Rennrudern Teil II

In den Jahren von 1950 bis 1989 konnte eine Vielzahl von Rennen im DDR-Rudersport (DDR-Meisterschaften, Bezirksmeisterschaften, Kinder- und Jugendspartakiaden) gewonnen werden, ein Zeugnis für kontinuierliche, gute Trainingsarbeit, für beste Nachwuchsförderung und für den Fleiß und die Disziplin der Rennruderinnen und -ruderer.

Eine vollständige Übersicht der Ergebnisse, Siege und Platzierungen in unzähligen Regatten dieser Jahre würde den Rahmen der Jubiläumsschrift sprengen. Aus der großen Schar der Ruderinnen und Ruderer, die zum hohen Ansehen des Weißenfelser Rudersportes beitrugen, sollen zwei sehr erfolgreiche Mädchen genannt werden: Jutta Schenk, geb. Ploch, und Sabine Portius. Sie konnten Gold-, Silber- und Bronzemedaillen bei Weltmeisterschaften (1981/1982/1983) und den Olympischen Spielen (1980) errudern.

Gewinner der Goldmedaille bei den XXII. Olympischen Spielen 1980 in Moskau:
Roswitha Zobelt, Jutta Lau, Jutta Ploch, Sybille Reinhardt, Stf. Liane Buhr

Für die Farben des WRV ruderten auch die Junioren Carsten Kttner und Mario Reim sehr erfolgreich: Sie erkämpften im Doppelzweier bei den Junioren-Weltmeisterschaften 1988 die Silbermedaille und 1989 die Bronzemedaille.

Auf der Grundlage der guten Nachwuchsarbeit in Weißenfels war es möglich, besonders talentierte Kinder und Jugendliche an Sportschulen oder Sportclubs zu delegieren, um ihnen bessere Trainings- und damit Entwicklungsmöglichkeiten zu sichern. Einer dieser ber 20 delegierten Ruderinnen und Ruderer war 1982 Ruderkamerad und Ehrenmitglied des Vereins Andreas Hajek, heute zweifacher Olympiasieger und mehrfacher Weltmeister.

Verabschiedung von Andreas Hajek durch E. Günther zur KJS Halle

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