolter, Jörg Thieme, Ben Baust, Eric Christel, Nino Faust, Johanna Gabler, Vivien Bach, Romy Haubenschild, Jasmin Benz

Silbermedaille/n erhielten : Sophie Hildeman Alexandra Stede, Maria Heine, Maximilian Helber, Paul Täubert, Saskia Göthner

Bronzemedaillen erhielten : Paul Hammer, Derick Witt, Ben Klapetz ,

Die jeweiligen Endläufe ihrer AK erreichten : Heiko Prätsch, Marta Dube, Donatos Basis mit Plätzen 5 und 6

In der Vereinswertung aller ausgetragenen Rennen erreicht der WRV den 5. Platz bei 17 teilnehmenden  Vereinen hinter den Leistungszentren Halle und Magdeburg, sowie Bernburg und Zschornewitz , die im Gegensatz zu uns im Junioren- und Erwachsenen/Masterbereich zahlreiche Starter aufweisen und damit Punkte sammeln. Den 2. Platz belegte der WRV dagegen in der Kategorie AK 10 – 14. Hier ist lediglich das Leistungszentrum Halle vor uns platziert. Ein tolles Ergebnis und Ausdruck der zielgerichteten Trainingsarbeit unserer Trainer und Übungsleiter.

Allen anwesenden „Rudereltern, Omas  und Opas „ Dank für die Unterstützung bei den Landesmeisterschaften, aber auch für die bisherige Saison. Für die Qualifizierten zum Bundeswettbewerb ist jetzt Kursrichtung München angesagt. Die jüngeren Jahrgänge trainieren fleißig weiter, um 2020 erneut so erfolgreich zu sein.

 

                                                                    

 

Gold für Erik Kohlbach bei den Ruder-Europameisterschaften im Achter

In Essen fanden  auf dem Baldeneysee die Europameisterschaften der Junioren (17 und 18 Jahre)  statt. Durch die guten Leistungen zum Saisonbeginn qualifizierte sich unser Erik Kohlbach, zurzeit im Leistungszentrum Halle trainierend, für die Nationalmannschaft. Nach einem klaren Vorlaufsieg des deutschen Junioren-Achters war die Medaille zum Greifen nah. Bei idealen Bedingungen ruderte der Achter mit Erik der Konkurrenz davon und sicherte sich klar vor dem Achter aus Polen und Russland die Goldmedaille.

Herzlichen Glückwunsch.

Leider konnte sein Partner Niklas Beyer aus gesundheitlichen Gründen an dieser Meisterschaft nicht teilnehmen. Gute Besserung.

Ruderverein nahm an der Museumsnacht teil

Zur Museumsnacht am 18.05.2019 nahmen einige Mitglieder des Rudervereins teil. Auf dem Marktplatz präsentierte sich der Verein mit weiteren Sportvereinen der Stadt Weißenfels. Denn die diesjährige Museumsnacht stand unter dem Motto „Sportsfreunde“, im Hinblick auf eine größere Sonderausstellung über die Sportgeschichte der Stadt Weißenfels, die ab Dezember 2019 im Museum zu sehen sein wird.

Kinderregatta auf den Beetzsee in Brandenburg

10x Gold, 6x Silber, 5x Bronze und der Pokal im Doppelzweier der AK 11
Am 11.05.2019 hatte der Ruderclub Havel Brandenburg zur 24. Kinderregatta auf die internationale Regattastrecke am Beetzsee eingeladen. 350 Meldungen aus den Ländern Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Berlin wurden abgegeben. Sie suchten in 76 Entscheidungen die Sieger. Der WRV fuhr mit 27 Jungen und Mädchen der Altersklassen 10 bis 14 nach Brandenburg. Wie so oft in den letzten Wochen hatten wir kühles, windiges und regnerisches Wetter. Aber das wurde durch die guten Ergebnisse ignoriert. In allen Rennen gab es Gold-, Silber- und Bronzemedaillen zu gewinnen. Unsere Ruderer legten 21 Mal am Siegersteg an. Sehr emotional für die Kinder – das Anlegen am Siegersteg, aussteigen, vor die große Tribüne gehen, um dort ihre Medaillen und Preise auf dem Siegerpodest zu erhalten. Zweimal siegten in Brandenburg die Mädchen der Altersklasse 13 Hoffmann, Ohl, Zinke, Benz und Zirkenbach sowie Toni Ohl in der AK11. Toni und sein Partner Jan Kohlbach erhielten für die schnellste Zeit im Doppelzweier einen Pokal. Große Freude auch für den Mix-Doppelvierer AK 10/11 im Schlagzahlrennen. Für Alexandra Stede, Maria Heine, Paul Hammer und Hans Witte war es die erste Regatta und der erste Start und sie gewannen gleich die Goldmedaille. Alle Sportler hatten am Ende eine Medaille und die Stimmung in der WRV-Mannschaft war sehr gut. Dank an die Eltern für die Unterstützung beim Sportlertransport.

Bernburger Regatta

Der Bernburger Ruderclub hatte zur 123. Bernburger Ruderregatta eingeladen. Ruderer aus Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt gaben ihre Meldung ab und es wurde ein straffer Zeitplan erstellt. Das erste Rennen Jungen Doppelvierer der Altersklasse 12/13 wurde pünktlich um 9:30 Uhr gestartet und um 18:45 Uhr bildete der Männer-Achter den Abschluss. Mit Regen und Kälte ging die Anreise in Weißenfels los. Auf der Autobahn wurde der Regen geringer und in Bernburg gab es keinen mehr, nur die Kälte blieb. Somit hieß es vor dem Rennen ordentlich erwärmen, was auch die Sportler befolgten. 10 Mal wurde am Siegersteg angelegt und 8 Mal der 2.Platz errudert – und das auf einer schwierigen Wettkampfstrecke. Den ersten Sieg des Tages erruderten Miguel Kilchenmann und Felix Zeymer im Doppelzweier der Altersklasse 12, beide siegten auch im Doppelvierer mit Jan Kohlbach,Toni Ohl und Steuermann Wenzel Kittler. Zu weiteren Doppelerfolgen kamen Thea Zinke, Xenia Hoffmann und Ronja Zirkenbach. Sie siegten im Doppelvierer der AK 13 und auch im Doppelzweier. Einen Erfolg erruderten weiterhin Romy Haubenschild, Nina Ohl, Saskia Göthner, Jonas Scholz, Niels Strößner, Eric Christel, Marius Schiedt, Johanna Gabler, Vivien Koch und Paul Täubert. Dank an die Eltern für die warmen Decken und heißen Grtränke.

Trainingslager während der Osterferien

Das traditionelle Ostertrainingslager fand in diesem Jahr auf dem Gelände des Zschornewitzer Ruderclub statt. Gemeinsam mit unseren Partnervereinen aus Wittenberg und Zschornewitz trainierten wir eine Woche lang auf dem dortigen See. 35 Sportler reisten am Ostermontag gemeinsam mit ihren Trainern und Übungsleiter nach Zschornewitz. Bis zu 12 Stunden am Tag wurde auf dem Wasser trainiert. Die Ziele in den Trainingsgruppen waren ganz unterschiedlich. Für die Anfänger stand das Üben für Technikstufen 1 und 2 auf dem Programm. In den Altersklassen 11 bis zu den Junioren wurde vor allem für die anstehenden Regatten geübt. Viele Kilometer wurden zurückgelegt. Aber auch an Land wurde trainiert. Athletiktraining, Lauf- und Spieleinheiten wurden absolviert. Am Ende der Woche legten dann 9 junge Weißenfelser Ruderer die Technikstufen 1 bzw. 2 ab und dürfen unseren Verein nun auf Wettkämpfen vertreten.   

Frühjahrsregatta in Zschornewitz

10 Siege bei erster Regatta im Jahr

In Zschornewitz fand am letzten Aprilwochenende die 51. Frühjahrsregatta statt. Ruderer aus Sachsen Anhalt, Sachsen, Berlin und Brandenburg trugen sich in die Meldelisten ein. Mit dabei waren auch 20 Ruderer vom Weißenfelser Ruder Verein.

10 Siege und 8 zweite Plätze erreichten unsere jungen Sportler auf der Zschornewitzer „Gurke“.

Am erfolgreichsten an diesem Tag war die Altersklasse 11. Jan Kohlbach und Diana Meyer legten zwei Mal als erste am Siegersteg an. Beide gewannen im Einer und Doppelzweier. Jan mit seinen Partner Toni Ohl und Diana mit Sophie Hildemann. Ebenfalls zwei Siege erreichten Paul Täubert und Niels Strößner. Sie gewannen im Doppelzweier und Doppelvierer in ihrer Altersklasse. Nina Ohl gewann sowohl im Einer der AK 13 als auch im Doppelvierer mit Thea Zinke, Xenia Hoffmann, Jasmin Bentz und Steuerfrau Ronja Zirkenbach. In der AK 14 erreichten Johanna Gabler und Vivien Koch im Mixdoppelvierer den ersten Platz. Felix Zeymer und Miguel Kilchenmann ruderten gemeinsam mit ihren Partnern aus Zschornewitz im Mixdoppelvierer der AK 12. Auch sie ließen der Konkurrenz aus Halle keine Chance und gewannen ihr Rennen. Aber auch die zweiten Plätze wurden bejubelt. Saskia Göthner im Fraueneiner, Bea Siewert im Mädchenvierer AK 12, Ben Baust und Erik Christel im Jungendoppelzweier (0,3 Sek. zu Platz 1) und Jungendoppelvierer AK 13, Xenia Hoffmann und Thea Zinke im Mädchendoppelzweier AK 13, Miguel Kilchenmann, Felix Zeymer und Jonas Gräfe im Jungendoppelvierer AK 11/12,  Sophie Hildemann im Einer AK 11 und Magnus Nitsche im Einer AK 10. Für Magnus war es ebenso die erste Regatta wie für Jacob Steps (3. Platz im Einer  AK 10) und Jonas Gräfe (4. Platz im Einer AK 11). Alle drei ruderten noch in Doppelzweier- und Doppelviererkombinationen und erreichten zweite und dritte Plätze.

Mathias Zahn