Winterlager auf dem großen Inselsberg

Am 12.02.2022 fuhr der Weißenfelser Ruderverein (WRV) los, um die Ferien gemeinsam im Schnee zu verbringen. Zu Beginn der Fahrt war noch nichts zu sehen, aber die Freude war sehr groß, als wir in Brotterode ankamen, um die Langlaufskier abzuholen. Dort trafen wir auf die Rudervereine von Halle, Wittenberg und Zschornewitz. In der Jugendherberge: „Großer Inselsberg“ wurden die Zimmer verteilt und es gab noch eine kurze Belehrung. Danach konnten wir es kaum erwarten, unsere Skier anzuschnallen und loszulegen. Aber zuvor wurden wir noch in zwei Gruppen geteilt: Anfänger und Fortgeschrittene. Als es dann endlich auf die Skier ging, war es schwerer als wir dachten. Aber wir nutzten die Tage erfolgreich zum Üben. Die Anfänger zeigten große Fortschritte und die Trainer waren begeistert. Die Fortgeschrittenen erkundeten die Umgebung auf neuen Routen. Die Trainer ließen sich auch immer neue Sachen einfallen. So machten wir unter anderem eine Schneeballschlacht oder veranstalteten Staffelspiele. Als das Wetter dann ab Dienstag schlechter wurde, sind wir Ergo gefahren und haben Gymnastik gemacht. Die Anfänger sind dann noch einen kleinen Wettkampf gefahren. Die Leistungen waren super und die Trainer begeistert. Die anderen fuhren den Tag darauf Ergo 3000 m bzw. 6000 m unter einer Zeitvorgabe. Auch hier waren die Ergebnisse gut. Die Trainer hatten dann noch eine Überraschung und wir unternahmen eine Nachtwanderung. Die anderen Abende schauten wir Filme. Wir möchten uns für die Bereitstellung dieser bei Frau Ritter und Herrn Leinau bedanken. Ein großes Dankeschön auch an die Herbergsfamilie Schaal, die sich bemüht haben, dass jeder satt wurde. Dies ist ihnen gelungen, das Essen war hervorragend. Außerdem bedanken wir uns bei allen, die beim Kindertransport geholfen haben.

Bericht von Alexandra

17. Stadtwerke-Ruderergometer-Cup

Unter der Schirmherrschaft der Stadtwerke Weißenfels wurde der 17. Ruderergometer-Cup des WRV verbunden mit den Kreis-Kinder- und Jugendspielen im Saal des Restaurants Bootshaus ausgetragen. Die Ruderjugend Sachsen-Anhalt stellte dafür die technischen Voraussetzungen zur Verfügung. Corona geschuldet kamen die einzelnen Altersklassen zu ihren Startzeiten ins Bootshaus. Im Ergometerraum des WRV fuhren sich die Sportler ein und kamen zur Startzeit in den Wettkampfsaal. An dieser Veranstaltung nahmen auch Sportler aus den Rudervereinen Naumburg und Merseburg teil. Um die Medaillen Gold, Silber und Bronze zu gewinnen, ging es über die Streckenlängen 500 m, 1000 m, 1500 m und 2000 m in den Altersklassen 10 bis 18 Jahre. Gut vorbereitet von den Übungsleitern gingen unsere Ruderer an dem Start. Bei 13 Entscheidungen waren wir in 12 vorn. Ein Sieg in der Altersklasse 11 weiblich ging an Rot-Weiß Naumburg. Jüngste Sieger über 500 Meter waren Luise Urbansky, Marissa Philipp und Bennet Barein. Mit vielen persönlichen Bestleistungen in den verschiedenen Altersklassen widerspiegelten die Sportler ein fleißiges Training in den letzten Monaten.

Hervorzuheben sind Leonie Schneller (AK12), Yannic Hoffmann, Felix Madry (AK12), Magnus Nietzsche, Heiko Prätsch (AK13), Jan Kohlbach, Tim Schade (AK14) sowie Eric Christel (AK15/16).

Die Siegerehrung wurde direkt nach den Rennen durch unsere Trainerin Michaela Schmidt durchgeführt. Leider gab es coronabedingt keinen Staffelwettkampf, aber trotzdem war es ein gelungener Stadtwerke-Ruderergometer-Cup.

Mal was Anderes!

2021 gab es zum runden Geburtstag eine Bobfahrt auf der Bobbahn in Altenberg von der Trainingsgruppe. Ohne zu wissen, was da auf sie zukommt, haben sich die drei Mädels auch noch darüber gefreut. Aufgrund der uns allen bekannten Umstände war eine Planung und Umsetzung im selben Jahr nicht mehr möglich. In Absprache mit den Dreien wurde es in der Trainingsgruppe angeboten und wer wollte durften sich melden und zusätzliche Fahrten wurden gebucht. So kam eine Gruppe von 20 Teilnehmer zustande. Von denen wollten sich spontan 10 im Eiskanal beweisen, plus die drei die keine Wahl hatten😊. Ein Termin wurde auch gefunden und ein kleines, aber feines Hotel auf Empfehlung gebucht.

Anfang 2022 wurde ich schon etwas unruhig. Hoffentlich war die ganze Mühe nicht für um sonst. Erst zehn Tage vorher entschied es sich, dass alles wie geplant stattfinden kann. War ich froh!

Das Ost-Erzgebirge kannte ich selbst auch noch nicht, habe mich aber kundig gemacht, was da so möglich ist. Freitagabend reiste der größte Teil schon an. Begeisterung! Es lag Schnee, alles sah so friedlich aus. Im Hotel wurden wir mit viel Freude empfangen. Erst eine Woche zuvor durfte man wieder öffnen. In einen für uns hergerichteten Raum konnten wir gemeinsam Essen und ohne Einschränkungen in einer Runde miteinander reden. Natürlich ging es um die bevorstehende Bobfahrten Zur Einstimmung habe ich dann noch ein Video eingestellt. Oha, das kann ja was werden.

Den Samstagmorgen nutzten wir für einen Spaziergang durch den nahegelegenen verschneiten Wald. Wir wollten ja was sehen, wenn wir schon mal da sind. Es schneite- herrlich war es durch den Schnee zu stapfen. Kaum zu glauben, dass wir nur 2h Autofahrt von zu Hause weg waren. Bärenfels ist nicht wirklich groß, aber jedes Haus hat eine Geschichte, die man am Gartenzaun nachlesen konnte. Die Leute wussten schon in der Vergangenheit, wo man sich gut erholen kann.

Mittags ging es Richtung Altenberg zur Bobbahn. Nach Abschluss aller Formalitäten (Abschluss LV, Testament usw. 😊) Besetzung der Mannschaften, ging es erst einmal mit einer Führung rund um die Eisarena los. Cindy hat uns mit ganz viel Herzblut von der Entstehung, Auswahl des Ortes, dem Umbau, der Sportler, Trainingsbedingungen und vieler technischen Details von der Bahn erzählt. Mit einem Blick in den Eiskanal stieg der Respekt vor der bevorstehenden Fahrt. Noch ein Video für alle in der Panoramabaude. Am Modell konnte man schon mal das Einsteigen üben. Das kann ja was werden! Nun gab es kein Zurück mehr. Die Gruppe trennte sich. Alle sogenannten „Athleten“ gingen zum Start der Doppelsitzer und unsere Fans verteilten sich entlang der Bahn, um uns anzufeuern. Wie im Fernsehen wurde alles aufgezeichnet. Startzeiten, Zwischenzeiten und Endzeiten wurden ausgewertet. Der Bahnrekord im Gästebob liegt bei 42:00 Sekunden. An diesem Tag wurden 35 Bobfahrten gestartet. Das war schon ein richtiger Wettkampf. Die Aufregung stieg! Vorab konnten wurde noch einen kleinen Plausch mit dem Piloten Mathias Benesch eingelegen. Steffen und er kennen sich schon aus Sportschulzeiten. Die letzten Anweisungen folgten. Als erstes startete Anke P. im Bob Nr. 2. Wir waren schon die nächsten. “Ganz schön enge Kiste, na gut nur 45 Sekunden, das schaffe ich. 102km/h“ und ab ging die Post. Alles geht so schnell. Man sieht noch eine Wand auf sich zukommen. Ich merkte noch wieder Pilot an den Seilen zog. “Zack rechts Kreisel, zack in die Schikane links, rechts…und schon war die Orientierung weg.” Ich fühlte mich, als wäre ich mit Lichtgeschwindigkeit durchs All geschossen. Und da war es auch schon vorbei. Mit Startnummer 4 erreichten wir 44:44 Sekunden. “Nun wieder rauskrabbeln, bei den Sportlern sieht das alles so leicht aus. Erst mal die Knochen sortieren. Noch alles ganz? Hm, alles gut!“

Im nächsten Bob folgten Anke K. und Steffen. “Mal sehen was die dazu sagen.” Die Beiden legten eine ordentliche Zeit hin und platzierten sich erst mal auf Rang 2. Wow! Beeindruckend!

Alle Achtung, was Bobfahrer trainieren müssen, um solche Leistungen abliefern zu können. Wie schafft man das?  In sechs Sekunden anzuschieben, geordnet zu platzieren und dann konzentriert den Lauf nach unten zu bringen. Es folgten noch Paul, Johann, Thomas, Jenny, Sandra, Sylvia, Peter und Reinhold. Mit Bob 8 waren alle 13 Ruderer durch. Der ein oder andere Mitschnitt wurde sofort ausgewertet. Das mussten alle erst einmal sacken lassen, bei einer Bratwurst und einen Glühwein. Beides hatten wir uns jetzt verdient. Im Hintergrund gingen die Fahrten weiter bis in den Abend. Mit einbrechender Dunkelheit traten wir, mit unserer Urkunde in der Hand, den Rückweg an. Beleuchtet sah der Eiskanal auch sehr interessant aus.

Beim Abendessen wurden die Eindrücke ausgewertet. Es gab viel zu erzählen. In gemütlicher Runde haben wird den Tag ausklingen lassen. Zufrieden mit dem Erlebnis, und froh das es nur bei ein paar blauen Flecken blieb.

Sonntag, konnte wer wollte, eine Runde in Oberbärenburg zur Tellkoppe mitmachen und somit die herrliche Winterlandschaft genießen. Das hat sich noch mal gelohnt. Mit einem Glas Sekt haben wir das Wochenende abgerundet. Es hat sich nicht so angefühlt, als wäre es nur ein Wochenende gewesen. So viele haben wir erlebt.

Ein wenig Muskelkater am Montag und viele liebe Worte von den Beteiligten zeigte, dass nicht nur wir die Zeit genossen haben. Danke, dass ihr den Spaß mitgemacht habt. Wir freuen uns auf den nächsten Ausflug in andere sportliche Gefilde.

Mit sportlichem Gruß

Frank und Christiane

Die Ruderer auf dem Zuckerradweg unterwegs

Die traditionelle Auftaktveranstaltung unseres Vereins, unsere Winterwanderung, führte die Teilnehmer von Zeitz auf dem Elster-Radweg nach Droyßig. Die Zugschaffnerin freute sich über einen vollen Zug zum Samstagmorgen und an jeder Bahnstation kamen noch ein paar Teilnehmer dazu, so dass wir zusammen die Wegstrecke in Angriff nahmen. Gut hatten die Organisatoren Jan Scharf und Erhard Günther die Strecke gewählt, nicht schwierig und guter Untergrund, so kam die Wandergruppe nach 1,5 Stunden gut gelaunt im Schlossrestaurant in Droyßig an. Sehr freundlich empfing uns die Gastronomie in ihren Räumen und kurze Zeit später waren die köstlichen Mittagessen auf dem Tisch. Wer war schon einmal in Droyßig? Darum organisierten Jan und Erhard eine Führung durch den Heimatverein Droyßig über die Geschichte des Schlosses, der Stadt und der Schulentwicklung am Christophorus-Gymnasium Droyßig. Pünktlich kam der Bus der PVG und es ging zurück nach Weißenfels. Der Wettergott bereitete überzuckerte Wiesen und Felder, es regnete nicht und die Sonne kam leicht durch die Wolken. Alles richtiggemacht, vielen Dank!

Kinder- und Jugend-Jahresabschluss 2021

Trotz Corona durften wir trainieren und unsere Sportler waren fleißig. Sie beendeten das Ruderjahr mit einem Leistungstest auf dem Ruderergometer. Alle Altersklassen nahmen am Test teil. Es ging für die Jüngsten über 500 Meter, die nächste Altersklasse hatte dann schon 1000 Meter zu absolvieren und die Junioren fuhren eine Wettkampfstrecke von 1500 Metern. Alle kämpften darum, ihre bisherigen Bestleistungen zu unterbieten und es gelang vielen. Somit waren Sportler und Trainer mit den Leistungen im Einklang. Im Anschluss konnte man sich bei einem selbst gegrillten Würstchen an der Feuerschale entspannen und über sein Ergebnis diskutieren. Jeder Sportler erhielt vom WRV ein kleines Weihnachtsgeschenk: den WRV-Sportkalender für das Sportjahr 2022. Für die Übungsleiter kam in Anschluss der Weihnachtsmann. Für ein kleines Gedicht oder Lied erhielten sie ein kleines Dankeschön des Vereins für ihre Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Ein großes Dankeschön an Christiane Stieber-Rosenberg, die sich um die Getränke und das Essen kümmerte. 

Jahresabschluss 2021

Vor vielen Jahren hatten die Ehefrauen der Ruderkameraden Hartmut Stahr und Ekkart Günther die Idee, für ihre Männer einen Jahresabschluss zu organisieren. Daraus wurde das Weihnachtsrudern am vierten Adventwochenende. Diese Veranstaltung wurde im Verein immer mehr angenommen und in diesem Jahr gingen 23 Ruderinnen und Ruderer aufs Wasser, um die letzten Kilometer im Jahr 2021 zu absolvieren. Es geht aber nicht nur ums Rudern. So kamen auch Vereinsmitglieder, um an der Feuerschale gemütlich einen Glühwein zu trinken und eine Wurst am Spieß zu grillen und in Gesprächen das Jahr in der WRV-Gemeinschaft zu beenden. Unsere Mitglieder freuten sich, dass dank Erhard Günther unsere Sportler, die in Halle im Leistungszentrum trainieren und in diesem Jahr an den Junioren-Weltmeisterschaften und Deutschen Meisterschaften teilnahmen, zusammen mit uns ruderten. Unser Dank geht an Dr. Renate Günther und Anke Stahr, die diese Veranstaltung organisiert haben.

Ergänzende Mitteilungen zur Winterwanderung 2022

Winterwanderung am 8. Januar 2022 Zeitz Droyßig

Treffpunkt: Bahnhof WSF 9:30

Abfahrt des Zuges: 9:42

Ankunft in Zeitz: 10:19

Mittagessen: ca. 12:30-13:00 im Schlossrestaurant Droyßig, mit Glühweinempfang

Kulturteil: ca. 14:15 Führung in den Räumen des Heimatvereins Droyßig und auf dem Schloßgelände

Rückfahrt: 15:30 mit dem Bus von Droyßig

Es gelten die allgemein gültigen Coronaregeln/-verordnungen des Landes Sachsen-Anhalt bzw. des Burgenlandkreises

Bei Fragen wendet euch an 017694108649

Wir freuen uns auf euch

Jan & Erhard

Langjähriges Mitglied des Rudervereins ist verstorben

Wenige Tage vor seinem 90. Geburtstag verstarb mit Udo Kunze einer der ältesten und treusten Mitglieder des Weissenfelser Ruderverein 1884 e.V. Bereits im jugendlichem Alter kam er mit dem Rudersport in Weißenfels in Verbindung und blieb diesem treu. Obwohl aus altersmäßigen und gesundheitlichen Gründen seit vielen Jahren das aktive Rudern nicht mehr möglich war, hatte er stets Kontakt zur Donnerstag- Stammtischrunde, nahm aktiv mit seiner Ehefrau an Vereinsveranstaltungen (u.a. Anrudern, Skatturnier, Vereinsfest usw.) teil. Udo Kunze wird stets einen festen Platz im Geschichtsbuch des Vereins einnehmen.  

  K.Ritter – Vorsitzender

Arbeitseinsatz auf dem Vereinsgelände

Zweimal im Jahr finden Arbeitseinsätze auf dem Vereinsgelände des WRV statt. Der eine im Frühjahr, der andere im Herbst. Seit Mai 2021 ist unser Rainer Janke im Ruhestand, er hat uns bisher viel Arbeit am Vereinsgelände abgenommen, nun müssen wir wieder alle (Mitglieder) selbst ran, um unser Bootsgelände gepflegt und sauber erscheinen zu lassen. Für den 13.11.2021 war dieser Einsatz schon langfristig angesagt und so fanden sich einige Mitglieder der Mittwochsgruppe und der Trainingsgruppe zum Arbeiten im Bootshaus ein. Sie brachten Harken, Besen und Putzzeug mit, um das Laub und den angesammelten Dreck zu beseitigen. Die Männer kümmerten sich um die Reinigung der Dachrinnen am Ergometergebäude und Terrasse. Die Frauen harkten das Laub von der Bootshauswiese und am Hang an der Terrasse. Hier hatten einige Freizeitsportlerinnen auch schon am 31.10.2021 Hand angelegt. Mit dem Kärcher ging es an die Stege, um das Moos und die Verunreinigung durch die Enten zu säubern. Zwei Mütter unserer Ruderjugend waren uns große Hilfen. Frau Hildemann übernahm den Grünschnitt am Hang und Katja Ohl putzte Fenster. Vielen Dank.

Es wäre schön, wenn noch ein paar mehr Mitglieder, die aktiv in Bootshaus Sport treiben, an diesem Arbeitseinsatz teilgenommen hätten, da viel Arbeit anlag und nicht alles geschafft wurde. Wir freuen uns auch über passive Mitglieder, die mithelfen, das Vereinsgelände zu pflegen.