Neue Dimensionen beim Wanderrudern

Mit der Wende bekam auch das Wanderrudern neue Dimensionen, konnten doch nun auch wieder Rudergebiete in ganz Deutschland erschlossen und neue Ruderfreundschaften geschlossen werden. So wurde „Neuwasser“ für Fahrten auf Donau, Naab, Main, Rhein und Lahn fällig, und Fahrten auf allen Berliner Gewässern ermöglichten neue, schöne Rudererlebnisse. Aber auch die Ruderfreunde aus Aschaffenburg, Bremerhaven, Karlstadt und Regensburg stellten fest, dass auch die landschaftlich schöne, kulturell reiche und geschichtsträchtige Saale-Unstrut-Region ein ideales Rudergebiet ist. Gleiches wurde auch von Rudergemeinschaften zum Ausdruck gebracht, die bei ihren Wanderfahrten auf Saale und Unstrut an unserem Bootshaus Rast machten, zum Beispiel die Ruderinnen der 26. Damen-Wanderfahrt der DRV, eine größere Gruppe niederländischer Ruderer und Ruderkameraden aus Lübeck. Waren in den ersten Jahren nur Fahrten bis Freyburg möglich, so ist durch den Neubau der Freyburger Schleuse ab 1996 wieder die traditionelle Wanderruderstrecke auf der Unstrut ab Roßleben/Memleben ohne Probleme befahrbar. Dies ist umso angenehmer, da auch die Schleusen Tröbsdorf, Laucha und Zeddenbach rekonstruiert wurden.

„Familienfoto“ der Teilnehmer der Unstrut-Saale-Wanderfahrt, Juni 1999,
auf der Schleuseninsel in Freyburg

Selbstverständlich werden auch die bereits bestehenden freundschaftlichen Beziehungen zu Ruderfreunden aus Berlin, Aken, Dessau, Halle, Meißen, Merseburg und Zschornewitz gepflegt und vertieft. Besondere Höhepunkte waren die alljährlich im September stattfindenden Senioren-Achter-Fahrten auf den Berliner Gewässern und die Unstrut-Saale-Wanderfahrt im Juni 1999.

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