Rennrudern Teil III

Im Zuge der Jahre wurden auch die materiellen Bedingungen für einen ordentlichen Ruderbetrieb besser, wenn auch oftmals besonderes Engagement der Mitglieder gefragt war. So bauten Anfang der 60er Jahre die Ruderkameraden Karl-Heinz Hörtzsch, Gerhard Schumann, Günther Kermer und Günther Schmutzler in vielen Arbeitsstunden aus einem alten A-Gig-Einer mit Steuermann unser erstes Motorboot. Im Oktober 1967 wurde der erste Bootsanhänger in den Dienst gestellt. Auch er wurde in Eigeninitiative konstruiert und gebaut. Den Hauptanteil daran hatten die Ruderkameraden Gerhard Jünger, Otto-Ernst Hecker, Jürgen Wurche und Eberhard Günther.

Sowohl das erste Motorboot als auch das 1970 gekaufte zweite Motorboot (Typ Delphin mit Außenbordmotor) waren für eine die schnellen Rennboote begleitende Trainertätigkeit zu langsam. Erst 1977 erhielt das Trainingszentrum zwei Motorboote, die den Trainingsanforderungen entsprachen. Heute erinnern sich die damals Aktiven mit einem Schmunzeln daran, dass der Trainer seine Anweisungen gab, indem er seine zu trainierende Mannschaft steuerte oder im Skiff nebenher ruderte oder mit dem Fahrrad am Ufer entlang radelte.

1980 und später wurden weitere günstigere Bedingungen für einen ordentlichen Ruderbetrieb geschaffen, u.a. wurden Kraftraum, Werkstatt, Übungsleiterzimmer, Klubraum und Überdachung für Bootstransportwagen eingerichtet.

Trainerin Dagmar Ritter mit ihrer erfolgreichen Mannschaft

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